Der richtige Standort für den Bienenstock

Der richtige Standort für den Bienenstock

Der richtige Standort

Der richtige Standort für den Bienenstock sollte nach folgenden Kriterien ausgesucht werden.

    • Bienen lieben Sonne. Nur in sehr heißen Regionen ist also ein schattiger Platz erforderlich.
    • Bienen brauchen stets Zugang zu Wasser. Stellen Sie notfalls eine zusätzliche Bienentränke auf.
    • Bienenvölker, die vor kaltem Wind geschützt stehen, brauchen im Winter weniger Energie und schonen damit ihre Honigvorräte.
    • Nehmen Sie Rücksicht auf Anwohner: Das Einflugloch darf nicht so ausgerichtet sein, dass die Bienen beispielsweise die Terrasse der Nachbarn kreuzen müssen.
    • Der Bienenstock sollte nach Süden oder Südosten ausgerichtet sein, ohne direkte Hindernisse vor dem Flugloch.
    • Der Bienenstock muss außerdem für den Imker gut zugänglich sein.

Um die Ausbreitung von Bienenseuchen zu verhindern, werden zuweilen vorübergehend Sperrbezirke ausgeschrieben. Weder der künftige Standort Ihrer Bienen noch der des Verkäufers darf in einem solchen Bezirk liegen.

Sollte der Standort eines bereits stehenden Bienenstocks eine der ersten drei Anforderungen nicht erfüllen, können Sie sich ohne Umsetzen behelfen.  Schatten Sie das Bienenhaus mit einer Laube oder einem Sonnenschutz ab oder errichten Sie einen zusätzlichen Windschutz. Barrieren wie Zäune oder Hecken zwingen die ausfliegenden Bienen in die Höhe und vergrößern dadurch den Sicherheitsabstand zum Nachbarn. Wenn Sie das Umsetzen nicht vermeiden können, fragen Sie einen erfahrenen Imker um Rat.

Quelle: Imkern – der Problemlöser von James E. Tew

Wie sieht der ideale Schleuderraum aus

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Tote Bienen vor dem Flugloch

Tote Bienen vor dem Flugloch

Sobald Sie tote Bienen vor dem Flugloch entdecken, müssen Sie das Volk genauer untersuchen. Nach einer Periode mit kaltem Wetter könnten Larven und Jungbienen erfroren sein. Füttern Sie in diesem Fall zusätzlich mit Zuckersirup und Eiweißfutterteig (als Proteinquelle). Kontrollieren Sie regelmäßig, ob sich das Volk danach wieder erholt.

Deformierte und fast immer auch flügellose Bienen sprechen für eine ernste Infektion mit Varroa-Milben. Geschieht das zu Beginn der Sammeltätigkeit, können Sie das Volk noch behandeln. Ist jedoch der Winter nah, müssen Sie die traurige Wahrheit akzeptieren und das Volk aufgeben.

Tote Bienen durch Pestizide?

Finden Sie viele tote Bienen, dürfte eine Vergiftung mit Pestiziden vorliegen. Prüfen Sie in diesem Fall, ob die Königin noch lebt, und füttern Sie das Volk, bis es sich erholt hat. Versuchen Sie auch herauszufinden, wo sich die Sammlerinnen vergiftet haben. Bei massiven Vergiftungserscheinungen oder wenn alle Völker betroffen sind, sollten Sie vorsichtshalber die Waben ersetzen.

Tote und miteinander kämpfende Bienen sind ein Indikator für Räuberei. Verengen Sie das Flugloch des überfallenen Volkes bis auf ca. 2 cm. Diese Öffnung kann gut gegen Angriffe verteidigt werden. Lassen Sie es für mehrere Tage in dieser Stellung. Öffnen Sie die Beuten nur, um die Königin und den Stand der Honigvorräte zu überprüfen. Eine Zufütterung lockt oftmals erneut räuberische Bienen an. Daher ist es oft besser, den Bienenstock an einen Standort umzusetzen, wo keine starken Völker in der Nähe sind.

Der Stress schwächt die Bienen

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Ein natürliches Antibiotikum – Manukahonig

Ein natürliches Antibiotikum – Manukahonig

Der Manuka Baum hat eine unscheinbare rosa bis pinkfarbene Blüte. Sie liefert den Nektar zu einem Bienenhonig, dessen nachgewiesene äußerst antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirksamkeit maßgeblich zur Rehabilitation des Honigs als Heilmittel beigetragen hat. Der Manuka Baum ist ein Myrtengewächs mit dem lateinischen Namen ‚Leptospermum scoparium‘. Er ist in Neuseeland und in kleinen Teilen Australiens beheimatet.
Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, wissen seit Jahrhunderten um die Heilwirkung der Rinden, Blätter und Samen des immergrünen Strauchs. Sie verwenden auch den aus seinen Blüten gesammelten Bienenhonig für Wundauflagen.  Ebenso nehmen sie ihn bei Magen-Darm-Erkrankungen – immer mit hervorragenden Ergebnissen.

Manukahonig nach Maori-Traditionen

Neuseeländische Mediziner orientierten sich immer schon an den Maori-Traditionen. Sie begannen vor rund 20 Jahren mit Manukahonig-Experimenten an nicht heilenden, antibiotikaresistenten Wunden. Was dann passierte, erschien den Medizinern selbst beinahe wie ein Wunder. Einhergehend mit einer natürlichen, guten Wundreinigung durch den Honig, bildeten sich die vorher unheilbaren Wunden und Geschwüre zunehmend zurück und heilten schließlich ab. Klinische Studien und Versuchsreihen schlossen sich den Experimenten an. Heute ist das Geheimnis um die Wirkung des Honigs zumindest in Teilen gelüftet. In ‚herkömmlichen‘ Bienenhonig wirken verschiedene Faktoren keim- und virenhemmend. Einerseits wird den Bakterien durch die hohe Zuckerkonzentration osmotisch Wasser entzogen. Dadurch trocknen sie aus und sterben ab. Andererseits setzen die Bienen dem Honig Enzym Glucooxidase bei. Das wird beim Zuckerabbau nach und nach in Wasserstoffperoxid umgewandelt. Das ist ein Mittel, das schädliche Keime, Viren und Pilze gleichermaßen im Wachstum hemmen kann. In der Medizin wird es schon lange eingesetzt.

Manukahonig hat antiseptische Wirkung

Zudem wirken noch weitere, wahrscheinlich aus den Pflanzen stammende und daher sehr unterschiedlich konzentrierte, nicht-peroxid wirkende Inhibine im Honig antiseptisch. Sie reagieren, anders als die Glucooxidase, weniger empfindlich auf Wärme, Licht und lange Lagerung. Deshalb verliert der Honig seine Heilwirkung auch unter ungünstigen Bedingungen nicht gänzlich. Im neuseeländischen Manukahonig aber ist Glucooxidase nicht enthalten.  Dort wirkt ein anderer Stoff, der wiederum in einheimischen Honigen nicht und in australischem Teebaumhonig in nur geringer Konzentration vorkommt., Es ist Methylglyoxal.
Manukahonig ist ebenfalls ein Produkt der Zuckerverstoffwechslung. Dennoch ist seine keimhemmende Wirkung etwas 100-fach größer als die unseres einheimischen Honigs. Gleichzeitig ist er völlig unempfindlich gegen Wärme und Licht. Für medizinische Anwendungen werden aufgrund der unterschiedlichen Wirkweisen häufig beide Honige miteinander verschnitten. Sie werden sozusagen zu einem ‚Breitbandantibiotikum‚ und mit Gammastrahlen bestrahlt. Dadurch wird jede Verunreinigung ausgeschlossen.

Quelle: Das große Buch der Bienen

Wellness mit Honig zur Entspannung

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Medizin ohne Beipackzettel als Alternative

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Imkerei in der Schule macht Kinder umweltbewusst

Imkerei in der Schule macht Kinder umweltbewusst


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Schulimkerei

bee-my.world hat mit der Imkerei in der Schule begonnen. Das erste eigene Projekt der Schulimkerei findet an der Adolf-Kußmaul Grundschule in Graben-Neudorf statt. Kinder der vierten Klasse nehmen hier an einer Imker AG teil, die ihnen ein Gefühl dafür gibt, mit Bienen umzugehen.

 

Imkerei in der Schule

Sie lernen, dass der Umgang mit Bienen sehr viel Freude macht, wenn sie sich den Tieren richtig nähern. Sie lernen auch über die Bedeutung der Bienen für unser tägliches Leben. Dazu gehört zu erfahren, welche Lebensmittel uns ohne Bienen nicht zur Verfügung stünden. Die Grundkenntnisse der Imkerei werden vermittelt und damit ein Verantwortungsgefühl für die Umwelt und Respekt vor der Natur.

Hier, wie später auch an anderen Schulen, ist es Ziel, dass die Kinder durch die Imkerei in der Schule an Bienenstöcken praktisch den Umgang mit Bienen selbst erforschen und sowohl ihren ökologischen, als auch den ökonomischen Nutzen erkennen. Wir finden landwirtschaftlich Flächen, die sich für die Anlage von bienenfreundlichen Blumenwiesen anbieten. Dort zeigen wir den Kindern, wie sie zu größerer Biodiversität beitragen können.

In theoretischen Unterrichtsstunden werden sie mit Hilfe von Buch- und Internetrecherchen an Aufgaben herangeführt, die sie dann in der Praxis lösen. Bei dieser Gelegenheit weisen wir auch auf die Kooperation mit der Imkerin und Kinderbuch Autorin Undine Westphal hin. Sie steht uns bei unserem Schulprojekt mit Rat und Tat zur Seite.

Umweltbewusstsein gehört zu den wichtigsten Themen für die Zukunftsgestaltung der Kinder. bee-my.world wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung muss ein zentrales Anliegen für junge Menschen werden. Man kann nicht früh genug damit beginnen.

Sorgfaltspflicht der Imker zugunsten der Bienen

Sorgfaltspflicht der Imker zugunsten der Bienen

Sorgfaltspflicht der Imker

Inzwischen hat bee-my.world viele Informationen zu Bienen, zum Bienensterben zur Bienenrettung und zum Imkern veröffentlicht. Dabei haben wir immer wieder unsere Philosophie der Nachhaltigkeit betont und damit auf die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins hingewiesen. Dieses Bewusstsein sollte bei unserem Denken und Handeln immer im Vordergrund stehen. Dazu gehört auch die Sorgfaltspflicht der Imker. Es ist uns klar, dass es oft schwierig ist, neue Denkweisen mit alt eingefahrenen Strukturen zu vereinbaren. Allerdings muss man immer offen sein für Neuerungen, wenn man nicht zum ‚alten Eisen‘ gehören möchte. Und wer will das schon..? Reden wir hier also einmal über die Sorgfaltspflicht der Imker…
Wenn wir über eingefahrene Strukturen beim Imkern sprechen, denken wir zunächst an Bienenhaltung und Honigernte. Denken wir aber auch an die Sorgfaltspflicht bei der Imkerei? Haben wir immer im Hinterkopf, was das Wichtigste ist – nämlich die Gesundheit und das Wohlergehen der Bienen?

Bienen für den Profit

Wenn wir es einmal genau analysieren, behandeln wir häufig die Bienen nicht anders, als Landwirte ihre Kühe, Hühner und Schweine. Sie sind Einnahmequellen und sichern unseren Unterhalt. Der Profit steht klar im Vordergrund. Dann kommt das große Lamento: Die Bienen sterben. Natürlich sind Parasiten und Pestizide Schuld.

Was tun wir aber, um unsere Bienen davor zu schützen? Wir nehmen ihnen den Honig, der ihnen Kraft verleiht und ihr Immunsystem stärkt, um ihn durch Zuckerwasser zu ersetzen. Das entspricht nicht der Sorgfaltspflicht. Mit einem guten Immunsystem könnten die Tiere sich viel besser schützen und würden möglicherweise nicht massenhaft sterben.

Sorgfaltspflicht der Imker

Mit eingefahrenen Strukturen meinen wir, dass wir Imker oft nicht über den Tellerrand hinausblicken. Wir denken kurzfristig und berücksichtigen dabei nicht, dass auch der Honigertrag sich nicht reduzieren würde, wenn wir besser mit den Bienen umgehen würden. Bienensterben verursacht höhere Verluste als der Verzicht auf einen Teil der Ernte. Über Erfahrungen der Imker haben wir gelesen, die diese Tatsache bei ihrer Arbeit berücksichtigen und nur profitieren. Alle sollten es alle einmal versuchen! Es gibt einiges mehr zu beachten, worüber wir im nächsten Blog berichten.

Multishop für Imker und Naturfreunde

Multishop für Imker und Naturfreunde

Unseren Multishop haben wir eingerichtet für Imker, die bei bee-my.world einen eigenen Shop einstellen möchten. Dabei geht es nicht um die Devise ‘Geiz ist geil’, sondern außerdem um ein faires Angebot. Der Mindestpreis für 500 Gramm Honig muss daher angemessen sein. Für den eigenen Shop benötigen wir ein Logo und darüber hinaus eine kurze Vita des Imkers, sowie eine Preisliste.

Honig im Multishop verkaufen mit eigenem Logo

Kommission ist im Multishop auch möglich

Wer keinen eigenen Shop haben möchte, kann seine Artikel bei uns auch als Kommissionsware über unseren Shop verkaufen. Dafür erheben wir eine kleine Gebühr. Benötigt wird eine kurze Vita des Imkers und ein Qualitätsnachweis für den Honig (oder für Biohonig ein entsprechendes Zertifikat).

https://blog.beemyworld.eu/de/wintervorraete/
https://blog.beemyworld.eu/de/manukahonig/
made-at-home – Hausgemachtes mit Tradition

made-at-home – Hausgemachtes mit Tradition

In der Kategorie made-at-home bietet bee-my.world Artikel an, die nach überlieferten Rezepten oder nach eigenen Ideen mit natürlichen Materialien erstellt wurden. Um Traditionen zu erhalten, die die Werte unserer Gesellschaft ausmachen, müssen kleine Familienunternehmen unterstützt und gefördert werden. bee-my.world möchte dazu seinen Beitrag leisten. Diese Waren müssen nicht über den Multishop gekauft werden, sondern verfügen über eine unabhängige ‘Abteilung’.

Herz made-at-home
Pesto made-at-home

Ob selbst gebastelt, genäht, gebacken oder gekocht – alles wird unter ‚made-at-home‚ angeboten. Nutze unsere Plattform als Verkäufer und als Käufer. Du unterstützt damit unsere Philosophie der Nachhaltigkeit.

Insektenhotels als Bausatz für Schulkinder

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Multishop für Imker und Naturfreunde

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Wie wichtig ist Pollenvielfalt für das Immunsystem

Wie wichtig ist Pollenvielfalt für das Immunsystem

Wie wichtig ist Pollenvielfalt für die Bienen

Wie wichtig Biodiversität für die Bienen ist, wurde jetzt in den Niederlanden untersucht. Neben Pestiziden und Parasiten ist fehlende Pollenvielfalt die häufigste Ursache für den Bienenschwund, wodurch jede bevorzugten Pflanze verschwindet. Damit verschindet auch die entsprechende Bienenart.

Das Resultat mehrerer Untersuchungen ist, dass die Fortpflanzungsfähigkeit nachlässt. Deshalb leidet der Nachwuchs unter Mangelernährung, wenn die Bienen auf weniger gewünschte Pflanzen ausweichen müssen.

Besonders die Bienen, die erst spät im Herbst ausfliegen sind betroffen, da es für verblühte Bäume, gemähte Wiesen und abgeweidetes Grasland keine Alternative gibt. Dass große Bienenarten besonders leiden, liegt daran, dass sie mehr Pollen benötigen. Die stehen aber aus den soeben genannten Gründen nicht zur Verfügung.

Wir müssen den Umgang mir unseren Landschaftsflächen ernsthaft überdenken, wenn wir die Bienen, und damit unsere gesicherte Ernährung erhalten wollen.

 

Pollenvielfalt garantiert die Versorgung
ohne Pollenvielfalt sieht das Angerbot mager aus

Der Stress schwächt die Bienen

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Zufütterung im Winter ist oft missverstanden

Zufütterung im Winter ist oft missverstanden

Zufütterung der Bienen – leider oft missverstanden

Es wird Herbst. Es gibt für die Bienen kaum noch Nahrung. Der Honig aus den Waben ist geerntet, damit ist kaum noch Nahrung für die Bienen vorhanden, mit der sie gut über den Winter kommen können. Also bleibt dem Imker nichts anderes übrig, als zuzufüttern. Die Zufütterung im Winter ist üblich. Aber besser nicht aus der  ‚Zuckerersatzkiste‘. Das ist ein fataler Fehler, wie US-Forscher herausgefunden haben.

Zufütterung im Winter über de Futterzarge

Saccharose- oder Fruchtsirup beeinflusst erheblich die Aktivität der Gene.
Wie für die Menschen, gilt auch für die Bienen, dass Zucker nicht gleich Zucker ist. Das Ergebnis einer entsprechenden Untersuchung wurde im  Fachmagazin ‚Scientific Reports‚ veröffentlicht. Diese stützt die Annahme, dass eine falsche oder unzulängliche Ernährung ebenfalls für das weltweite Bienensterben mitverantwortlich ist.
Aus Mais oder anderen Pflanzen hergestellter Sirup wird von Imkern oft als Winterfutter verwendet – als Ersatz für die aus den Bienenstöcken entnommenen Honigwaben. Die Genaktivität in den Fettkörperzellen mit Honig gefütterter Westlicher Honigbienen (Apis mellifera) unterscheide sich aber sehr stark von der mit Saccharose- oder Fructosesirup gefütterter Tiere, berichten die Forscher.
Es sind Hunderte von Genen betroffen. Der Proteinstoffwechsel,  die Signalweiterleitung und das Immunsystem sind bedeutende Erbgutabschnitte, die durch falsche Zufütterung negativ beeinflusst werden. Dabei gibt es nur minimale Unterschiede zwischen Saccharose und Fructose.

Nährstoffe, die im Honig enthalten sind und für den Abbau toxischer Substanzen, wie den Pestiziden, sorgen, fehlen den Ersatzfutterstoffen. Die Folge liegt klar auf der Hand. 

Als Imker ist man verantwortlich für gesunde Bienenvölker und hat dafür Sorge zu tragen, dass die Bienen wohlbehalten überwintern können. Die gut gemeinte Zufütterung von falschen Substanzen ist dafür kontraproduktiv. Für den Kampf gegen Viren und Schädlinge brauchen die Bienen ein stabiles Immunsystem. Maissirup u.ä. trägt nicht dazu bei. Mittelfristig betrachtet gewinnt man mehr, wenn man zugunsten der Biene auf einen Teil der Honigernte verzichtet.

 

Das Überleben der Bienen im Winter

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Gesundheit aus dem Bienenstock

Gesundheit aus dem Bienenstock

Europaweit ist sie die erste zugelassene Apitherapie-Station an einer Rehaklinik. Am 1. Juli 2016 öffnete sie im Thermalbad Wiesenbad endlich für die Öffentlichkeit ihre Türen. Damit erweiterte die Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft für Kur und Rehabilitation mbH ihr medizinisches Portfolio auch noch um die Gesundheit aus dem Bienenstock. „Wir haben das ganzheitliche Naturheilverfahren gerne in unsere Anwendungen mit einbezogen. Damit ist es eine sinnvolle Ergänzung zu unserer eher orthopädisch ausgerichteten Unternehmensphilosophie“. Das erklärte hierzu Ricarda Lorenz. Die Geschäftsführerin der Institution erklärte die Idee. „Die klassische Schulmedizin fußt überwiegend auf chemischen Behandlungsmitteln, einhergehend mit vielen Nebenwirkungen. Bienenprodukte bieten einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Nährstoffen und aktiven Bestandteilen. Sie schützen unseren Körper daher sehr wirksam gegen eine Vielzahl von Krankheiten.“

Eine Therapiestation für die Gesundheit aus dem Bienenstock

Dass solch eine Therapie-Station eröffnet werden konnte, ist vor allem Jürgen Schmiedgen zu verdanken.  Er entwickelte das so genannte Beecura-System.  Damit setzte er damit das Konzept zur Apitherapie gemeinsam mit regionalen Unternehmen um. Dem gingen jedoch eine lange und intensive Beprobung und die entsprechende Auswertung verschiedenster Untersuchungen voraus. „Bahnbrechend an diesem Projekt ist, dass die Apitherapie aufgrund keiner dafür geeigneten Geräte in Deutschland 2015 verboten wurde.  Das Beecura ist nun als einziges Apitherapie-System entsprechend der Anforderungen an das Medizinproduktegesetz (Richtlinie 93/42/EWG) zugelassen“, so der erfahrene Imker aus Walthersdorf. „Drei Jahre intensive Entwicklung haben wir für unser Ziel investiert.

Gesundheit aus dem Bienenstock

Wichtig bei der Umsetzung war die Vorgabe, dass die Therapie innerhalb eines abgeschlossenen, vom Bienenvolk abgeschotteten Raumes stattfinden muss. Sonst besteht die Gefahr von Bienenstichen und damit eventuell einhergehenden Schocks. Um diese Vorschrift auch ergänzend erfüllen zu können, hatten wir einen echten Spezialisten an unserer Seite. Die Firma Blockhausbau Frank aus Eppendorf war der ideale Partner für den Bau des Gebäudes für Bienentherapie.“

Gesundheit aus dem Bienenstock mit Apitherapie

„Auch die Zusammenarbeit mit allen anderen zumeist einheimischen Firmen, wie der PWA GmbH und auch der HSK Hugo Stiehl GmbH aus Crottendorf, verlief hervorragend. Das gilt sowohl für den Bau des Therapiegerätes, als auch für die Ausstattung des Innenraumes. Daher möchte ich mich ganz herzlich bei allen Partnern bedanken, die uns tatkräftig dabei unterstützt haben, unsere Vision zu verwirklichen.“ Und so soll auch die Apitherapiestation im Park vom Thermalbad Wiesenbad demzufolge nur der Anfang sein wie und Jürgen Schmiedgen erläutert. „In Planung sind bereits weitere Stationen am Elldus Ressort im Kurort Oberwiesenthal und in Bad Königshofen in Bayern“, sagt er. „Auch international bekommen wir bereits Anfragen. Das Interesse ist also riesengroß. Langfristig beabsichtigen wir, flächendeckend im gesamten Bundesgebiet etwa 30 Stationen zu errichten, natürlich in der Hoffnung, dass auch die Krankenkassen schon bald darauf aufmerksam werden und in der Folge ihr Interesse bekunden, die Therapie zu unterstützen.“

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