Alternativprojekte im Sinne der Biene

Alternativprojekte im Sinne der Biene

Alternativprojekte

Welche Möglichkeiten haben wir, durch Alternativprojekte der Umwelt und damit unserer Lebensqualität Stabilität zu geben? Die Menschen stellen sich diese Frage immer dann, wenn eine direkte Bedrohung ihre Bequemlichkeit zu stören droht. Es ist unserer Meinung nach an der Zeit, dieses Thema zum Leitfaden unseres täglichen Lebens zu machen.

In unserem Blog Minimalismus erzählen wir von Kleinigkeiten, die schon eine große Wirkung haben, wenn wir sie nur beachten würden. Wenn wir auf die Bienen schauen, die hier im Mittelpunkt stehen, gäbe es schon eine ganze Reihe von alternativen Projekten, die den Lebensraum dieser wichtigen Nutztiere sicherer machen können. Eines solcher alternativen Projekte wäre beispielsweise die Stadtimkerei. Dieses Thema erfreut sich erfreulicherweise bei jungen Leuten immer größerer Beliebtheit. Aber so weit muss man gar nicht gehen. Es wäre schon ein Erfolg, wenn auf jeder Fensterbank ein Blumenkasten stünde, der bienenfreundlich bepflanzt ist. Wenn wir durch Bayern fahren, erfreuen wir uns immer wieder an üppig blühenden Blumenkästen. Sie sind nicht nur schön für’s Auge, sondern auch sinnvoll für die Überlebensfähigkeit der Bienen. Wer den Vorteil eines Balkones nutzen kann, hat Möglichkeiten, das alternative Projekt noch auszubauen, indem er durch geschickte Aussaat in verschiedenen Gefäßen für die Bienen den ganzen Sommer über ein kleines Bienenparadies schafft.

Eine weitere effektive Möglichkeit zum Schutz von Wildbienen, ist die Aufstellung von Nisthilfen, die es mittlerweile in vielfacher Ausführung im Handel zu kaufen gibt, bzw. der Erhalt geeigneter Lebensräume wie Tot- und Morschholz oder Stängel von Königskerzen, Disteln und Himbeer- oder Brombeersträucher im eigenen Garten. Diese Maßnahme hilft zwar ausschließlich den Wildbienenarten, die ihre Nester nicht im Erdboden errichten, doch auch diese, in Deutsch-

land mit rund 170 Arten vertretenen Bienen haben mit dem Problem schwindender Nistplatzmöglichkeiten zu kämpfen. Sofern Sie auf angefertigte Nisthilfen zurückgreifen, achten Sie beim Kauf darauf, dass diese den ursprünglichen, natürlichen Nistplätzen von Bienen entsprechen. Bohrlöcher in Holzblöcken beispielsweise dürfen keine abstehenden Holzsplitter enthalten, da die Insekten sich sonst verletzen können. Auch durch zu eng angesetzte Bohrungen verursachte Risse im Holz machen die Nisthilfe nahezu unbrauchbar, siedeln sich doch hierdurch allzu oft schädliche Parasiten an. Nisthilfen sollten zudem an Plätzen aufgestellt werden, die für ein paar Stunden am Tag von der Sonne beschienen werden, andernfalls droht zu große Feuchtigkeit in den Nisthöhlen, was vor allem die Brut in Gefahr bringt, da Nahrungsvorräte verderben können. Ein interessantes Alternativprojekt wurde vor einigen Tagen an uns herangetragen. Wir haben es after-work-bee-keeping genannt. Eine Firma in Baden-Württemberg hat das Flachdach ihres Firmengebäudes für die Begrünung und Stadtimkerei für ihre Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Wir finden, dass das eine tolle Idee ist, die Nachahmer sucht! Wie man sieht, gibt es immer wieder Ideen und Möglichkeiten für alternative Projekte. Man muss nur mit offenen Augen durch unser schönes Leben gehen.

Über Undine Westphal und die Kooperation

Über Undine Westphal und die Kooperation

Über Undine Westphal

Undine Westphal sagt über Undine: Wo ich bin, sind meistens Bienen und Kinder. Ich bin leidenschaftliche Imkerin und es gibt nichts Schöneres für mich, als mein Bienenwissen mit vielen anderen teilen zu dürfen.

Hauptsächlich arbeite ich an Schulen, im Bereich Sachkunde und Biologie. Seit fast zwei Jahren leite ich den WP2 Kurs »Schulimkerei« an der Stadtteilschule Bergstedt. Was als Pilotprojekt 2014 begann, hat sich etabliert und bewährt. Ich leite die Schulimkerei der Grundschule Bergstedt, und bilde Mini-imker aus, unter anderen im Nachmittagsangebot der Schule. Das ganze Jahr bin ich als Referentin unterwegs, an der Imkerschule Bad Segeberg, bei Mellifera „Bienen machen Schule“, 2015 im Stadtpark Norderstedt, 2013 auf der „igs“ im Bildungsprogramm. Jeden Herbst leite ich Imkeranfängerkurse und gebe in unserem Verein Hamburg Walddörfer Vorträge, wie auch in anderen Imkervereinen.
Zwischendurch konzipiere ich für »hobos« Unterrichtsideen oder schreibe Imkerleitfäden. Mein Spezialgebiet ist die Schulimkerei, imkern mit Kindern und Schülergruppen und das Imkern mit Frauen, welche ich auch als Kurse im Landesverband Schleswig Holstein anbiete. Ich lese alles was ich in die Finger bekomme und mache anschließend neue Unterrichtsideen daraus. 5 Jahre lang habe ich Kid gezeichnet, eine kleine freche Biene und habe die Jugendseite der „Neuen Bienenzucht“ verfasst. Immer wenn Luft ist, schreibe ich und wenn es gut wird, wird ab und zu ein Buch daraus. Kurz zusammengefasst: Biene geht immer und Langeweile gibt es nicht! Fast schon mein Lebensmotto.

Bee-my.world freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit Undine. Es gibt schon viele gemeinsame Ideen, die wir nun umsetzen wollen. Wir werden darüber bericht.

Imkerei in der Schule macht Kinder umweltbewusst

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Insektenhotels als Bausatz für Schulkinder

Insektenhotels als Bausatz für Schulkinder

Insektenhotels als Bausatz für Schulkinder

bee-my.world baut Bienenstöcke. Sowohl multifunktionale, als auch technische Bienenbehausungen (Tec-Hives) werden in unserer Schreinerei produziert. Dabei fällt einiges an Abfallholz für Insektenhotels  an.

Wie schon oft betont, legen wir als bee-my.world großen Wert auf Nachhaltigkeit. Beim Bau der Bienenstöcke ist und der Gedanke gekommen, dass wir eine win-win Situation schaffen können.

Beispiel eines Insektenhotels

Wir werden den Abfall aus der Produktion nicht entsorgen. Wir nutzen ihn, um Bausätze für Insektenhotels zusammenzustellen. Diese Bausätze geben wir den Kindern in den Schulen, die Bienenprojekten aufgeschlossen gegenüberstehen.

Wir haben recherchiert, dass bereits viele Bienenprojekte an Schulen aller Bundesländer ins Leben gerufen wurden. bee-my.world hat selbst gerade eine Imker AG an der Adolf-Kußmaul Grundschule in Graben-Neudorf übernommen.

Mit unseren Aktionen – online und offline –  erreichen wir, dass viel mehr Schulen größeren Wert auf die Erziehung in den Bereichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit legen. Kinder müssen diese wichtigen Grundlagen für ihr Leben früh zu erkennen lernen. Beides muss zu einem selbstverständlichen Bestandteil des täglichen Lebens werden. 

Kinder und die Imkerei für den Schutz der Bienen

Kinder und die Imkerei für den Schutz der Bienen

Kinder und die Imkerei

Bee-my.world wird Schulprojekte durchführen, um Kindern die Bienen und ihre Bedeutung nahe zu bringen. Kinder und die Imkerei ist Thema an vielen Schulen. Wir werden Bienenprojekte mit einem Bausatz für Insektenhotels unterstützen. 

Aus dem Restholz der von uns produzierten Bienenstöcken stellen wir diese Bausätze zusammen, um den Gedanken der Nachhaltigkeit auch hier einzubringen. Die Initiative ‚Kinder helfen Bienen‚ , die im Landkreis Weilheim/Schongau in Oberbayern ins Leben gerufen wurde, ist uns hier ein Anstoß gewesen. Wir nehmen gerne Ideen dazu von Euch entgegen und würden uns freuen, wenn Ihr uns Tipps gebt, welche Schulen hier teilnehmen möchten.
Der Grundstein für das Verhältnis von Kindern zu Tieren und zur Umwelt wird im Kindergarten schon gelegt. Projekte werden dann von den Kleinen zu Hause vorgestellt und der Funke springt auf Eltern und Großeltern über. Die ‚Erziehung‘ der Erwachsenen durch die Kindern führt über solche Projekte zum gewünschten Erfolg.

https://blog.beemyworld.eu/de/nachhaltigkeit-fuer-unsere-kinder/
Klimawandel und was er auslöst

Klimawandel und was er auslöst

Als potenzielle Ursache für Bienenverluste kann das Wetter einen starken lokalen Einfluss ausüben, doch ein solcher Faktor liegt außerhalb menschlicher Kontrolle. Der globale Klimawandel – der zu zahllosen Veränderungen führen könnte, die das Überleben von Bienen beeinflussen – lässt sich jedoch möglicherweise von Menschen beeinflussen. 

Klimawandel verändert die Welt

Die Auswirkungen des Wetters auf die Bienen

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts ist das Winterwetter in vielen Ländern variabler geworden. Dieses Muster ist anscheinend mit dem Muster der Honigbienen Verluste in den USA, Großbritannien und Kontinentaleuropa verknüpft. So war der Winter 2011/12 in den USA ungewöhnlich mild, und es ist auffällig, dass der Verlust von Honigbienenvölkern landesweit ’nur‘ 22,5 % betrug, während im harten Winter 2012/13 30,6% verloren gingen. Raues Wetter war für Stockbienen schon immer schädlich und gilt inzwischen als wichtiger Faktor für den Völkerkollaps. Der negative Einfluss von schlechtem Wetter auf das Überleben der Bienen könnte reversibel sein, wenn das Wetter freundlicher wird. Doch wenn eine Art am Rand ihres klimatischen Verbreitungsgebietes lebt oder selten ist, können mehrere Schlechtwetterjahre in Folge zum Aussterben führen. Klimawandel und Bienen: Hummeln mit ihrem stark behaarten Körper haben sich in kühleren Weltregionen entwickelt. Innerhalb ihres normalen Verbreitungsgebietes können steigende Temperaturen – die zu wärmeren Wintern und heißeren Sommern führen – ihre Überlebensfähigkeit beeinflussen. Ein typisches Merkmal des Klimawandels sind erratische Wettermuster. Es könnte passieren, dass eine Königin während eines für die Jahreszeit untypisch warmen Tages mitten im Winter aus der Winterruhe erwacht und keine Nahrung findet. Selbst wenn sie über genügend Energie verfügt, um an ihren Überwinterungsplatz zurückzukehren, sind ihre Reserven erschöpft, und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass sie bis ins Frühjahr überlebt.

Minimalismus ist sinnvoll zum Schutz der Umwelt

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