Alternativprojekte im Sinne der Biene

Alternativprojekte im Sinne der Biene

Alternativprojekte

Welche Möglichkeiten haben wir, durch Alternativprojekte der Umwelt und damit unserer Lebensqualität Stabilität zu geben? Die Menschen stellen sich diese Frage immer dann, wenn eine direkte Bedrohung ihre Bequemlichkeit zu stören droht. Es ist unserer Meinung nach an der Zeit, dieses Thema zum Leitfaden unseres täglichen Lebens zu machen.

Minimalismus ist eines der Alternativprojekte

In unserem Blog Minimalismus erzählen wir von Kleinigkeiten, die schon eine große Wirkung haben, wenn wir sie nur beachten würden. Wenn wir auf die Bienen schauen, die hier im Mittelpunkt stehen, gäbe es schon eine ganze Reihe von alternativen Projekten, die den Lebensraum dieser wichtigen Nutztiere sicherer machen können. Eines solcher alternativen Projekte wäre beispielsweise die Stadtimkerei. Dieses Thema erfreut sich erfreulicherweise bei jungen Leuten immer größerer Beliebtheit. Aber so weit muss man gar nicht gehen. Es wäre schon ein Erfolg, wenn auf jeder Fensterbank ein Blumenkasten stünde, der bienenfreundlich bepflanzt ist. Wenn wir durch Bayern fahren, erfreuen wir uns immer wieder an üppig blühenden Blumenkästen. Sie sind nicht nur schön für’s Auge, sondern auch sinnvoll für die Überlebensfähigkeit der Bienen. Wer den Vorteil eines Balkones nutzen kann, hat Möglichkeiten, das alternative Projekt noch auszubauen, indem er durch geschickte Aussaat in verschiedenen Gefäßen für die Bienen den ganzen Sommer über ein kleines Bienenparadies schafft.

Nisthilfen für Wildbienen

Eine weitere effektive Möglichkeit zum Schutz von Wildbienen, ist die Aufstellung von Nisthilfen, die es mittlerweile in vielfacher Ausführung im Handel zu kaufen gibt, bzw. der Erhalt geeigneter Lebensräume wie Tot- und Morschholz oder Stängel von Königskerzen, Disteln und Himbeer- oder Brombeersträucher im eigenen Garten. Diese Maßnahme hilft zwar ausschließlich den Wildbienenarten, die ihre Nester nicht im Erdboden errichten, doch auch diese, in Deutsch-

land mit rund 170 Arten vertretenen Bienen haben mit dem Problem schwindender Nistplatzmöglichkeiten zu kämpfen. Sofern Sie auf angefertigte Nisthilfen zurückgreifen, achten Sie beim Kauf darauf, dass diese den ursprünglichen, natürlichen Nistplätzen von Bienen entsprechen. Bohrlöcher in Holzblöcken beispielsweise dürfen keine abstehenden Holzsplitter enthalten, da die Insekten sich sonst verletzen können. Auch durch zu eng angesetzte Bohrungen verursachte Risse im Holz machen die Nisthilfe nahezu unbrauchbar, siedeln sich doch hierdurch allzu oft schädliche Parasiten an. Nisthilfen sollten zudem an Plätzen aufgestellt werden, die für ein paar Stunden am Tag von der Sonne beschienen werden, andernfalls droht zu große Feuchtigkeit in den Nisthöhlen, was vor allem die Brut in Gefahr bringt, da Nahrungsvorräte verderben können.

After-work-bee-keeping

Ein interessantes Alternativprojekt wurde vor einigen Tagen an uns herangetragen. Wir haben es after-work-bee-keeping genannt. Eine Firma in Baden-Württemberg hat das Flachdach ihres Firmengebäudes für die Begrünung und Stadtimkerei für ihre Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Wir finden, dass das eine tolle Idee ist, die Nachahmer sucht! Wie man sieht, gibt es immer wieder Ideen und Möglichkeiten für alternative Projekte. Man muss nur mit offenen Augen durch unser schönes Leben gehen.

Woran liegt ein geringer Bienennachwuchs

Woran liegt ein geringer Bienennachwuchs

Warum produziert ein Volk zu wenig Nachwuchs?

Neben den alten Königinnen produzieren auch junge Weisel wenig Bienennachwuchs, wenn der Hochzeitsflug wegen schlechten Wetters oder Drohnenmangel unergiebig war. Bei einer leistungsstarken Königin im besten Alter liegen die Gründe daher für den Rückgang des Nachwuchses meist woanders. Um Nahrungs- oder Arbeiterinnenmangel auszuschließen, hängen Sie ein oder zwei Rähmchen mit verdeckelter Brut von einem starken Bienenvolk in die Beute. Füttern Sie Kohlenhydrate und Protein, um Futtermangel auszuschließen. Überprüfen Sie außerdem einen Befall mit Varroa-Milben.

Pestizide verschulden geringen Bienennachwuchs

Auch schlechtes Wetter oder Pestizide wirken hemmend. Erst wenn Sie alle anderen Ursachen ausschließen können, muss der Grund für das Problem bei der Königin gesucht werden. Ein Austausch der alten gegen eine neue Königin, ist nur sehr früh oder spät im Bienenjahr aussichtsreich. Züchter bieten ihre Weiseln zwischen Spätfrühling und Spätherbst an. Spürt ein Bienenvolk die Schwäche der Königin, wird es selbst beginnen, eine neue Königin zu erbrüten. Dieser Vorgang dauert etwas 50 Tage. Sie können ihn beschleunigen, um das Volk auf ausreichend Überwinterungsstärke zu bringen. Entfernen Sie die alte Königin sowie alle Eier und sehr junge Larven. Zerstören Sie alle Weiselzellen. Hängen Sie schließlich eine Wabe mit Eiern oder sehr jungen Larven von einem Bienenstock mit den erwünschten Eigenschaften in die Beute.

Der richtige Standort für den Bienenstock

Der richtige Standort für den Bienenstock

Der richtige Standort

Der richtige Standort für den Bienenstock sollte nach folgenden Kriterien ausgesucht werden.

    • Bienen lieben Sonne. Nur in sehr heißen Regionen ist also ein schattiger Platz erforderlich.
    • Bienen brauchen stets Zugang zu Wasser. Stellen Sie notfalls eine zusätzliche Bienentränke auf.
    • Bienenvölker, die vor kaltem Wind geschützt stehen, brauchen im Winter weniger Energie und schonen damit ihre Honigvorräte.
    • Nehmen Sie Rücksicht auf Anwohner: Das Einflugloch darf nicht so ausgerichtet sein, dass die Bienen beispielsweise die Terrasse der Nachbarn kreuzen müssen.
    • Der Bienenstock sollte nach Süden oder Südosten ausgerichtet sein, ohne direkte Hindernisse vor dem Flugloch.
    • Der Bienenstock muss außerdem für den Imker gut zugänglich sein.

Um die Ausbreitung von Bienenseuchen zu verhindern, werden zuweilen vorübergehend Sperrbezirke ausgeschrieben. Weder der künftige Standort Ihrer Bienen noch der des Verkäufers darf in einem solchen Bezirk liegen.

Sollte der Standort eines bereits stehenden Bienenstocks eine der ersten drei Anforderungen nicht erfüllen, können Sie sich ohne Umsetzen behelfen.  Schatten Sie das Bienenhaus mit einer Laube oder einem Sonnenschutz ab oder errichten Sie einen zusätzlichen Windschutz. Barrieren wie Zäune oder Hecken zwingen die ausfliegenden Bienen in die Höhe und vergrößern dadurch den Sicherheitsabstand zum Nachbarn. Wenn Sie das Umsetzen nicht vermeiden können, fragen Sie einen erfahrenen Imker um Rat.

Quelle: Imkern – der Problemlöser von James E. Tew

Wie sieht der ideale Schleuderraum aus

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Mischwälder und deren Nutzen für uns Menschen

Mischwälder und deren Nutzen für uns Menschen

Wie wichtig ist der Wald

Vor einigen Tagen habe ich einen Bericht im Radio über die Mischwälder und deren Nutzen gehört. Ich fasse hier mal zusammen, was die Fakten sind.

Der Wald ist mehr als nur ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Er ist auch mehr als ein Lieferant für Holz oder das Stück Natur, in dem wir unseren Sonntags-Spaziergang machen. Ein intakter Wald erfüllt noch viele weitere Funktionen. Umso wichtiger ist es, dass er nachhaltig bewirtschaftet und geschützt wird.

Mischwälder und deren Nutzen

Mischwald im Herbst

Der Wald gilt nicht umsonst als „grüne Lunge“ unseres Planeten. Er reinigt die Luft, speichert Kohlendioxid und liefert dafür frischen Sauerstoff. Schon ein einzelner Baum, beispielsweise eine 25-Meter hohe Buche, produziert im Verlauf des Sommers genügend Sauerstoff, um Atemluft für zehn Menschen zu schaffen. Gleichzeitig wirkt ein solcher Baum dank der gewaltigen Blattfläche von 1.600 Quadratmetern wie ein Staubfilter. Rund eine Tonne holt er in einem Jahr aus unserer Luft.

Darüber hinaus ist für die Entwicklung des Kindes ein abwechslungsreicher Aufenthalt in der Natur von großer Wichtigkeit. Nutze alle Möglichkeiten, die der Wald bietet, um gemeinsam mit Deinem Kind einmal dem Stress und der Hektik des Alltags zu entkommen. Nicht wenige Kinder, so genannte „Zappelphilippe“, bekommen Tabletten verordnet, um zur Ruhe zu kommen. Ist dies aber immer angebracht? Du musst Ruhe und Ausgeglichenheit in das Leben Deines Nachwuchses bringen. Dieses Ziel können Eltern mit einfachen Mitteln und obendrein viel Spaß erreichen.

Gleichzeitig gibt es einen anderen wichtiger Aspekt bei Betrachtung der Wetterentwicklung. Ein gesunder Mischwald bewahrt aufgrund der Wasserhaltefähigkeit des Waldbodens die Landschaft vor Bodenabtrag (=Erosion) durch rasch abfließendes Oberflächenwasser. Auch die Gefahr von Bodenrutschungen kann der Wald verhindern, da das weitverzweigte Wurzelnetz der Bäume dem Boden Halt gibt.

Ihr seht, der Mischwald hat viele Aufgaben zu erfüllen. Mischwald zu erhalten ist daher ein wichtiges Gebot.

bee-my.world setzt auf ökologische Wirtschaftsweise

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Über Undine Westphal und die Kooperation

Über Undine Westphal und die Kooperation

Über Undine Westphal

Undine Westphal sagt über Undine: Wo ich bin, sind meistens Bienen und Kinder. Ich bin leidenschaftliche Imkerin und es gibt nichts Schöneres für mich, als mein Bienenwissen mit vielen anderen teilen zu dürfen.

Hauptsächlich arbeite ich an Schulen, im Bereich Sachkunde und Biologie. Seit fast zwei Jahren leite ich den WP2 Kurs »Schulimkerei« an der Stadtteilschule Bergstedt. Was als Pilotprojekt 2014 begann, hat sich etabliert und bewährt. Ich leite die Schulimkerei der Grundschule Bergstedt, und bilde Mini-imker aus, unter anderem im Nachmittagsangebot der Schule. Das ganze Jahr bin ich als Referentin unterwegs, an der Imkerschule Bad Segeberg, bei Mellifera „Bienen machen Schule“, 2015 im Stadtpark Norderstedt, 2013 auf der „igs“ im Bildungsprogramm. Jeden Herbst leite ich Imkeranfängerkurse und halte darüber hinaus in unserem Verein Hamburg Walddörfer Vorträge, wie auch in anderen Imkervereinen.

Undine konzipiert für hobos

Zwischendurch konzipiere ich für »hobos« Unterrichtsideen oder schreibe Imkerleitfäden. Mein Spezialgebiet ist die Schulimkerei, imkern mit Kindern und Schülergruppen und das Imkern mit Frauen. Diese biete ich auch als Kurse im Landesverband Schleswig Holstein an. Ich lese alles was ich in die Finger bekomme und mache anschließend neue Unterrichtsideen daraus. Fünf Jahre lang habe ich Kid gezeichnet, eine kleine freche Biene. Zusätzlich habe ich die Jugendseite der „Neuen Bienenzucht“ verfasst. Immer wenn Luft ist, schreibe ich. Wenn es gut wird, wird ab und zu ein Buch daraus. Kurz zusammengefasst: Biene geht immer und Langeweile gibt es nicht! Fast schon mein Lebensmotto.

Bee-my.world freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit Undine. Es gibt schon viele gemeinsame Ideen, die wir nun umsetzen wollen. Wir werden weiter darüber bericht.

Imkerei in der Schule macht Kinder umweltbewusst

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Insektenhotels als Bausatz für Schulkinder

Insektenhotels als Bausatz für Schulkinder

Insektenhotels als Bausatz für Schulkinder

bee-my.world baut Bienenstöcke. Sowohl multifunktionale, als auch technische Bienenbehausungen (Tec-Hives) werden in unserer Schreinerei produziert. Dabei fällt einiges an Abfallholz für Insektenhotels  an.

Wie schon oft betont, legen wir als bee-my.world großen Wert auf Nachhaltigkeit. Beim Bau der Bienenstöcke ist uns der Gedanke gekommen, dass wir eine win-win Situation schaffen können.

Beispiel eines Insektenhotels

Wir werden den Abfall aus der Produktion nicht entsorgen. Stattdessen nutzen wir ihn, um Bausätze für Insektenhotels zusammenzustellen. Diese Bausätze geben wir den Kindern in den Schulen, die Bienenprojekten aufgeschlossen gegenüberstehen.

Wir haben recherchiert, dass bereits viele Schulen aller Bundesländer Bienenprojekte ins Leben gerufen haben. bee-my.world hat selbst gerade eine Imker AG an der Adolf-Kußmaul Grundschule in Graben-Neudorf übernommen.

Mit unseren Aktionen – online und offline –  erreichen wir, dass viel mehr Schulen größeren Wert auf die Erziehung in den Bereichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit legen. Kinder müssen diese wichtigen Grundlagen für ihr Leben früh zu erkennen lernen. Beides muss zu einem selbstverständlichen Bestandteil des täglichen Lebens werden. 

Sorgfaltspflicht der Imker zugunsten der Bienen

Sorgfaltspflicht der Imker zugunsten der Bienen

Sorgfaltspflicht der Imker

Inzwischen hat bee-my.world viele Informationen zu Bienen, zum Bienensterben zur Bienenrettung und zum Imkern veröffentlicht. Dabei haben wir immer wieder unsere Philosophie der Nachhaltigkeit betont und damit auf die Wichtigkeit des Umweltbewusstseins hingewiesen. Dieses Bewusstsein sollte bei unserem Denken und Handeln immer im Vordergrund stehen. Dazu gehört auch die Sorgfaltspflicht der Imker. Es ist uns klar, dass es oft schwierig ist, neue Denkweisen mit alt eingefahrenen Strukturen zu vereinbaren. Allerdings muss man immer offen sein für Neuerungen, wenn man nicht zum ‚alten Eisen‘ gehören möchte. Und wer will das schon..? Reden wir hier also einmal über die Sorgfaltspflicht der Imker…
Wenn wir über eingefahrene Strukturen beim Imkern sprechen, denken wir zunächst an Bienenhaltung und Honigernte. Denken wir aber auch an die Sorgfaltspflicht bei der Imkerei? Haben wir immer im Hinterkopf, was das Wichtigste ist – nämlich die Gesundheit und das Wohlergehen der Bienen?

Bienen für den Profit

Wenn wir es einmal genau analysieren, behandeln wir häufig die Bienen nicht anders, als Landwirte ihre Kühe, Hühner und Schweine. Sie sind Einnahmequellen und sichern unseren Unterhalt. Der Profit steht klar im Vordergrund. Dann kommt das große Lamento: Die Bienen sterben. Natürlich sind Parasiten und Pestizide Schuld.

Was tun wir aber, um unsere Bienen davor zu schützen? Wir nehmen ihnen den Honig, der ihnen Kraft verleiht und ihr Immunsystem stärkt, um ihn durch Zuckerwasser zu ersetzen. Das entspricht nicht der Sorgfaltspflicht. Mit einem guten Immunsystem könnten die Tiere sich viel besser schützen und würden möglicherweise nicht massenhaft sterben.

Sorgfaltspflicht der Imker

Mit eingefahrenen Strukturen meinen wir, dass wir Imker oft nicht über den Tellerrand hinausblicken. Wir denken kurzfristig und berücksichtigen dabei nicht, dass auch der Honigertrag sich nicht reduzieren würde, wenn wir besser mit den Bienen umgehen würden. Bienensterben verursacht höhere Verluste als der Verzicht auf einen Teil der Ernte. Über Erfahrungen der Imker haben wir gelesen, die diese Tatsache bei ihrer Arbeit berücksichtigen und nur profitieren. Alle sollten es alle einmal versuchen! Es gibt einiges mehr zu beachten, worüber wir im nächsten Blog berichten.

Wie wichtig ist Pollenvielfalt für das Immunsystem

Wie wichtig ist Pollenvielfalt für das Immunsystem

Wie wichtig ist Pollenvielfalt für die Bienen

Wie wichtig Biodiversität für die Bienen ist, wurde jetzt in den Niederlanden untersucht. Neben Pestiziden und Parasiten ist fehlende Pollenvielfalt die häufigste Ursache für den Bienenschwund, wodurch jede bevorzugten Pflanze verschwindet. Damit verschindet auch die entsprechende Bienenart.

Das Resultat mehrerer Untersuchungen ist, dass die Fortpflanzungsfähigkeit nachlässt. Deshalb leidet der Nachwuchs unter Mangelernährung, wenn die Bienen auf weniger gewünschte Pflanzen ausweichen müssen.

Besonders die Bienen, die erst spät im Herbst ausfliegen sind betroffen, da es für verblühte Bäume, gemähte Wiesen und abgeweidetes Grasland keine Alternative gibt. Dass große Bienenarten besonders leiden, liegt daran, dass sie mehr Pollen benötigen. Die stehen aber aus den soeben genannten Gründen nicht zur Verfügung.

Wir müssen den Umgang mir unseren Landschaftsflächen ernsthaft überdenken, wenn wir die Bienen, und damit unsere gesicherte Ernährung erhalten wollen.

 

Pollenvielfalt garantiert die Versorgung
ohne Pollenvielfalt sieht das Angerbot mager aus

Der Stress schwächt die Bienen

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Minimalismus ist sinnvoll zum Schutz der Umwelt

Minimalismus ist sinnvoll zum Schutz der Umwelt

Minimalismus ist sinnvoll

„Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen.“ (Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jhd. v. Chr. – 5. Jhd. v. Chr.) Schon er wusste: Minimalismus ist sinnvoll.

Minimalismus ist ein Begriff, den jeder für sich anders interpretiert. Wenn mal absieht von Kunst, Literatur und Musik, bedeutet es ‚einfaches Leben‚. Der Grundbegriff ist einheitlich definiert: Man hinterfragt das eigene Verhalten in Bezug auf Konsum, Besitz und Beziehung auf Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit.

Da es in diesem Blog um die Imkerei geht, wollen wir nicht über Minimalismus im Allgemeinen philosophieren, sondern uns auf die Auswirkungen unserer Lebensführung auf die Bienen und damit auf deren Fortbestand beschränken. Alle, die sich mit der Imkerei auseinandersetzen, wissen um die Situation der Bienen. Fehlende Pollendiversität schwächt ihr Immunsystem und gefährdet zusammen mit Klimawandel, Schädlingsbefall und Pestiziden ihre Überlebensgrundlage.

Es sind kleinen Dinge im täglichen Leben, die hier für Verbesserung sorgen können. Alles was wir tun, löst eine Kettenreaktion aus. Wenn wir Äpfel kaufen, müssen sie glatt und ohne Flecken sein. Wurmstich geht gar nicht. Damit unsere Äpfel so aussehen, wie wir es erwarten, werden sie mit Insektiziden behandelt. Es gibt Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die besagen, dass diese Insektizide die Honigbiene schwer schädigen. Eine Green Peace Untersuchung hat ergeben, dass ein deutscher Apfel, bevor er im Supermarkt landet, durchschnittlich 21 Pestizidduschen abbekommen hat. Durch diese Belastung sterben jedes Jahr ca. 30 % aller Bienenvölker.

Muss das wirklich sein? Könnten wir nicht einen Fleck auf dem Apfel in Kauf nehmen und damit viele Bienenvölker retten? Unserem eigenen Wohlergehen täten wir damit auch einen großen Gefallen.

Pestizide vermeiden

Politisch versucht man seit einiger Zeit, die gefährlichsten Pestizide wie Glyphosat in einigen Bereichen zu verbieten. Die Chemie-Lobby macht eine solche Maßnahme allerdings denkbar schwer. Wir können uns also nur selbstständig vor diesen Schadstoffen schützen, indem wir Obst und Gemüse, das so behandelt wurde, meiden.

Wenn man darüber nachdenkt, ist es eigentlich gar nicht so schwer, eigenständige Entscheidungen über sein Konsumverhalten zu treffen. Sobald man sich dazu entschlossen hat, Gemüse aus dem eigenen Garten zu essen oder beim Bio-Bauern zu kaufen, ist es Zeit für den nächsten Schritt. Wir müssen uns nur immer wieder vor Augen führen, dass Bienen 80% aller Pflanzen bestäuben und damit unsere Ernährung garantieren, um die Wichtigkeit nicht aus dem Fokus zu verlieren. Dieses Beispiel unter dem Oberbegriff ‚Minimalismus‘ anzuführen, scheint übertrieben – ist es aber nicht. Minimalismus ist sinnvoll!

Greifen wir den Klimawandel heraus, der ebenfalls die Bienen betrifft. Verändert sich das Klima, verändert sich auch die Vegetation – andere Baum- und Blumenarten breiten sich aus, die Nahrungsgrundlagen für die Bienen verändern sich. Außerdem finden bisher unbekannte Parasiten und Schädlinge den Weg in unsere Breiten. Wir können den Klimawandel nicht verhindern, aber durch unser Verhalten zumindest dazu beitragen, dass sich mittel- bis langfristig keine Katastrophe anbahnt.

Wie?

Wir könnten eine Jacke anziehen, statt die Heizung zwei Grad höher zu schalten, wir könnten mit dem Rad, statt mit dem Auto fahren, auf Plastikverpackungen verzichten, usw. Hier kommen wir dem Oberbegriff Minimalismus näher.

Plastikmüll in den Weltmeeren zerstört Lebensraum

Plastikmüll in den Weltmeeren zerstört Lebensraum

Die Medien berichten in der letzen Zeit intensiv über den Plastikmüll in den Weltmeeren. Für die Herstellung von Plastik wird öl gebraucht. Wenn man sich auf der Seite welt-in-zahlen.de anschaut, wieviel Barrel Öl wir allein in Deutschland pro Kopf/Jahr verbrauchen, sollten wir dringend über eine Reduzierung nachdenken. Abgesehen von der Verunreinigung der Meere erwärmt unser unkontrollierter CO2 Ausstoß unsere Erde und beschert uns sauren Regen

Plastikmüll in den Weltmeeren zerstört Lebensraum

Das zerstört unsere Natur und damit unsere Bienen. Jeder kennt die Bilder von den Lebensmittelabteilungen in den Supermärkten, wenn es keine Bienen gäbe. Wir benutzen aber – obwohl wir um die Konsequenzen wissen – für jeden Weg das Auto und tragen zu diesem Dilemma bei.

Unfälle führen zu Naturkatastrophen

Tankerunfälle, geplatzte Bohrleitungen, defekte oder brennende Bohrinseln – die Liste ist lang und die Unglücke haben dramatische Folgen für die Umwelt. Das hören wir dann in den Nachrichten. Insgesamt verunreinigen etwa 100.000 Tonnen Erdöl jährlich die Weltmeere alleine durch Tankerunfälle. Auch geschehen immer wieder Brandunfälle auf Ölplattformen. So brannte 2010 im Golf von Mexiko eine Ölplattform und versank im Meer. Insgesamt sind damals rund 500.000 Liter Öl ins Meer gelangt und haben eine riesige Ölpest verursacht, bei der Fische und Vögel starben. Küstenlandstriche sind für viele Jahre verseucht und unbrauchbar. Ökologen sehen auch eine Gefahr für die Umwelt bei der Förderung von Ölsanden, da bei der Gewinnung Chemikalien eingesetzt werden müssen. Diese wiederum, so wird befürchtet, gelangen oft unkontrolliert in Bäche und Flüsse. Wie kannst Du mithelfen, Öl zu sparen?

Für Kinder

Wie Du siehst, hat das Erdölzeitalter seinen Preis. Und Öl ist endlich. Deshalb ist es so wichtig, sorgfältig mit diesem kostbaren Rohstoff umzugehen. Auch Du kannst ein wenig dazu beitragen. 

  • Vermeide Plastiktüten beim Einkaufen, nimm lieber Tüten aus Papier oder einen Stoffbeutel.
  • Verzichte weitgehend auf Spielzeug aus Plastik, nimm lieber Spielsachen aus Holz oder Metall.Und das geht an Eure Eltern:
  • Kürzere Wege lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.
  • Autos mit umweltfreundlichen Motoren kaufen, wie zum Beispiel Elektro-, Erdgas-, Biodiesel-, Wasserstoff- oder Hybridantrieb – das ist eine Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor.
  • Nur ein Grad weniger Heizwärme kann sechs Prozent der Heizkosten pro Jahr reduzieren und senkt auch den Verbrauch beispielsweise von Erdöl.Quelle: Berliner-Teddybote.de
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