Ein natürliches Antibiotikum – Manukahonig

Ein natürliches Antibiotikum – Manukahonig

Der Manuka Baum hat eine unscheinbare rosa bis pinkfarbene Blüte. Sie liefert den Nektar zu einem Bienenhonig, dessen nachgewiesene äußerst antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirksamkeit maßgeblich zur Rehabilitation des Honigs als Heilmittel beigetragen hat. Der Manuka Baum ist ein Myrtengewächs mit dem lateinischen Namen ‚Leptospermum scoparium‘. Er ist in Neuseeland und in kleinen Teilen Australiens beheimatet.
Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, wissen seit Jahrhunderten um die Heilwirkung der Rinden, Blätter und Samen des immergrünen Strauchs. Sie verwenden auch den aus seinen Blüten gesammelten Bienenhonig für Wundauflagen.  Ebenso nehmen sie ihn bei Magen-Darm-Erkrankungen – immer mit hervorragenden Ergebnissen.

Manukahonig nach Maori-Traditionen

Neuseeländische Mediziner orientierten sich immer schon an den Maori-Traditionen. Sie begannen vor rund 20 Jahren mit Manukahonig-Experimenten an nicht heilenden, antibiotikaresistenten Wunden. Was dann passierte, erschien den Medizinern selbst beinahe wie ein Wunder. Einhergehend mit einer natürlichen, guten Wundreinigung durch den Honig, bildeten sich die vorher unheilbaren Wunden und Geschwüre zunehmend zurück und heilten schließlich ab. Klinische Studien und Versuchsreihen schlossen sich den Experimenten an. Heute ist das Geheimnis um die Wirkung des Honigs zumindest in Teilen gelüftet. In ‚herkömmlichen‘ Bienenhonig wirken verschiedene Faktoren keim- und virenhemmend. Einerseits wird den Bakterien durch die hohe Zuckerkonzentration osmotisch Wasser entzogen. Dadurch trocknen sie aus und sterben ab. Andererseits setzen die Bienen dem Honig Enzym Glucooxidase bei. Das wird beim Zuckerabbau nach und nach in Wasserstoffperoxid umgewandelt. Das ist ein Mittel, das schädliche Keime, Viren und Pilze gleichermaßen im Wachstum hemmen kann. In der Medizin wird es schon lange eingesetzt.

Manukahonig hat antiseptische Wirkung

Zudem wirken noch weitere, wahrscheinlich aus den Pflanzen stammende und daher sehr unterschiedlich konzentrierte, nicht-peroxid wirkende Inhibine im Honig antiseptisch. Sie reagieren, anders als die Glucooxidase, weniger empfindlich auf Wärme, Licht und lange Lagerung. Deshalb verliert der Honig seine Heilwirkung auch unter ungünstigen Bedingungen nicht gänzlich. Im neuseeländischen Manukahonig aber ist Glucooxidase nicht enthalten.  Dort wirkt ein anderer Stoff, der wiederum in einheimischen Honigen nicht und in australischem Teebaumhonig in nur geringer Konzentration vorkommt., Es ist Methylglyoxal.
Manukahonig ist ebenfalls ein Produkt der Zuckerverstoffwechslung. Dennoch ist seine keimhemmende Wirkung etwas 100-fach größer als die unseres einheimischen Honigs. Gleichzeitig ist er völlig unempfindlich gegen Wärme und Licht. Für medizinische Anwendungen werden aufgrund der unterschiedlichen Wirkweisen häufig beide Honige miteinander verschnitten. Sie werden sozusagen zu einem ‚Breitbandantibiotikum‚ und mit Gammastrahlen bestrahlt. Dadurch wird jede Verunreinigung ausgeschlossen.

Quelle: Das große Buch der Bienen

Wellness mit Honig zur Entspannung

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Medizin ohne Beipackzettel als Alternative

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Rezept für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Rezept für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Rezept zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die therapeutische Behandlung mit Honig und Meerrettich basiert auf einer alten Tradition der Volksmedizin. Sie kann von Patienten angewendet werden, die unter einer schmerzhaften Herzdurchblutung (Ischiämie) mit Angina Pectoris leiden.
Für die Zubereitung schält und reibt man den Meerrettich. Es muss so viel sein, dass man einen Esslöffel damit füllen kann. Dann mischt man den geriebenen Meerrettich mit einem Esslöffel Akazienhonig. Eine homogene Masse muss daraus entstehen. Die Masse muss unbedingt dunkel und kühl gelagert werden. Die Zubereitung wird mit einem Teelöffel jeden Morgen eine Stunde vor dem Frühstück langsam verzehrt, bis die zubereitete Menge aufgebraucht ist.
Honig dämpft den scharfen Geschmack von Meerrettich. Gleichzeitig reduziert Meerrettich wiederum den allzu süßen Geschmack von Honig. Somit hat die Mischung einen angenehmen Geschmack.

Lebensmittel mit Flavonoiden

Es gibt immer mehr Hinweise, dass Lebensmittel, die reich an Flavonoiden sind, nach einiger Zeit der Einnahme das Risiko des Auftretens von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern. Flavonoide finden sich in Imkereierzeugnissen wie Propolis, Bienenpollen und Bienenbrot. Sie beseitigen freie Radikale, die im Zusammenhang mit Arteriosklerose gehäuft auftreten. Auf den Speiseplan gehören deshalb Lebensmittel, die sehr reich an Flavonoiden sind.  Brokkoli, Karotten, schwarze Johannisbeeren, Grapefruit, weiße Zitronen, Granatäpfel, dunkle Schokolade, Sojabohnen gehören dazu. Ebenfalls gilt es für Orangen, Äpfel, Tomaten und Zwiebel sowie die genannten Bienenprodukte.
Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

JUST DO IT

Bienengift in Kosmetik und Medizin

Bienengift in Kosmetik und Medizin

Was ist Bienengift?

Bienengift, medizinisch Apitoxin, ist das Gift der Honigbienen. Es ist eine Mischung verschiedener Sekrete. Es wird mit einem Giftstachel als Insektenstich dem Gegner eingespritzt. Eine Honigbiene kann etwa 0,1 mg Gift verspritzen. Bienengift ist sauer (pH 4,5–5,5) und hat eine gelblich-opalisierende Farbe. Mithilfe von Drahtstromfallen wird das Gift auch für medizinische Zwecke gewonnen. Ein Bienenstich ruft eine lokale Entzündung und gleichzeitig eine mehr oder weniger starke Schwellung hervor. Der Schmerz kann durch Kühlen etwas gelindert werden. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht erst nach vielen Stichen; es sind – so nimmt man an – sogar erst mehrere hundert Stiche lebensgefährlich.

Dagegen kann schon ein einziger Stich im Hals- und Rachenraum das Leben bedrohen. Die Atemwege können zuschwellen, was in möglicherweise Erstickungsgefahr bedeutet. In einem solchen Fall sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen. (Stiche in Hals- und Rachenraum werden eher von Wespen verursacht, da diese durch Nahrungsmittel angelockt und versehentlich verzehrt werden können.)

Bienengift

Für wen ist Bienengift gefährlich?

Eine besondere Gefährdung besteht für Menschen, die an einer Insektengiftallergie leiden. Für sie kann selbst ein einzelner unbehandelter Stich im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben. Allergologen schätzen die Häufigkeit der Insektengiftallergien allerdings lediglich auf 1 Prozent der Bevölkerung. Bienengift ist eine komplexe Mischung verschiedener Proteine und kleiner Moleküle. Hauptbestandteil mit etwa 50 Prozent ist Melittin, das auch das Hauptallergen des Bienengifts ist. Phospholipase A2 (zu etwa 12 Prozent enthalten) ist ein Enzym, das die hydrolytische Spaltung von Phospholipiden katalysiert und so Zellmembranen angreift. Apamin (2 Prozent), ein weiterer Bestandteil, ist als Nervengift bekannt. Hyaluronidase (2 Prozent) erweitert die Blutgefäße und ihre Durchlässigkeit und bewirkt somit eine Ausbreitung der Entzündung.

Weitere Proteine sind das Mastzellen-degranulierende Peptid (2 Prozent) und Tertiapin, zwei Neuropeptide, sowie Secamin, das keine pathologischen Wirkungen hat. Als Allergene wirken neben dem Melittin (Api m 3) die Phospholipase (Api m 1), die Hyaluronidase (Api m 2) und weitere enthaltene Proteine. Kleine Moleküle im Bienengift sind Histamin (0,1 bis 1 Prozent), Dopamin und Noradrenalin. Alarmpheromone (4 bis 8 Prozent) signalisieren anderen Bienen, dass eine aus ihrem Volk angegriffen wurde und sie sich für die Abwehr vorbereiten sollten. (aus Wikipedia) Medizinisch findet Bienengift Verwendung zur Hypersensibilisierung gegen eine Insektengiftallergie, es ist Bestandteil eines Präparates zur Behandlung von Rheuma, Ischias, Hexenschuss, Sportverletzungen und Kälteschäden. Außerdem stimuliert es den lokalen Muskelaufbau und findet in der Homöopathie Verwendung als Bestandteil diverser Präparate. Die Kosmetik setzt es als Alternative zu Botox ein.

%d Bloggern gefällt das:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen