Der dezentrale Assistent heißt beeBot

Der dezentrale Assistent heißt beeBot

beeBot

Der beeBot ist ein dezentrales Assistenz-System, das alle Abläufe bei der Hege und Pflege der Bienen koordiniert. Er wurde geschaffen, um die Imker bei ihrer Arbeit bestmöglich zu unterstützen und zum Wohlbefinden der Bienen beizutragen. Der beeBot ist nicht nur der Koordinator aller Vorgänge in der Tec-Hive, sondern führt Dich als Anwender auch durch das System und beantwortet Deine Fragen.

Aus dem Honeypot werden Projekte gefördert

Aus dem Honeypot werden Projekte gefördert

Unser Honeypot

Gewinne, die wir erwirtschaften, geben wir in einen ‚Honeypot‘. Sobald alles so läuft wie geplant, werden wir beginnen, innovative Projekte zu fördern, die für Natur und Nachhaltigkeit entwickelt werden. Darau finanzieren wir diese Projekte für ein Jahr.
Danach wird nur dann weiter gefördert – bis maximal zu 3 Jahren – wenn das Projekt neue innovative Impulse zeigt.

Transparenz im Honeypot ist uns wichtig

Dieser Topf ist ein Symbol für Einfachheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Mittelverwertung, die aus der Grundgebühr für die Plattformnutzung und den Produktverkäufen eingenommen werden. Bis auf die Kosten für den bee-my.world overhead werden die Einnahmen wieder für Subventionen re-investiert. In unserem Finanzierungsplan sind diese jederzeit einsehbar.
Von hier aus werden nachhaltige und soziale Projekte gefördert und gleichzeitig wird Innovation und Engagement von den Empfängern von Subventionen gefordert. Dabei werden die Kosten durch Simplifizierung minimal gehalten und die Effizienz maximiert.

Bei der Vergabe von Fördermitteln setzen wir Prioritäten zur Stärkung und Belebung von schwachen Infrastrukturen und für die Ausbildung von jungen Menschen, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzen möchten.
So finanzieren wir z. B. aus dem HoneyPot auch die Referenten der Vorträge zu unserer beeConference und Lehrkörper für unsere Projekte und zur Konzeptrealisierung.

Belag auf Bienenwachskerzen

Belag auf Bienenwachskerzen

Belag auf Bienenwachskerzen

Das Ausblühen des Wachsfetts tritt erst nach einer gewissen Zeit ein. Häufige Temperaturwechsel scheinen es zu fördern. Bei einer konstanten Temperatur von über 15,5°C tritt der Belag erst nach Monaten auf. Ähnlich wie beim Kristallisieren des Honigs hat dies keinerlei Auswirkung auf die Qualität, sondern ist vielmehr ein Qualitätsmerkmal. Der Belag ist ein Beweis dafür, dass die Kerze aus reinem Bienenwachs besteht und wird von vielen auch als besonders schön empfunden. Wenn Sie lieber keine weiße ‚Patina‘ haben möchten, setzen Sie Bienenwachskerzen mit strukturierter Oberfläche vorsichtig dem warmen Luftstrom aus einem Fön oder einer Heißluftpistole aus. Das ausgeblühte Wachsfett löst sich daraufhin auf, erscheint aber nach einigen Wochen erneut. Reiben Sie gerade, glatte Bienenwachskerzen mit einem weichen Tuch ab. Durch die Wärme, die dabei entsteht, schmelzen die Verfärbungen ebenfalls ein und es entsteht ein seidiger Glanz. Ein Glanzspray oder Glanzlack aus dem Fachhandel verhindert den Belag über lange Zeit oder gänzlich, trübt aber zumindest für gewisse Zeit den Duft und ist ein Fremdstoff an einem ansonsten reinen Naturprodukt. Wenn der anfängliche Eigengeruch dieser Mittel nach einiger Zeit verschwindet, duftet die Kerze wieder nach Bienenwachs.

Wie wird Propolis gesammelt und verarbeitet?

Wie wird Propolis gesammelt und verarbeitet?

Wie wird Propolis gesammelt und verarbeitet?

Propolis wird seit Tausenden von Jahren als Heilmittel in der Volksmedizin geschätzt, findet in jüngster Zeit aber auch in Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel und als Komponente von Autowachs und Instrumentenlacken. Den Grundstoff für Propolis – Baum. und Knospenharz – sammeln die Bienen zwischen Frühling und Frühsommer. Die Tiere verschließen damit alle Ritzen und Spalten im Stock, die Schädlingen wie dem Kleinen Beutenkäfer, Wachsmotten und Ameisen als Versteck dienen können. Mit einem sehr engmaschigen Gitter können Sie Bienen zur Bildung von dieses Stoffes anregen. Anbieter von Imkereibedarf haben spezielle ‚Propolisgitter‘ im Programm. Sie ähneln dem Absperrgitter zwischen Honig- und Brutraum, sind aber wegen der engen Schlitze unpassierbar für Bienen. Sie können das Gitter auch selbst aus 6 mm dickem Sperrholz herstellen, in das Sie 3 mm breite Schlitze sägen. Legen Sie das Propolisgitter direkt unter den Innendeckel auf die oberste Zarge. Die Propolismenge kann von Volk zu Volk variieren. Die Menge, mit der die Bienen Zargen abgedichtet haben, wird abgeschabt. Legen Sie ein provisorisches Gitter über eine Wanne oder ein anderes großes Gefäß und stellen Sie die Zarge darauf. Schaben Sie dann die Zarge mit dem Stockmeißel sauber. Wachs, Holzsplitter und Propolis fallen in die Wanne. Wenn alle Zargen gesäubert sind, füllen Sie Wasser in die Wanne. Wachs und Holzsplitter schwimmen oben, Propolis sinkt zu Boden. Es wird gesammelt, getrocknet und gelagert.

Wie und warum werden Drohnen gezüchtet

Wie und warum werden Drohnen gezüchtet

Drohnenzüchtung für die Paarung

Für die Entwicklung ihres zukünftigen Volkes muss sich die Königin mit 7 – 15 Drohnen paaren. Früher verließen sich Imker oft auf Drohnen wilder Bienen, aber die sind selten geworden. Eine Alternative ist, Drohnen gezielt zu züchten. Hängen Sie dazu spezielle Drohnenrahmen mit oder ohne Mittelwand in die Beute, auf denen die Bienen etwas größere Drohnenwaben bauen und so für ‚Nachschub‘ an männlichen Bienen sorgen. Die Steigerung der Drohnenbrut muss allerdings von einer aufmerksamen Varroa-Kontrolle begleitet sein, denn Varroa-Milben bevorzugen Drohnenbrut, weil sie einen längeren Entwicklungszyklus hat. Mit einer höheren Zahl männlicher Bienen steigt auch die Zahl der Varroa-Milben. Das Einsetzen von Drohnenrahmen erfreut sich daher zunehmender Beliebtheit als ‚Varroa-Fallen‘: Nachdem die Drohnenzellen verdeckelt sind, nimmt der Imker sie aus dem Bienenstock und tötet Brut und Milben durch Kältebehandlung. Diese Praxis des ‚Drohnenschneidens‘ als biotechnische Alternative zur chemischen Varroa-Kontrolle ist wohl mit für den allgemeinen Drohnenmangel verantwortlich. Die moderne Imkerei hat diese Methode als alleinige Maßnahme als weitgehend unwirksam erkannt. Wenn Sie Ihre Bienenvölker regelmäßig überprüfen und die Milben mit den üblichen Mitteln bekämpfen, sollten die Arbeiterinnen genügend Drohnen heranziehen, um eine Königin zu begatten.

Woran liegt ein geringer Bienennachwuchs

Woran liegt ein geringer Bienennachwuchs

Warum produziert ein Volk zu wenig Nachwuchs?

Neben den alten Königinnen produzieren auch junge Weisel wenig Bienennachwuchs, wenn der Hochzeitsflug wegen schlechten Wetters oder Drohnenmangel unergiebig war. Bei einer leistungsstarken Königin im besten Alter liegen die Gründe für den Rückgang des Nachwuchses meist woanders. Um Nahrungs- oder Arbeiterinnenmangel auszuschließen, hängen Sie ein oder zwei Rähmchen mit verdeckelter Brut von einem starken Bienenvolk in die Beute. Füttern Sie Kohlenhydrate und Protein, um Futtermangel auszuschließen. Überprüfen Sie außerdem einen Befall mit Varroa-Milben. Auch schlechtes Wetter oder Pestizide wirken hemmend. Erst wenn Sie alle anderen Ursachen ausschließen können, muss der Grund für das Problem bei der Königin gesucht werden. Ein Austausch der alten gegen eine neue Königin, ist nur sehr früh oder spät im Bienenjahr aussichtsreich. Züchter bieten ihre Weiseln zwischen Spätfrühling und Spätherbst an. Spürt ein Bienenvolk die Schwäche der Königin, wird es selbst beginnen, eine neue Königin zu erbrüten. Dieser Vorgang dauert etwas 50 Tage. Sie können ihn beschleunigen, um das Volk auf ausreichend Überwinterungsstärke zu bringen. Entfernen Sie die alte Königin sowie alle Eier und sehr junge Larven. Zerstören Sie alle Weiselzellen. Hängen Sie schließlich eine Wabe mit Eiern oder sehr jungen Larven von einem Bienenstock mit den erwünschten Eigenschaften in die Beute.

Behindert ein Absperrgitter im Bienenstock die Bienen?

Behindert ein Absperrgitter im Bienenstock die Bienen?

Behindert ein Absperrgitter das Bienenvolk?

Wo die Königin nicht hinkommt, werden keine Brutzellen gebaut und die Arbeiterinnen legen nur Honigzellen an. Der Abstand der Gitterstäbe aus Metall oder Kunststoff beträgt 4,2 mm und ist somit für die Königin und auch die Drohnen zu eng, für die Arbeiterinnen problemlos passierbar.
Die Trennung von Honig- und Brutraum ermöglicht dem Imker eine einfache und ergiebige Honigernte und eine effektive Kontrolle. Er bestimmt mit dem Absperrgitter, wie die Bienen den Platz in der Beute nutzen – wie viel für den Ausbau der Population und wie viel für die Honigeinlagerung. Die Gegner von Absperrgittern argumentieren, das schwer beladene Bienen nur sehr unwillig durch das Gitter schlüpfen und so der Arbeitsablauf des Volkes gestört, bzw. nicht überall im Stock gleichmäßig Honig eingelagert wird.
Absperrgitter gehören heute jedoch zum traditionellen Imkerinventar, da sie die Ernte erleichtern. Imker, die viele Beuten zu betreuen haben, werden das Absperrgitter mit Sicherheit einsetzen, während Imker mit wenigen Völkern eher darauf achten können, dass die Königin nicht in einer Honigbeute brütet, aus der sie Honig ernten wollen. Das größte Risiko in Magazinen ohne Trenngitter besteht jedoch darin, dass sie beim Abheben einer Honigraumbeute versehentlich die Königin aus dem Stock entfernen.
Achten Sie bei der Montage des Gitters darauf, dass keine größeren Lücken entstehen, durch die eine Königin dennoch schlüpfen könnte.

Stress schwächt die Bienen

Was verursacht Stress für die Bienen

Die Ursachen für ein gestresstes Bienenvolk können sehr unterschiedlich sein:

  • einseitige Ernährung und Mangelerscheinungen
  • Wasser- und Futtermangel
  • falscher Standort
  • zu kalt, feucht oder zu viel Wärme in der Beute 
  • mangelnde Hygiene, wie beispielsweise Verkotungen, Wassereintritt
  • das Volk ist zu klein: erzeugt nicht genügend Wärme ( 35 Grad im Brutnest für das Volk lebenswichtig !) 
  • schlechte Belüftung oder zuviel Belüftung  in der Beute  (Zugluft)
  • Nässe durch Eindringen von Regen und Sturm durch Außenwände, ins Flugloch und Pfützen auf dem Bodenbrett. Durch Nässe entstehen Verdunstungskälte und Schimmel
  • Ungebetene Gäste, wie Ameisen, Wachsmotten, Spechte, Mäuse, etc.
  • Mangelnde Hygiene und Beutenreinigung
  • hohen Milbenbefall und Krankheiten
  • unbewußte und unnötige Eingriffe des Imkers ins Bienenvolk 

 

Imkereiprodukte bei Herz-Kreislauf Erkrankungen

Imkereiprodukte bei Herz-Kreislauf Erkrankungen

Imkereiprodukte bei Herz- Kreislauf-Erkrankungen

Im Tierexperiment wurde nachgewiesen, dass aus dem Bereich Imkereiprodukte die Verabreichung eines konzentrierten Propolisextraktes den Blutdruck senken kann. So ganz nebenbei führt es zur Aufrechterhaltung eines konstanten Blutzuckerspiegels. Die Dihydroflavonoide in der Propoliszusammensetzung verstärken die Bildung von kleinsten Blutgefäßen, den sogenannten Blutkapillaren – eine Tatsache, die unter Umständen gerade bei Herzerkrankungen lebenserhaltend sei kann – und können zur Senkung der Blutfette beitragen.
Bioflavonoide, wie z.B. Quercetin, Rutin und Hesperedin, sind entscheidend für die Stärkung der Kapillaren und die Regulierung ihrer Durchlässigkeit. Diese Verbindungen verstärken die Wirkung von Vitamin C zur Bewahrung des Kollagens, des sogenannten interzellulären Zements. Dieselben Flavonoide sind zusammen mit Vitamin C bei Bluthochdruck hilfreich und reparieren auch Blutungen und Risse des Bindegewebes und der Kapillaren. Der Mangel an diesen Nährstoffen in der Nahrung kann zur Entstehung von Krampfadern, zur Tendenz von leichten Blutungen und/oder zum Auftauchen roter Flecken auf der Haut führen.
In seiner Veröffentlichung ‚The Homocysteine revolution‘ aus dem Jahr 1997 weist Killmer McCully nach, dass die eigentliche Wundentstehung bei Arteriosklerose durch eine Reihe von Ereignissen hervorgerufen werden, die durch einen Mangel von Pyridoxin (Vitamin B6) und eine Erhöhung der Konzentration von Homocystein (toxisches Abbauprodukt der Methionin-Aminosäure) verursacht werden. In Anwesenheit von Pyridoxin hat die Aminosäure Homocystein keine bekannten toxischen Wirkungen. Da Methionin eine Aminosäure ist, die täglich über Lebensmittel zu sich genommen werden muss, ist die Empfehlung McCullys, Lebensmittel mit einem hohen Vitamin B6-Gehalt und einem niedrigen Methionin-Gehalt auf den Speiseplan zu setzen. Die vorrangigen Lebensmittel, die ein richtiges Verhältnis B6 zu Methionin besitzen, sind Bananen (40:1), Karotten (15:1) und Zwiebeln (10:1).
Aus dieser Sicht hat Pollen ein Verhältnis von 400:1, was ihn besonders auszeichnet, eine hervorragende Rolle bei der Ernährung von Patienten mit koronaren Herzkrankheit zu spielen. Ebenso korreliert ein Mangel an Vitamin E mit Herz-Kreislauferkrankungen, und zwar unabhängig von Rauchgewohnheiten, hohem Blutdruck, einem entgleisten Fettstoffwechsel und sogar dem Körpergewicht. Beobachtungsergebnisse deuten an, dass Patienten mit einer hohen Veranlagung zu korronarer Herzkrankheit von der grundsätzlichen Gabe des Vitamin E bzw. einer Vitamin E-reichen Ernährung profitieren können. Pollen enthält eine große Menge an Vitamin E. Positive Einflüsse auf das Herz-Kreislauf-System und auf den Kreislauf (Anämien, Bluthochdruck, Arteriosklerose) sind auch bei der Einnahme von Gelée Royale zu verzeichnen.

Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

Imkereiprodukte
Imkerei in der Schule macht Kinder umweltbewusst

Imkerei in der Schule macht Kinder umweltbewusst

Schulimkerei

bee-my.world hat mit der Imkerei in der Schule begonnen. Das erste eigene Projekt der Schulimkerei findet an der Adolf-Kußmaul Grundschule in Graben-Neudorf statt. Kinder der vierten Klasse nehmen hier an einer Imker AG teil, die ihnen ein Gefühl dafür gibt, mit Bienen umzugehen.

 

Imkerei in der Schule

Sie lernen, dass sie keine Angst haben müssen vor Bienenstichen, wenn sie sich den Tieren richtig nähern. Sie lernen auch über die Bedeutung der Bienen für unser tägliches Leben. Dazu gehört zu erfahren, welche Lebensmittel uns ohne Bienen nicht zur Verfügung stünden. Die Grundkenntnisse der Imkerei werden vermittelt und damit ein Verantwortungsgefühl für die Umwelt und Respekt vor der Natur.

Hier, wie später auch an anderen Schulen, ist es Ziel, dass die Kinder durch die Imkerei in der Schule an Bienenstöcken praktisch den Umgang mit Bienen selbst erforschen und sowohl ihren ökologischen, als auch den ökonomischen Nutzen erkennen. Wir finden landwirtschaftlich Flächen, die sich für die Anlage von bienenfreundlichen Blumenwiesen anbieten. Dort zeigen wir den Kindern, wie sie zu größerer Biodiversität beitragen können.

In theoretischen Unterrichtsstunden werden sie mit Hilfe von Buch- und Internetrecherchen an Aufgaben herangeführt, die sie dann in der Praxis lösen. Bei dieser Gelegenheit weisen wir auch auf die Kooperation mit der Imkerin und Kinderbuch Autorin Undine Westphal hin. Sie steht uns bei unserem Schulprojekt mit Rat und Tat zur Seite.

Umweltbewusstsein gehört zu den wichtigsten Themen für die Zukunftsgestaltung der Kinder. bee-my.world wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung muss ein zentrales Anliegen für junge Menschen werden. Man kann nicht früh genug damit beginnen.

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