Folgen von einem Bienenstich

Folgen von einem Bienenstich

hilft gegen den Bienenstich

Folgen eines Bienenstichs

Ein Bienenstich gehört beim Imkern zum Alltag und ist eine unvermeidliche Begleiterscheinungen der Bienenhaltung. Außer dem anfänglichen Schmerz und der Rötung sind in der Regel keine Folgen zu befürchten. Die Kühlung mit Eis oder kühlende Gels aus der Apotheke bringen meist eine gewisse Linderung.

Treten jedoch zusätzliche Symptome auf wie etwa ein Ausschlag und Schwellungen abseits der Einstichstelle, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Besonders gefährlich sind Stiche im Rachen oder Auge. Für angehende Imker ist es daher auch unerlässlich abzuklären, ob sie eine Allergie gegen Bienenstiche haben, bevor sie mit dem Imkern anfangen. Gegen Bienenstiche hilft am besten die Vorbeugung: Heftige Bewegungen, Parfüm und Anpusten reizen die Bienen zum Stich. Selbst erfahrene Imker tragen daher außer dem traditionellen Imker-Overall einen Schleier. Halten Sie für Notfälle stets die volle Schutzkleidung griffbereit. Auch der Smoker gehört zur Verteidigungsstrategie des Imkers. Zünden Sie den Smoker rechtzeitig an und nicht erst während eines Angriffs, insbesondere wenn Sie sich den Bienenvölkern ohne Schutzkleidung nähern.

Belag auf Bienenwachskerzen

Belag auf Bienenwachskerzen

Belag auf Bienenwachskerzen

Das Ausblühen des Wachsfetts tritt erst nach einer gewissen Zeit ein. Häufige Temperaturwechsel scheinen es zu fördern. Bei einer konstanten Temperatur von über 15,5°C tritt der Belag erst nach Monaten auf. Ähnlich wie beim Kristallisieren des Honigs hat dies keinerlei Auswirkung auf die Qualität, sondern ist vielmehr ein Qualitätsmerkmal. Der Belag ist ein Beweis dafür, dass die Kerze aus reinem Bienenwachs besteht und wird von vielen auch als besonders schön empfunden. Wenn Sie lieber keine weiße ‚Patina‘ haben möchten, setzen Sie Bienenwachskerzen mit strukturierter Oberfläche vorsichtig dem warmen Luftstrom aus einem Fön oder einer Heißluftpistole aus. Das ausgeblühte Wachsfett löst sich daraufhin auf, erscheint aber nach einigen Wochen erneut. Reiben Sie gerade, glatte Bienenwachskerzen mit einem weichen Tuch ab. Durch die Wärme, die dabei entsteht, schmelzen die Verfärbungen ebenfalls ein und es entsteht ein seidiger Glanz. Ein Glanzspray oder Glanzlack aus dem Fachhandel verhindert den Belag über lange Zeit oder gänzlich, trübt aber zumindest für gewisse Zeit den Duft und ist ein Fremdstoff an einem ansonsten reinen Naturprodukt. Wenn der anfängliche Eigengeruch dieser Mittel nach einiger Zeit verschwindet, duftet die Kerze wieder nach Bienenwachs.

Wie wird Propolis verarbeitet?

Wie wird Propolis verarbeitet?

Wie wird Propolis gesammelt und verarbeitet?

Seit Tausenden von Jahren ist Propolis ein Heilmittel in der Volksmedizin. Es findet in jüngster Zeit aber auch Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel und zusätzlich als Komponente von Autowachs und Instrumentenlacken. Den Grundstoff für Propolis – Baum- und Knospenharz – sammeln die Bienen zwischen Frühling und Frühsommer. Die Tiere verschließen damit sorgfältig alle Ritzen und Spalten im Stock, die gleichzeitig Schädlingen wie dem Kleinen Beutenkäfer, Wachsmotten und Ameisen als Versteck dienen können. Mit einem sehr engmaschigen Gitter können Sie die Bienen auch zur Bildung von dieses Stoffes anregen.

Gewinnung von Propolis

Anbieter von Imkereibedarf haben spezielle ‚Propolisgitter‚ im Programm. Sie ähneln dem Absperrgitter zwischen Honig- und Brutraum, sind aber wegen der engen Schlitze unpassierbar für Bienen. Sie können das Gitter auch selbst aus 6 mm dickem Sperrholz herstellen, in das Sie 3 mm breite Schlitze sägen. Legen Sie das Propolisgitter direkt unter den Innendeckel auf die oberste Zarge. Die Propolismenge kann von Volk zu Volk variieren. Schaben Sie die Menge, die die Bienen zur Abdichtung der Zargen verwendet haben, ab. Legen Sie ein provisorisches Gitter über eine Wanne oder ein anderes großes Gefäß und stellen Sie die Zarge darauf. Schaben Sie dann die Zarge mit dem Stockmeißel sauber. Wachs, Holzsplitter und Propolis fallen so in die Wanne. Wenn alle Zargen gesäubert sind, füllen Sie Wasser in die Wanne. Wachs und Holzsplitter schwimmen so oben, Propolis sinkt zu Boden. Es wird gesammelt, getrocknet und gelagert.

Wie und warum werden Drohnen gezüchtet

Wie und warum werden Drohnen gezüchtet

Drohnenzüchtung für die Paarung

Für die Entwicklung ihres zukünftigen Volkes muss sich die Königin mit 7 – 15 Drohnen paaren. Früher verließen sich Imker oft auf Drohnen wilder Bienen, aber die sind selten geworden. Eine Alternative ist, Drohnen gezielt zu züchten. Hängen Sie dazu spezielle Drohnenrahmen mit oder ohne Mittelwand in die Beute, auf denen die Bienen etwas größere Drohnenwaben bauen. So sorgen sie für ‚Nachschub‘ an männlichen Bienen. Die Steigerung der Drohnenbrut muss allerdings von einer aufmerksamen Varroa-Kontrolle begleitet sein. Die Varroa-Milben bevorzugen nämlich Drohnenbrut, weil sie einen längeren Entwicklungszyklus hat. Mit einer höheren Zahl männlicher Bienen steigt auch die Zahl der Varroa-Milben.

Drohnenrahmen als Varrofalle

Das Einsetzen von Drohnenrahmen erfreut sich daher zunehmender Beliebtheit als ‚Varroa-Fallen‘. Nachdem die Drohnenzellen verdeckelt sind, nimmt der Imker sie aus dem Bienenstock. Dann tötet er Brut und Milben durch Kältebehandlung. Diese Praxis des Drohnenschneidens als biotechnische Alternative zur chemischen Varroa-Kontrolle ist wohl mit für den allgemeinen Drohnenmangel verantwortlich. Die moderne Imkerei hat diese Methode als alleinige Maßnahme als weitgehend unwirksam erkannt. Wenn Sie Ihre Bienenvölker regelmäßig überprüfen und die Milben mit den üblichen Mitteln bekämpfen, sollten die Arbeiterinnen genügend Drohnen heranziehen, um eine Königin zu begatten.

Woran liegt ein geringer Bienennachwuchs

Woran liegt ein geringer Bienennachwuchs

Warum produziert ein Volk zu wenig Nachwuchs?

Neben den alten Königinnen produzieren auch junge Weisel wenig Bienennachwuchs, wenn der Hochzeitsflug wegen schlechten Wetters oder Drohnenmangel unergiebig war. Bei einer leistungsstarken Königin im besten Alter liegen die Gründe daher für den Rückgang des Nachwuchses meist woanders. Um Nahrungs- oder Arbeiterinnenmangel auszuschließen, hängen Sie ein oder zwei Rähmchen mit verdeckelter Brut von einem starken Bienenvolk in die Beute. Füttern Sie Kohlenhydrate und Protein, um Futtermangel auszuschließen. Überprüfen Sie außerdem einen Befall mit Varroa-Milben.

Pestizide verschulden geringen Bienennachwuchs

Auch schlechtes Wetter oder Pestizide wirken hemmend. Erst wenn Sie alle anderen Ursachen ausschließen können, muss der Grund für das Problem bei der Königin gesucht werden. Ein Austausch der alten gegen eine neue Königin, ist nur sehr früh oder spät im Bienenjahr aussichtsreich. Züchter bieten ihre Weiseln zwischen Spätfrühling und Spätherbst an. Spürt ein Bienenvolk die Schwäche der Königin, wird es selbst beginnen, eine neue Königin zu erbrüten. Dieser Vorgang dauert etwas 50 Tage. Sie können ihn beschleunigen, um das Volk auf ausreichend Überwinterungsstärke zu bringen. Entfernen Sie die alte Königin sowie alle Eier und sehr junge Larven. Zerstören Sie alle Weiselzellen. Hängen Sie schließlich eine Wabe mit Eiern oder sehr jungen Larven von einem Bienenstock mit den erwünschten Eigenschaften in die Beute.

Richtige Wintervorräte sind überlebenswichtig

Richtige Wintervorräte sind überlebenswichtig

Hat das Bienenvolk genug Vorräte für den Winter?

Bereits ab August beginnt die Aufzucht der langlebigen ‚Winterbienen‘, die bis zum Frühling im Bienenstock bleiben. Völker mit etwa 5000 Winterbienen überwintern meist gut, wenn sie ausreichende Wintervorräte haben. Bringen Sie also Jungbienen bis Ende Juli auf 5000 Exemplare. Die Population von Altvölkern sollte etwas höher sein, denn sie sind weniger brutfreudig. Nach der Honigernte müssen Sie das Bienenvolk auf den Winter vorbereiten. Überfüttern Sie s jedoch nicht, sonst besteht die Gefahr, dass zu wenig Platz für die Aufzucht der Winterbienen ist.
Prüfen Sie die Pollenvorräte und stellen Sie sicher, dass ausreichender proteinhaltiger Futtervorrat für die Brut eingelagert wurde. In der Regel reichen zwei Rähmchen mit Pollenzellen in der Brutraumzarge aus.

Honig im Bienenstock lassen für die Wintervorräte

Ein Volk braucht je nach Größe 18 – 22 kg Honig als Wintervorrat. Manche Imker überlassen den Bienen diese Menge an Honigrähmchen, statt nach der Honigernte mit Zuckersirup zu füttern. Bei der Zufütterung sind fertiger Zuckersirup aus dem Fachhandel oder selbst gemachter Sirup gebräuchlich.
Mischen Sie unbedingt Nahrungsergänzungsmittel dazu. Füttern Sie keinesfalls fermentierten Honig oder Rohrzucker – sie führen zu Durchfall. Auch Honig oder Pollen unbekannter Herkunft sind als potentielle Krankheitsüberträger tabu. Bis Anfang Oktober sollte die Fütterung erledigt sein, damit die Bienen den Zuckersirup durch Trocknung haltbar machen können.
Bestimmen Sie zum Abschluss die Varroa-Population, behandeln Sie bei Befall, verengen Sie das Flugloch und stellen Mausefallen auf.

Behindert ein Absperrgitter die Bienen?

Behindert ein Absperrgitter die Bienen?

Behindert ein Absperrgitter das Bienenvolk?

Wo die Königin nicht hinkommt, werden keine Brutzellen gebaut und die Arbeiterinnen legen nur Honigzellen an. Der Abstand der Gitterstäbe aus Metall oder Kunststoff beträgt 4,2 mm und ist somit für die Königin und auch die Drohnen zu eng, für die Arbeiterinnen jedoch problemlos passierbar.
Die Trennung von Honig- und Brutraum ermöglicht dem Imker eine einfache und ergiebige Honigernte und eine effektive Kontrolle. Er bestimmt mit dem Absperrgitter, wie die Bienen den Platz in der Beute nutzen. Wie viel sie für den Ausbau der Population brauchen und wie viel für die Honigeinlagerung. Die Gegner von Absperrgittern argumentieren, das schwer beladene Bienen nur sehr unwillig durch das Gitter schlüpfen. So wird der Arbeitsablauf des Volkes erheblich gestört, bzw. nicht überall im Stock wird gleichmäßig Honig eingelagert.

Bienengitter gehören zum Imkerinventar

Solche Gitter gehören heute jedoch zum traditionellen Imkerinventar, da sie die Ernte erleichtern. Imker, die viele Bienenstöcke zu betreuen haben, werden das Absperrgitter mit Sicherheit einsetzen. Gleichzeitig achten Imker mit wenigen Völkern eher darauf, dass die Königin nicht in einer Honigbeute brütet, aus der sie Honig ernten wollen. Das größte Risiko in Magazinen ohne Trenngitter besteht jedoch darin, dass sie beim Abheben einer Honigraumbeute versehentlich die Königin aus dem Stock entfernen.
Achten Sie bei der Montage des Gitters darauf, dass keine größeren Lücken entstehen. Sonst könnte eventuell eine Königin  hindurchschlüpfen.

Was macht man bei Varroabefall?

Was macht man bei Varroabefall?

Der größte Feind der Biene ist die Varroamilbe. Um einen Varroabefall festzustellen, schiebt man einen Bodenschieber unter das Brutnest in die Beute. Wenn mehr als vier braune (ausgewachsene) Milben pro Tag sichtbar werden, muss man mit der Behandlung beginnen. Es gibt andere Erkenntnismethoden, die unten nachlesbar sind. Ebenso gibt es unterschiedliche Wege der Bekämpfung, sowohl biologisch als auch chemisch. Welcher Methode man sich bedient, muss man für sich entscheiden. Auswahlmöglichkeiten findet man ebenfalls hier.

Methode 1: bei Varroabefall schneidet man die Drohnenbrut aus
Da sich die Varroamilben – wie bereits erwähnt – vorzugsweise in der Drohnenbrut aufhalten, kann durch das Ausschneiden der Drohnenbrut die Varroamilbe gut bekämpft werden. Zudem befindet sich der größte Teil der Milben während der Brutzeit in den Brutzellen.

Die Drohnenbrut wird dabei erst ausgeschnitten wenn die Brut verdeckelt ist, da die Milbe erst kurz vor der Verdeckelung in die Zelle einzieht. Durch die längere Brutzeit, ist die Drohnenbrut ein wichtiger Faktor für explosionsartige Entwicklungen der Varroatose.

Methode 2:  Wärmebehandlung
Bei der Wärmebehandlung werden die verdeckelten Brutwaben ohne Bienen entnommen und in eine Art Brutkasten gehängt. Durch Erhitzen werden zwar die meisten Milben getötet, mitunter aber auch die Brut beschädigt. Das Gerät für die Brutwabenerwärmung heißt Varroacontroller. Der Varroacontroller kann gekauft und manchmal auch gemietet werden.

Methode 3:  Varroa Skorpion bzw. Bücherskorpion
Hierbei handelt es sich um einen Symbionten des Bienenvolkes. Leider ist er in den letzten Jahren oft auch den Medikamenten zur Varroabehandlung zum Opfer gefallen. Was daran liegt, dass er selbst wie die Milbe ein Spinnentier ist. Ich freue mich diesen kleinen Pseudoskorpion in meinen Bienenbeuten gefunden zu haben.

Es laufen Experimente wie der Pseudoskorpion eingesetzt werden kann um die Varroatose zu bekämpfen.

Methode 4:  kleine Wabenzellen
Im Grunde sind es nicht die kleinen Wabenzellen alleine, sondern ein spezielles Betriebsführungskonzept. Zentrales Element ist die Verkürzung der Brutzeit., wodurch quasi eine Generation an Milben weniger schlüpft, was die Vermehrung der Milben extrem stark einschränkt.

Zudem wird darüber spekuliert, ob die engeren Zellen die Befruchtung der weiblichen Milben durch das Männchen in den Engen Zellen erschwert wird, bzw. ob die Milben in der Enge sogar zerdrückt werden.

Mehr zu den kleinen Wabenzellen findest Du hier: Die Varroamilbe mit kleinen Wabenzellen bekämpfen? Was ist dran?

Methode 5:  Brutentnahme
Bei diesem Verfahren werden alle verdeckelten und verdeckelungsnahen Brutwaben entnommen. Dadurch werden auch die meisten Milben entfernt. Das Volk muss sich hier etwas umstellen, bei guten Trachtbedinungen passt dieses Verfahren aber mitunter gut in die Betriebsweise, da es schwarmverhindernd wirkt.

Meist werden die Larven in den Brutwaben jedoch nicht getötet, sondern erhalten eine Varroatosebekämpfung mit Ameisensäure. Eines der wichtigsten Werkzeuge ist hier der Nassenheider verdunster mit 60 Prozentiger Ameisensäure. Aber auch die Schwammtuchmethode ist sehr beliebt.

Man könnte die Bienenlarven jedoch auch anderweitig verwerten, zum Beispiel könnte man die Bienenlarven essen. Dann bleibt man der natürlichen Behandlung treu.
Varroatosebekämpfung mit Homöopathie, Varroatose Behandlung mit Homöopathie
Studie mit 10 Völkern. Vorsichtig zu bewerten.

Methode 6:  Homöopathie
Ja, es gibt auch Ansätze wie man Varroatose mit Homöopathie behandeln kann. Ein Experte darin ist Michael Rosenfeld ein Tierheilpraktiker aus 45711 Datteln.

Chemische Behandlung bei Varroabefall

Bei Wikipedia haben wir 11 in Deutschland zugelassene Medikamente gefunden.

Perizin (Wirkstoff: Coumaphos)
Bayvarol (Pyrethroid)
Apiguard (Thymol)
Thymovar (Thymol)
ApiLifeVar (Thymol u. a.)
Milchsäure 15% ad us.vet.
Ameisensäure 60% ad us.vet.
MAQS = MiteAwayQuickStrips (Gel+Ameisensäure)
Oxalsäurehydratlösung ad us.vet.
Oxuvar ad us.vet. (Oxalsäure)
Abitraz (Amitraz)

Die Präparate auf Basis von Ameisensäure, Milchsäure und Thymol sind frei verkäuflich und benötigen keinen Eintrag ins Bestandsbuch. Alle anderen sind rezept- und apothekenpflichtig.
In einem Land der Europäischen Union (EU) muss bei Therapienotstand (Definition im AMG) vorrangig ein Mittel eingesetzt werden, das in einem EU-Land zugelassen ist. 85%ige Ameisensäure darf deshalb seit 11. Juli 2014 in Deutschland nur noch als „AMO Varroxal 85% Ameisensäurelösung“ eingesetzt werden und nur noch dann, wenn sie bei Therapienotstand vom Tierarzt verschrieben wird. Seit diesem Stichtag ist das Medikament im EU-Land Österreich (dort frei verkäuflich) als „Varroxal“ zugelassen.

Wir als bee-my.world bevorzugen jedoch immer eine möglichst natürliche Behandlung bei Varroabefall.

Synthetisches Wachs im Wachskreislauf

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Das Überleben der Bienen im Winter

Das Überleben der Bienen im Winter

Wie bereitet man ein Bienenvolk auf den Winter vor

Zum Überleben der Bienen im Winter, drängen sie sich in einer ‚Wintertraube‚ bis zum Frühling eng zusammen. So überstehen sie die kalte und trachtlose Jahreszeit. Normal ist ein Ausfall von etwa einem Viertel der Bienen. Der Imker muss seine Völker optimal und rechtzeitig bereits im Sommer, spätestens im Herbst, auf die Überwinterung vorbereiten. Ab Mitte September greifen Sanierungsmaßnahmen nicht mehr. Ein gesundes, starkes Bienenvolk kann durchaus tiefe Temperaturen aushalten, bekommt aber bei knappen Futtervorräten oder Krankheiten große Probleme. Dann kann der Imker durch eine Winterfütterung unterstützend eingreifen, idealerweise mit Honigwaben von einem ausreichend versorgten Volk.

Überleben der Bienen im Winter mit Honig

Bei der Ernte darf man nur so viel Honig entnehmen, dass die Vorräte der Bienen für den Winter ausreichen. Ein starkes Volk mit einer jungen Königin, das unbelastet von Varroa-Milben ist, hat die besten Chancen, den Winter zu überstehen. Für schwache Völker gilt das nicht. Kleine Völker sollten ganzjährig kontinuierlich zugefüttert werden, um Bau und Brut rechtzeitig optimal zu fördern.
Ein guter Winterschutz und angemessene Isolation der Magazine helfen dem Volk ebenfalls. Keinesfalls aber sollten Sie den Stock ‚heizen‘. Bei milden Temperaturen werden die Bienen aktiv und verbrauchen zu viele Vorräte. Hängen Sie Honigwaben über und neben die Wintertraube. Sie dürfen den Bienenstock an einem warmen Wintertag kurz öffnen und die Honigwaben näher an die Wintertraube hängen, aber niemals die Wintertraube selbst stören. Sie kann sich nicht neu formieren und die Bienen würden erfrieren.

Der Stress schwächt die Bienen

Der Stress schwächt die Bienen

Was verursacht Stress für die Bienen

Die Ursachen für ein gestresstes Bienenvolk können sehr unterschiedlich sein. Stress schwächt die Bienen auf jeden Fall. Nachstehend siehst Du, was für die Bienen Stress bedeutet und was deshalb möglichst zu vermeiden ist:

  • einseitige Ernährung und als Folge Mangelerscheinungen
  • Wasser- und Futtermangel
  • falscher Standort
  • zu kalt, feucht oder zu viel Wärme in der Beute 
  • mangelnde Hygiene, wie beispielsweise Verkotungen und zusätzlich Wassereintritt
  • das Volk ist zu klein: erzeugt nicht genügend Wärme ( 35 Grad im Brutnest für das Volk lebenswichtig !) 
  • schlechte Belüftung oder zuviel Belüftung  in der Beute  (Zugluft)
  • Nässe durch Eindringen von Regen und Sturm durch Außenwände, ins Flugloch und Pfützen auf dem Bodenbrett. Durch Nässe entstehen Verdunstungskälte und außerdem Schimmel
  • Ungebetene Gäste, wie Ameisen, Wachsmotten, Spechte, Mäuse, etc.
  • Mangelnde Hygiene und Beutenreinigung
  • hoher Milbenbefall und auch Krankheiten
  • unbewusste und unnötige Eingriffe des Imkers ins Bienenvolk 

				

Behindert ein Absperrgitter die Bienen?

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