Alternativprojekte im Sinne der Biene

Alternativprojekte im Sinne der Biene


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Alternativprojekte

Welche Möglichkeiten haben wir, durch Alternativprojekte der Umwelt und damit unserer Lebensqualität Stabilität zu geben? Die Menschen stellen sich diese Frage immer dann, wenn eine direkte Bedrohung ihre Bequemlichkeit zu stören droht. Es ist unserer Meinung nach an der Zeit, dieses Thema zum Leitfaden unseres täglichen Lebens zu machen.

Minimalismus ist eines der Alternativprojekte

In unserem Blog Minimalismus erzählen wir von Kleinigkeiten, die schon eine große Wirkung haben, wenn wir sie nur beachten würden. Wenn wir auf die Bienen schauen, die hier im Mittelpunkt stehen, gäbe es schon eine ganze Reihe von alternativen Projekten, die den Lebensraum dieser wichtigen Nutztiere sicherer machen können. Eines solcher alternativen Projekte wäre beispielsweise die Stadtimkerei. Dieses Thema erfreut sich erfreulicherweise bei jungen Leuten immer größerer Beliebtheit. Aber so weit muss man gar nicht gehen. Es wäre schon ein Erfolg, wenn auf jeder Fensterbank ein Blumenkasten stünde, der bienenfreundlich bepflanzt ist. Wenn wir durch Bayern fahren, erfreuen wir uns immer wieder an üppig blühenden Blumenkästen. Sie sind nicht nur schön für’s Auge, sondern auch sinnvoll für die Überlebensfähigkeit der Bienen. Wer den Vorteil eines Balkones nutzen kann, hat Möglichkeiten, das alternative Projekt noch auszubauen, indem er durch geschickte Aussaat in verschiedenen Gefäßen für die Bienen den ganzen Sommer über ein kleines Bienenparadies schafft.

Nisthilfen für Wildbienen

Eine weitere effektive Möglichkeit zum Schutz von Wildbienen, ist die Aufstellung von Nisthilfen, die es mittlerweile in vielfacher Ausführung im Handel zu kaufen gibt, bzw. der Erhalt geeigneter Lebensräume wie Tot- und Morschholz oder Stängel von Königskerzen, Disteln und Himbeer- oder Brombeersträucher im eigenen Garten. Diese Maßnahme hilft zwar ausschließlich den Wildbienenarten, die ihre Nester nicht im Erdboden errichten, doch auch diese, in Deutsch-

land mit rund 170 Arten vertretenen Bienen haben mit dem Problem schwindender Nistplatzmöglichkeiten zu kämpfen. Sofern Sie auf angefertigte Nisthilfen zurückgreifen, achten Sie beim Kauf darauf, dass diese den ursprünglichen, natürlichen Nistplätzen von Bienen entsprechen. Bohrlöcher in Holzblöcken beispielsweise dürfen keine abstehenden Holzsplitter enthalten, da die Insekten sich sonst verletzen können. Auch durch zu eng angesetzte Bohrungen verursachte Risse im Holz machen die Nisthilfe nahezu unbrauchbar, siedeln sich doch hierdurch allzu oft schädliche Parasiten an. Nisthilfen sollten zudem an Plätzen aufgestellt werden, die für ein paar Stunden am Tag von der Sonne beschienen werden, andernfalls droht zu große Feuchtigkeit in den Nisthöhlen, was vor allem die Brut in Gefahr bringt, da Nahrungsvorräte verderben können.

After-work-bee-keeping

Ein interessantes Alternativprojekt wurde vor einigen Tagen an uns herangetragen. Wir haben es after-work-bee-keeping genannt. Eine Firma in Baden-Württemberg hat das Flachdach ihres Firmengebäudes für die Begrünung und Stadtimkerei für ihre Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Wir finden, dass das eine tolle Idee ist, die Nachahmer sucht! Wie man sieht, gibt es immer wieder Ideen und Möglichkeiten für alternative Projekte. Man muss nur mit offenen Augen durch unser schönes Leben gehen.

Wie und warum werden Drohnen gezüchtet

Wie und warum werden Drohnen gezüchtet

Drohnenzüchtung für die Paarung

Für die Entwicklung ihres zukünftigen Volkes muss sich die Königin mit 7 – 15 Drohnen paaren. Früher verließen sich Imker oft auf Drohnen wilder Bienen, aber die sind selten geworden. Eine Alternative ist, Drohnen gezielt zu züchten. Hängen Sie dazu spezielle Drohnenrahmen mit oder ohne Mittelwand in die Beute, auf denen die Bienen etwas größere Drohnenwaben bauen. So sorgen sie für ‚Nachschub‘ an männlichen Bienen. Die Steigerung der Drohnenbrut muss allerdings von einer aufmerksamen Varroa-Kontrolle begleitet sein. Die Varroa-Milben bevorzugen nämlich Drohnenbrut, weil sie einen längeren Entwicklungszyklus hat. Mit einer höheren Zahl männlicher Bienen steigt auch die Zahl der Varroa-Milben.

Drohnenrahmen als Varrofalle

Das Einsetzen von Drohnenrahmen erfreut sich daher zunehmender Beliebtheit als ‚Varroa-Fallen‘. Nachdem die Drohnenzellen verdeckelt sind, nimmt der Imker sie aus dem Bienenstock. Dann tötet er Brut und Milben durch Kältebehandlung. Diese Praxis des Drohnenschneidens als biotechnische Alternative zur chemischen Varroa-Kontrolle ist wohl mit für den allgemeinen Drohnenmangel verantwortlich. Die moderne Imkerei hat diese Methode als alleinige Maßnahme als weitgehend unwirksam erkannt. Wenn Sie Ihre Bienenvölker regelmäßig überprüfen und die Milben mit den üblichen Mitteln bekämpfen, sollten die Arbeiterinnen genügend Drohnen heranziehen, um eine Königin zu begatten.

Woran liegt ein geringer Bienennachwuchs

Woran liegt ein geringer Bienennachwuchs

Warum produziert ein Volk zu wenig Nachwuchs?

Neben den alten Königinnen produzieren auch junge Weisel wenig Bienennachwuchs, wenn der Hochzeitsflug wegen schlechten Wetters oder Drohnenmangel unergiebig war. Bei einer leistungsstarken Königin im besten Alter liegen die Gründe daher für den Rückgang des Nachwuchses meist woanders. Um Nahrungs- oder Arbeiterinnenmangel auszuschließen, hängen Sie ein oder zwei Rähmchen mit verdeckelter Brut von einem starken Bienenvolk in die Beute. Füttern Sie Kohlenhydrate und Protein, um Futtermangel auszuschließen. Überprüfen Sie außerdem einen Befall mit Varroa-Milben.

Pestizide verschulden geringen Bienennachwuchs

Auch schlechtes Wetter oder Pestizide wirken hemmend. Erst wenn Sie alle anderen Ursachen ausschließen können, muss der Grund für das Problem bei der Königin gesucht werden. Ein Austausch der alten gegen eine neue Königin, ist nur sehr früh oder spät im Bienenjahr aussichtsreich. Züchter bieten ihre Weiseln zwischen Spätfrühling und Spätherbst an. Spürt ein Bienenvolk die Schwäche der Königin, wird es selbst beginnen, eine neue Königin zu erbrüten. Dieser Vorgang dauert etwas 50 Tage. Sie können ihn beschleunigen, um das Volk auf ausreichend Überwinterungsstärke zu bringen. Entfernen Sie die alte Königin sowie alle Eier und sehr junge Larven. Zerstören Sie alle Weiselzellen. Hängen Sie schließlich eine Wabe mit Eiern oder sehr jungen Larven von einem Bienenstock mit den erwünschten Eigenschaften in die Beute.

Richtige Wintervorräte sind überlebenswichtig

Richtige Wintervorräte sind überlebenswichtig

Hat das Bienenvolk genug Vorräte für den Winter?

Bereits ab August beginnt die Aufzucht der langlebigen ‚Winterbienen‘, die bis zum Frühling im Bienenstock bleiben. Völker mit etwa 5000 Winterbienen überwintern meist gut, wenn sie ausreichende Wintervorräte haben. Bringen Sie also Jungbienen bis Ende Juli auf 5000 Exemplare. Die Population von Altvölkern sollte etwas höher sein, denn sie sind weniger brutfreudig. Nach der Honigernte müssen Sie das Bienenvolk auf den Winter vorbereiten. Überfüttern Sie s jedoch nicht, sonst besteht die Gefahr, dass zu wenig Platz für die Aufzucht der Winterbienen ist.
Prüfen Sie die Pollenvorräte und stellen Sie sicher, dass ausreichender proteinhaltiger Futtervorrat für die Brut eingelagert wurde. In der Regel reichen zwei Rähmchen mit Pollenzellen in der Brutraumzarge aus.

Honig im Bienenstock lassen für die Wintervorräte

Ein Volk braucht je nach Größe 18 – 22 kg Honig als Wintervorrat. Manche Imker überlassen den Bienen diese Menge an Honigrähmchen, statt nach der Honigernte mit Zuckersirup zu füttern. Bei der Zufütterung sind fertiger Zuckersirup aus dem Fachhandel oder selbst gemachter Sirup gebräuchlich.
Mischen Sie unbedingt Nahrungsergänzungsmittel dazu. Füttern Sie keinesfalls fermentierten Honig oder Rohrzucker – sie führen zu Durchfall. Auch Honig oder Pollen unbekannter Herkunft sind als potentielle Krankheitsüberträger tabu. Bis Anfang Oktober sollte die Fütterung erledigt sein, damit die Bienen den Zuckersirup durch Trocknung haltbar machen können.
Bestimmen Sie zum Abschluss die Varroa-Population, behandeln Sie bei Befall, verengen Sie das Flugloch und stellen Mausefallen auf.

Was macht man bei Varroabefall?

Was macht man bei Varroabefall?

Der größte Feind der Biene ist die Varroamilbe. Um einen Varroabefall festzustellen, schiebt man einen Bodenschieber unter das Brutnest in die Beute. Wenn mehr als vier braune (ausgewachsene) Milben pro Tag sichtbar werden, muss man mit der Behandlung beginnen. Es gibt andere Erkenntnismethoden, die unten nachlesbar sind. Ebenso gibt es unterschiedliche Wege der Bekämpfung, sowohl biologisch als auch chemisch. Welcher Methode man sich bedient, muss man für sich entscheiden. Auswahlmöglichkeiten findet man ebenfalls hier.

Methode 1: bei Varroabefall schneidet man die Drohnenbrut aus
Da sich die Varroamilben – wie bereits erwähnt – vorzugsweise in der Drohnenbrut aufhalten, kann durch das Ausschneiden der Drohnenbrut die Varroamilbe gut bekämpft werden. Zudem befindet sich der größte Teil der Milben während der Brutzeit in den Brutzellen.

Die Drohnenbrut wird dabei erst ausgeschnitten wenn die Brut verdeckelt ist, da die Milbe erst kurz vor der Verdeckelung in die Zelle einzieht. Durch die längere Brutzeit, ist die Drohnenbrut ein wichtiger Faktor für explosionsartige Entwicklungen der Varroatose.

Methode 2:  Wärmebehandlung
Bei der Wärmebehandlung werden die verdeckelten Brutwaben ohne Bienen entnommen und in eine Art Brutkasten gehängt. Durch Erhitzen werden zwar die meisten Milben getötet, mitunter aber auch die Brut beschädigt. Das Gerät für die Brutwabenerwärmung heißt Varroacontroller. Der Varroacontroller kann gekauft und manchmal auch gemietet werden.

Methode 3:  Varroa Skorpion bzw. Bücherskorpion
Hierbei handelt es sich um einen Symbionten des Bienenvolkes. Leider ist er in den letzten Jahren oft auch den Medikamenten zur Varroabehandlung zum Opfer gefallen. Was daran liegt, dass er selbst wie die Milbe ein Spinnentier ist. Ich freue mich diesen kleinen Pseudoskorpion in meinen Bienenbeuten gefunden zu haben.

Es laufen Experimente wie der Pseudoskorpion eingesetzt werden kann um die Varroatose zu bekämpfen.

Methode 4:  kleine Wabenzellen
Im Grunde sind es nicht die kleinen Wabenzellen alleine, sondern ein spezielles Betriebsführungskonzept. Zentrales Element ist die Verkürzung der Brutzeit., wodurch quasi eine Generation an Milben weniger schlüpft, was die Vermehrung der Milben extrem stark einschränkt.

Zudem wird darüber spekuliert, ob die engeren Zellen die Befruchtung der weiblichen Milben durch das Männchen in den Engen Zellen erschwert wird, bzw. ob die Milben in der Enge sogar zerdrückt werden.

Mehr zu den kleinen Wabenzellen findest Du hier: Die Varroamilbe mit kleinen Wabenzellen bekämpfen? Was ist dran?

Methode 5:  Brutentnahme
Bei diesem Verfahren werden alle verdeckelten und verdeckelungsnahen Brutwaben entnommen. Dadurch werden auch die meisten Milben entfernt. Das Volk muss sich hier etwas umstellen, bei guten Trachtbedinungen passt dieses Verfahren aber mitunter gut in die Betriebsweise, da es schwarmverhindernd wirkt.

Meist werden die Larven in den Brutwaben jedoch nicht getötet, sondern erhalten eine Varroatosebekämpfung mit Ameisensäure. Eines der wichtigsten Werkzeuge ist hier der Nassenheider verdunster mit 60 Prozentiger Ameisensäure. Aber auch die Schwammtuchmethode ist sehr beliebt.

Man könnte die Bienenlarven jedoch auch anderweitig verwerten, zum Beispiel könnte man die Bienenlarven essen. Dann bleibt man der natürlichen Behandlung treu.
Varroatosebekämpfung mit Homöopathie, Varroatose Behandlung mit Homöopathie
Studie mit 10 Völkern. Vorsichtig zu bewerten.

Methode 6:  Homöopathie
Ja, es gibt auch Ansätze wie man Varroatose mit Homöopathie behandeln kann. Ein Experte darin ist Michael Rosenfeld ein Tierheilpraktiker aus 45711 Datteln.

Chemische Behandlung bei Varroabefall

Bei Wikipedia haben wir 11 in Deutschland zugelassene Medikamente gefunden.

Perizin (Wirkstoff: Coumaphos)
Bayvarol (Pyrethroid)
Apiguard (Thymol)
Thymovar (Thymol)
ApiLifeVar (Thymol u. a.)
Milchsäure 15% ad us.vet.
Ameisensäure 60% ad us.vet.
MAQS = MiteAwayQuickStrips (Gel+Ameisensäure)
Oxalsäurehydratlösung ad us.vet.
Oxuvar ad us.vet. (Oxalsäure)
Abitraz (Amitraz)

Die Präparate auf Basis von Ameisensäure, Milchsäure und Thymol sind frei verkäuflich und benötigen keinen Eintrag ins Bestandsbuch. Alle anderen sind rezept- und apothekenpflichtig.
In einem Land der Europäischen Union (EU) muss bei Therapienotstand (Definition im AMG) vorrangig ein Mittel eingesetzt werden, das in einem EU-Land zugelassen ist. 85%ige Ameisensäure darf deshalb seit 11. Juli 2014 in Deutschland nur noch als „AMO Varroxal 85% Ameisensäurelösung“ eingesetzt werden und nur noch dann, wenn sie bei Therapienotstand vom Tierarzt verschrieben wird. Seit diesem Stichtag ist das Medikament im EU-Land Österreich (dort frei verkäuflich) als „Varroxal“ zugelassen.

Wir als bee-my.world bevorzugen jedoch immer eine möglichst natürliche Behandlung bei Varroabefall.

Synthetisches Wachs im Wachskreislauf

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Das Überleben der Bienen im Winter

Das Überleben der Bienen im Winter

Wie bereitet man ein Bienenvolk auf den Winter vor

Zum Überleben der Bienen im Winter, drängen sie sich in einer ‚Wintertraube‚ bis zum Frühling eng zusammen. So überstehen sie die kalte und trachtlose Jahreszeit. Normal ist ein Ausfall von etwa einem Viertel der Bienen. Der Imker muss seine Völker optimal und rechtzeitig bereits im Sommer, spätestens im Herbst, auf die Überwinterung vorbereiten. Ab Mitte September greifen Sanierungsmaßnahmen nicht mehr. Ein gesundes, starkes Bienenvolk kann durchaus tiefe Temperaturen aushalten, bekommt aber bei knappen Futtervorräten oder Krankheiten große Probleme. Dann kann der Imker durch eine Winterfütterung unterstützend eingreifen, idealerweise mit Honigwaben von einem ausreichend versorgten Volk.

Überleben der Bienen im Winter mit Honig

Bei der Ernte darf man nur so viel Honig entnehmen, dass die Vorräte der Bienen für den Winter ausreichen. Ein starkes Volk mit einer jungen Königin, das unbelastet von Varroa-Milben ist, hat die besten Chancen, den Winter zu überstehen. Für schwache Völker gilt das nicht. Kleine Völker sollten ganzjährig kontinuierlich zugefüttert werden, um Bau und Brut rechtzeitig optimal zu fördern.
Ein guter Winterschutz und angemessene Isolation der Magazine helfen dem Volk ebenfalls. Keinesfalls aber sollten Sie den Stock ‚heizen‘. Bei milden Temperaturen werden die Bienen aktiv und verbrauchen zu viele Vorräte. Hängen Sie Honigwaben über und neben die Wintertraube. Sie dürfen den Bienenstock an einem warmen Wintertag kurz öffnen und die Honigwaben näher an die Wintertraube hängen, aber niemals die Wintertraube selbst stören. Sie kann sich nicht neu formieren und die Bienen würden erfrieren.

Der Stress schwächt die Bienen

Der Stress schwächt die Bienen

Was verursacht Stress für die Bienen

Die Ursachen für ein gestresstes Bienenvolk können sehr unterschiedlich sein. Stress schwächt die Bienen auf jeden Fall. Nachstehend siehst Du, was für die Bienen Stress bedeutet und was deshalb möglichst zu vermeiden ist:

  • einseitige Ernährung und als Folge Mangelerscheinungen
  • Wasser- und Futtermangel
  • falscher Standort
  • zu kalt, feucht oder zu viel Wärme in der Beute 
  • mangelnde Hygiene, wie beispielsweise Verkotungen und zusätzlich Wassereintritt
  • das Volk ist zu klein: erzeugt nicht genügend Wärme ( 35 Grad im Brutnest für das Volk lebenswichtig !) 
  • schlechte Belüftung oder zuviel Belüftung  in der Beute  (Zugluft)
  • Nässe durch Eindringen von Regen und Sturm durch Außenwände, ins Flugloch und Pfützen auf dem Bodenbrett. Durch Nässe entstehen Verdunstungskälte und außerdem Schimmel
  • Ungebetene Gäste, wie Ameisen, Wachsmotten, Spechte, Mäuse, etc.
  • Mangelnde Hygiene und Beutenreinigung
  • hoher Milbenbefall und auch Krankheiten
  • unbewusste und unnötige Eingriffe des Imkers ins Bienenvolk 

				

Behindert ein Absperrgitter die Bienen?

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Der richtige Standort für den Bienenstock

Der richtige Standort für den Bienenstock

Der richtige Standort

Der richtige Standort für den Bienenstock sollte nach folgenden Kriterien ausgesucht werden.

    • Bienen lieben Sonne. Nur in sehr heißen Regionen ist also ein schattiger Platz erforderlich.
    • Bienen brauchen stets Zugang zu Wasser. Stellen Sie notfalls eine zusätzliche Bienentränke auf.
    • Bienenvölker, die vor kaltem Wind geschützt stehen, brauchen im Winter weniger Energie und schonen damit ihre Honigvorräte.
    • Nehmen Sie Rücksicht auf Anwohner: Das Einflugloch darf nicht so ausgerichtet sein, dass die Bienen beispielsweise die Terrasse der Nachbarn kreuzen müssen.
    • Der Bienenstock sollte nach Süden oder Südosten ausgerichtet sein, ohne direkte Hindernisse vor dem Flugloch.
    • Der Bienenstock muss außerdem für den Imker gut zugänglich sein.

Um die Ausbreitung von Bienenseuchen zu verhindern, werden zuweilen vorübergehend Sperrbezirke ausgeschrieben. Weder der künftige Standort Ihrer Bienen noch der des Verkäufers darf in einem solchen Bezirk liegen.

Sollte der Standort eines bereits stehenden Bienenstocks eine der ersten drei Anforderungen nicht erfüllen, können Sie sich ohne Umsetzen behelfen.  Schatten Sie das Bienenhaus mit einer Laube oder einem Sonnenschutz ab oder errichten Sie einen zusätzlichen Windschutz. Barrieren wie Zäune oder Hecken zwingen die ausfliegenden Bienen in die Höhe und vergrößern dadurch den Sicherheitsabstand zum Nachbarn. Wenn Sie das Umsetzen nicht vermeiden können, fragen Sie einen erfahrenen Imker um Rat.

Quelle: Imkern – der Problemlöser von James E. Tew

Wie sieht der ideale Schleuderraum aus

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Sorgfaltspflicht der Imker zugunsten der Bienen

Sorgfaltspflicht der Imker zugunsten der Bienen

Sorgfaltspflicht der Imker

Inzwischen hat bee-my.world viele Informationen zu Bienen, zum Bienensterben zur Bienenrettung und zum Imkern veröffentlicht. Dabei haben wir immer wieder unsere Philosophie der Nachhaltigkeit betont und damit auf die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins hingewiesen. Dieses Bewusstsein sollte bei unserem Denken und Handeln immer im Vordergrund stehen. Dazu gehört auch die Sorgfaltspflicht der Imker. Es ist uns klar, dass es oft schwierig ist, neue Denkweisen mit alt eingefahrenen Strukturen zu vereinbaren. Allerdings muss man immer offen sein für Neuerungen, wenn man nicht zum ‚alten Eisen‘ gehören möchte. Und wer will das schon..? Reden wir hier also einmal über die Sorgfaltspflicht der Imker…
Wenn wir über eingefahrene Strukturen beim Imkern sprechen, denken wir zunächst an Bienenhaltung und Honigernte. Denken wir aber auch an die Sorgfaltspflicht bei der Imkerei? Haben wir immer im Hinterkopf, was das Wichtigste ist – nämlich die Gesundheit und das Wohlergehen der Bienen?

Bienen für den Profit

Wenn wir es einmal genau analysieren, behandeln wir häufig die Bienen nicht anders, als Landwirte ihre Kühe, Hühner und Schweine. Sie sind Einnahmequellen und sichern unseren Unterhalt. Der Profit steht klar im Vordergrund. Dann kommt das große Lamento: Die Bienen sterben. Natürlich sind Parasiten und Pestizide Schuld.

Was tun wir aber, um unsere Bienen davor zu schützen? Wir nehmen ihnen den Honig, der ihnen Kraft verleiht und ihr Immunsystem stärkt, um ihn durch Zuckerwasser zu ersetzen. Das entspricht nicht der Sorgfaltspflicht. Mit einem guten Immunsystem könnten die Tiere sich viel besser schützen und würden möglicherweise nicht massenhaft sterben.

Sorgfaltspflicht der Imker

Mit eingefahrenen Strukturen meinen wir, dass wir Imker oft nicht über den Tellerrand hinausblicken. Wir denken kurzfristig und berücksichtigen dabei nicht, dass auch der Honigertrag sich nicht reduzieren würde, wenn wir besser mit den Bienen umgehen würden. Bienensterben verursacht höhere Verluste als der Verzicht auf einen Teil der Ernte. Über Erfahrungen der Imker haben wir gelesen, die diese Tatsache bei ihrer Arbeit berücksichtigen und nur profitieren. Alle sollten es alle einmal versuchen! Es gibt einiges mehr zu beachten, worüber wir im nächsten Blog berichten.

Synthetisches Wachs im Wachskreislauf

Synthetisches Wachs im Wachskreislauf

synthetisches Wachs

In unserem Artikel zur Gesundheit der Biene haben wir beschrieben, wie Pestizide und Monokulturen das Immunsystem der Biene schwächen. Es gibt nun seit einigen Monaten eine neue Bedrohung, die den Bienen zusetzt: Synthetisches Wachs!  Was eigentlich als Hilfestellung gedacht ist, stellt sich nun als gefährliche Falle heraus. Mittelwände, die zusätzliche Einlagerungsmöglichkeiten für Pollen, Honig, Brut  und Nahrung bieten, werden von unseriösen Händlern mit 

Synthetisches Wachs um zu sparen

Paraffin gestreckt und brechen bei Sommertemperaturen über 45 °, die in den Bienenstöcken leicht erreicht werden, ein. Der Schmelzpunkt von Paraffin liegt deutlich niedriger als bei Wachs, das erst bei 65 ° zu schmelzen beginnt. Wachs, das mit Paraffin versetzt wird, hält den Sommertemperaturen nicht Stand. Der Preisunterschied von Paraffin zu Wachs verführt einige Händler zum Pantschen und birgt für die Bienen eine zusätzliche Gefahr. 

Häufig stammt synthetisches Wachs Gemisch aus China. China ist ein Land, das seinen eigenen Produkten nicht traut. Wie können wir auf die Idee kommen, dass deren Produkte für uns gut sind? Sowohl für die Bienen, als auch für uns Menschen wäre es sinnvoll, wenn man Wachs Mittelwände aus dem eigenem Wachskreislauf benutzen würde.  Das bedeutet, dass nicht mehr verwendete Waben und auch alle Wachsreste eingeschmolzen werden. Man kann dafür einen Sonnenwachsschmelzer oder einen Dampfwachsschmelzer benutzen. Das Prinzip ist das gleiche: Durch die Hitze der Sonneneinstrahlung unter Glas oder durch den Dampf schmilzt das Wachs und kann aufgefangen werden. 

Es gibt Mittelwandhersteller, die anbieten, imkereigenes Wachs zu reinigen und für die Mittelwände zu nutzen. Ob der Imker am Ende tatsächlich Mittelwände aus eigenem Wachs bekommt, ist Vertrauenssache – Wie alles …

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