Wie wichtig ist Pollenvielfalt für das Immunsystem

Wie wichtig ist Pollenvielfalt für das Immunsystem

Wie wichtig ist Pollenvielfalt für die Bienen

Wie wichtig Biodiversität für die Bienen ist, wurde jetzt in den Niederlanden untersucht. Neben Pestiziden und Parasiten ist fehlende Pollenvielfalt die häufigste Ursache für den Bienenschwund. Mit jeder bevorzugten Pflanze verschwindet auch die entsprechende Bienenart.

Das Resultat mehrerer Untersuchungen ist, dass die Fortpflanzungsfähigkeit nachlässt und der Nachwuchs unter Mangelernährung leidet, wenn die Bienen auf weniger gewünschte Pflanzen ausweichen müssen.

Besonders die Bienen, die erst spät im Herbst ausfliegen sind betroffen, da es für verblühte Bäume, gemähte Wiesen und abgeweidetes Grasland keine Alternative gibt. Dass große Bienenarten besonders leiden, liegt daran, dass sie mehr Pollen benötigen, die aus bekannten Gründen nicht zur Verfügung stehen.

Wir müssen den Umgang mir unseren Landschaftsflächen ernsthaft überdenken, wenn wir die Bienen, und damit unsere gesicherte Ernährung erhalten wollen.

 

Pollenvielfalt garantiert die Versorgung
ohne Pollenvielfalt sieht das Angerbot mager aus
Nachhaltigkeit ist wichtig für unsere Kinder

Nachhaltigkeit ist wichtig für unsere Kinder

Zur Philosophie von bee-my.world gehört Nachhaltigkeit. Ressourcen Nutzung ist bei uns sehr groß geschrieben. Wie schon in unserem Artikel ‚Kinder und die Imkerei‘ beschrieben, ist eines unserer Projekte ein Bausatz für Insektenhotels für Kindergarten- und Schulkinder. Bei der Fertigung unserer Bienenstöcke fällt jede Menge Restholz ab. Daraus stellen wir diese Bausätze zusammen und vermeiden so sinnvoll die Entsorgung. Wie wir wissen, sind traditionelle Lebensweisen nachhaltig und erhalten 

die biologische Vielfalt. So weit, so gut. Wissen wir heute noch, warum schon in den 80er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts das Thema Nachhaltigkeit behandelt wurde und wie es vor allem definiert war? Der Brundtlandt-Bericht von 1982 sagte aus, dass Nachhaltigkeit unter dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit betrachtet werden muss.

Nachhaltigkeit ist wichtig beim Recyceln des Abfalls

‚So soll einerseits im Rahmen der intragenerativen Gerechtigkeit eine faire Verteilung von Lebenschancen und Ressourcen Nutzung erreicht werden; andererseits soll durch intergenerative Gerechtigkeit die zukünftige Nutzung knapper Ressourcen auch für künftige Generationen sichergestellt werden. Demnach darf dauer-

haftes wirtschaftliches Wachstum das Funktionieren von Ökosystemen nicht gefährden.‘ heißt es hier. Was tun wir aber? Wir vergeuden die Ressourcen wo wir nur können, ohne Rücksicht auf spätere Generationen. Denken wir an den Verbrauch von Öl, an die Vergeudung von Wasser, an die Verseuchung unseres Bodens, an die Verschmutzung unserer Luft, an das Schwinden der Lebensräume fürTier- und Pflanzenarten und unzählige andere Fakten, die dieser These widersprechen. Darüber nachzudenken ist lästig und stört uns bei unserer bequemen Lebensführung. Dabei könnten wir mit Kleinigkeiten, die wir in unserem täglichen Leben verändern, die Situation deutlich verbessern. Ein Denkanstoß für diejenigen, denen die Zukunft unserer Kinder am Herzen liegt.

Torffrei gärtnern: Moore und Klima schützen

Torffrei gärtnern: Moore und Klima schützen

Zwar sind torffreie Erden etwas teurer, doch ihre Verwendung schont die Natur.  (walkersalmanac / pixabay.com)

Der Frühling ist da: Balkone werden bepflanzt, Blumenkübel aufgestellt und Gärten farbenfroh gestaltet. In Gartencentern und Baumärkten sta­peln sich die Säcke mit Blumen- und Pflan­zener­­de.

Doch der Großteil davon enthält Torf – ein Stoff aus den Mooren, die dafür ausgebaggert und zerstört werden. Moore beheimaten bedrohte Tier- und Pflanzenarten wie Goldregenpfeifer, Hochmoorbläuling oder Sonnentau und binden zudem große Mengen klimaschädliches Koh­len­dioxid. Moore bedecken nur drei Prozent der Erde, speichern jedoch doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder zusammengenommen.

Rund zehn Millionen Kubikmeter Torf werden in Deutschland jedes Jahr verbraucht, etwa zweieinhalb Millionen von Hobbygärtner*innen. Ein erheblicher Teil des Torfs kommt

Umweltfreundlich zu Ostern dekorieren

Umweltfreundlich zu Ostern dekorieren

Frische neue Zweige von Forsythiensträuchern eignen sich gut für einen Osterstrauch.  (Tante Tati / CC0 1.0 )

Wenn sich zu Ostern die ersten frischen Triebe zeigen, stellen sich viele Menschen einen Weidenstrauß ins Zimmer und dekorieren ihn mit bunt bemalten Eiern. Zum Einfärben der Eier sollten jedoch Natur- bzw. Pflanzenfarben verwendet werden.

Für den Osterstrauß können Sie Seitentriebe von Laubbäumen verwenden. Auch frische neue Zweige von Forsythiensträuchern sind dekorativ. Allerdings dürfen diese nicht aus dichten Hecken herausgeschnitten werden, da diese beliebte Nistplätze für Vögel sind. Das Abschneiden von Weidenkätzchen ist generell verboten, weil sich davon im Frühjahr die Bienen ernähren.

Als Ostergras in Gestecken, Körbchen oder Osternestern eignen sich Naturmaterialien wie Heu aus dem

Eierfärben zu Ostern? Natürlich mit Naturfarben!

Eierfärben zu Ostern? Natürlich mit Naturfarben!

Ostereier mit Naturfarben enthalten garantiert keine umwelt­schädlichen Chemikalien.  (Annie Spratt / CC0 1.0 )

Bunte Eier erhöhen die Freude am Frühling und am Osterfest. Besonders viel Spaß macht es, die Eier selbst zu färben. Benutzen Sie dafür rein pflanzliche Farben: Diese erzeugen warme, harmonische Farbtöne und enthalten garantiert keine umwelt­schädlichen Chemikalien.

Blaue Farbe lässt sich zum Beispiel aus getrockneten Heidelbeeren oder Holunderbeeren gewinnen. Birkenblätter, Zwiebelschalen, Curcuma oder Johanniskraut ergeben eine gelbe Färbung, Spinat, Petersilien, Gras oder Brennnesseln eine grüne. Für eine braune Färbung sollten die Eier längere Zeit in einem Zwiebelschalensud liegen oder in Kaffee oder Schwarztee gekocht werden. Rotkohl sorgt für eine violette Färbung.

Naturfarben lassen sich leicht herstellen

Die Pflanzenteile müssen etwa 30 bis 45

Ostereier ohne Tierquälerei

Ostereier ohne Tierquälerei

Wer keine Eier aus Käfighaltung oder mit krebserregenden Farbstoffen im Osternest will, sollte genau hinschauen.  (Annie Spratt / CC0 1.0 )

Zum Ende der Fastenzeit kommen wieder allerlei Leckereien auf den Tisch, allen voran bunt gefärbte Ostereier. Wenn Sie keine Eier aus Käfighaltung oder mit krebserregenden Farbstoffen im Osternest haben wollen, sollten Sie genau hinschauen.

Denn der Stempel, dessen erste Ziffer normalerweise Auskunft über die Tierhaltung gibt, ist bei gekochten und gefärbten Ostereiern keine gesetzliche Pflicht. Hersteller müssen hier keine Angaben über die Art der Tierhaltung machen.

Zwar setzt der Handel auf Druck von VerbraucherInnen verstärkt auf Transparenz, so dass inzwischen auf vielen Ostereier-Packungen freiwillige Siegel über die Haltung der

Schadstofffreie Ostern

Schadstofffreie Ostern

Stark riechende Plastikprodukte sollten Sie lieber im Regal lassen.  (Pinacol / pixabay.com)

Zur Osterzeit wird zunehmend auch Spielzeug verschenkt. Bei wärmer werdenden Temperaturen vor allem Freizeitartikel für draußen wie Bälle, Inlineskates, Roller, Skateboards, Schaufeln oder Eimer für den Sandkasten.

Insbesondere in aus Fernost importierten Plastikprodukten verstecken sich häufig die sogenannten Weichmacher oder Chemikalien wie Bisphenol A, die in den Hormonhaushalt von Heranwachsenden eingreifen und zu späteren gesundheitlichen Schäden führen können. Während des Gebrauchs können sich diese Substanzen aus den Spielzeugen herauslösen und gelangen so in die Umwelt und den menschlichen Körper.

Auf der sicheren Seite mit dem ToxFox

Damit die Ostergeschenke auch wirklich frei von Schadstoffen sind, empfiehlt der BUND, diese vorab mit einer selbst entwickelten Smartphone-App zu testen. Mit

Putzmittel: das Großreinemachen sparsamer gestalten

Putzmittel: das Großreinemachen sparsamer gestalten

Mit viel Schaum wird es nicht zwingend viel sauberer.  (Myriams-Fotos / pixabay.com)

Eine Milliarde Euro geben die Deutschen jährlich für Hausputzmittel aus. Doch oft werden mehr Putzmittel verwendet als nötig.

Der BUND rät zu einer sparsamen Dosierung. Mit viel Putzmittel schäumt und duftet es zwar mehr, aber sauberer wird es nicht. Im Gegenteil – die Wirkung kann sogar nachlassen, wenn das Spül- oder Putzwasser zu stark schäumt, da sich das Putzmittel dann an der Oberfläche sammelt und die Fettlösekraft vermindert wird.

Das Reinigungsmittel sollte immer erst am Ende zugegeben und die Dosierungsanleitung der Hersteller beachtet werden. Oft reichen schon zwei bis drei Tropfen für mehrere Liter Wasser.

Ein gefährlicher Cocktail

Die in Reinigungsmitteln enthaltenen Chemikalien können die

Ökologisch Umziehen

Ökologisch Umziehen

Unser Tipp: Kaufen oder leihen Sie bereits genutzte Kartons.  (stux / pixabay.com)

Ein Umzug kostet nicht nur Kraft und Nerven, sondern belastet oft auch die Umwelt. Wir empfehlen daher, beim Umzug auf um­weltschonen­de Alter­nativen zu setzen:

Gebrauchte Um­zugs­kar­tons kaufen oder leihen

Umzugskartons aus Pappkarton verbrauchen bereits bei der Herstellung viel Energie und Ressourcen. Unser Tipp: Kaufen oder leihen Sie bereits genutzte Kartons. Ob über den Freundes­kreis oder über Tauschrin­ge, bereits gebrauchte Umzugskar­tons sind leicht zu beschaffen.

Tauschen statt wegwerfen

Bei jedem Umzug fällt auch Abfall an. Denken Sie dran: Kaputte Elektroge­räte müssen ordnungsge­mäß beim Recycling­hof abge­ge­ben werden und auch Farbreste sollten umweltschonend entsorgt werden.

Bevor Sie Möbel oder Haushaltsgeräte weg­wer­fen, fragen Sie zunächst in Ihrem Bekannten­kreis nach

Amphibien vor Pestiziden schützen

Amphibien vor Pestiziden schützen

In Deutschland sind mehr als 60 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht.  (nahlinse photography)

Bei steigenden Temperaturen kommen Frösche, Kröten und Unken aus ihren Über­win­terungsplätzen gekrochen und beginnen Teiche, Tümpel und Wiesen zu bevölkern.

Doch von Jahr zu Jahr gibt es weniger von ihnen, Amphibien zählen mittlerweile zu den am meisten gefährdeten Tierarten weltweit, in Deutschland sind mehr als 60 Prozent vom Aussterben bedroht.

Amphibien sind vielen Gefahren ausgesetzt

Nicht nur, dass Autos und landwirtschaftliche Fahrzeuge viele der Tiere überfahren. Schuld an den drastischen Sterberaten von Fröschen, Lurchen und Kröten ist vor allem das Spritzen von Pestiziden in der Landwirtschaft. Suchen die Tiere auf mit Pflanzengiften behandelten Wiesen oder Äckern Unterschlupf, gelangen die Chemikalien über die durchlässige Haut

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