Richtige Wintervorräte sind überlebenswichtig

Richtige Wintervorräte sind überlebenswichtig

Hat das Bienenvolk genug Vorräte für den Winter?

Bereits ab August beginnt die Aufzucht der langlebigen ‚Winterbienen‘, die bis zum Frühling im Bienenstock bleiben. Völker mit etwa 5000 Winterbienen überwintern meist gut, wenn sie ausreichende Wintervorräte haben. Bringen Sie also Jungbienen bis Ende Juli auf 5000 Exemplare. Die Population von Altvölkern sollte etwas höher sein, denn sie sind weniger brutfreudig. Nach der Honigernte müssen Sie das Bienenvolk auf den Winter vorbereiten. Überfüttern Sie s jedoch nicht, sonst besteht die Gefahr, dass zu wenig Platz für die Aufzucht der Winterbienen ist.
Prüfen Sie die Pollenvorräte und stellen Sie sicher, dass ausreichender proteinhaltiger Futtervorrat für die Brut eingelagert wurde. In der Regel reichen zwei Rähmchen mit Pollenzellen in der Brutraumzarge aus.

Honig im Bienenstock lassen für die Wintervorräte

Ein Volk braucht je nach Größe 18 – 22 kg Honig als Wintervorrat. Manche Imker überlassen den Bienen diese Menge an Honigrähmchen, statt nach der Honigernte mit Zuckersirup zu füttern. Bei der Zufütterung sind fertiger Zuckersirup aus dem Fachhandel oder selbst gemachter Sirup gebräuchlich.
Mischen Sie unbedingt Nahrungsergänzungsmittel dazu. Füttern Sie keinesfalls fermentierten Honig oder Rohrzucker – sie führen zu Durchfall. Auch Honig oder Pollen unbekannter Herkunft sind als potentielle Krankheitsüberträger tabu. Bis Anfang Oktober sollte die Fütterung erledigt sein, damit die Bienen den Zuckersirup durch Trocknung haltbar machen können.
Bestimmen Sie zum Abschluss die Varroa-Population, behandeln Sie bei Befall, verengen Sie das Flugloch und stellen Mausefallen auf.

Honig bei Infektionen der Atemwege

Honig bei Infektionen der Atemwege

Honig bei Infektionen

Die bekannteste und am weitesten verbreitete Anwendung von Honig bei Infektionen ist das bewährte Hausmittel: warme Milch mit Honig. Besonders im Bereich von Bronchialerkrankungen, also bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit ist es anwendbar. Hier liegt die Betonung auf dem Wörtchen ‚warm‚. Die Milch sollte nämlich nicht wärmer als 35 – 40 Grad sein. Ansonsten würden demzufolge alle Enzyme und heilsamen Inhaltsstoffe des Honigs durch die zu große Hitze zerstört.

Eine Studie – betagt aber nicht widerlegt

In einer schon recht betagten Studie aus dem Jahre 1970 wurden über 500 Patienten mit chronischer Bronchitis sowie ca. 300 Asthmaerkrankte folgender Behandlung unterzogen. Die Atemwege wurden über die Schleimhäute mit einem Honigzerstäuber behandelt. Zusätzlich erhielten die Patienten Honig zum langsamen Auflösen im Mund. Über 400 der Brochitispatienten waren nach 14 Tagen nahezu beschwerdefrei. Gleichzeitig verspürten etwa 270 der Asthmapatienten nach gleicher Behandlung eine deutliche Zustandsverbesserung.
Allein in den letzten 10 Jahren beschäftigten sich etwa 30 Untersuchungen mit diesem Thema. Amerikanische Studien aus den Jahren 2010 und 2011 stellten bei an Keuchhusten erkrankten Kindern eine konservative Behandlung mit pharmazeutischen Produkten der Therapie mit Honig gegenüber. Sie zeigten, dass mit Honig deutlich bessere Heileffekte zu erzielen waren als mit herkömmlichen Methoden. Wichtig nochmals zu betonen: ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Zudem verbesserte sich die Schlafqualität der erkrankten Kinder und deren Eltern.

Propolair

Eine sehr ‚einfache‘, aber äußerst effektive Methode, Erkrankte mit Produkten aus dem Bienenstock bekannt zu machen und diese einzusetzen, ist das sogenannte Propolair-Gerät, in dem Propolis und/oder Propolis-Aerolsole verdampft und in die Raumluft abgegeben werden. Die so angereicherte Luft erinnert ein wenig an die Bienenstockluft. Sie macht das Atmen dort viel freier und fördert so gleichzeitig das Wohlbefinden der Patienten mit Atemwegskrankheiten.
Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

Medizin ohne Beipackzettel als Alternative

Medizin ohne Beipackzettel als Alternative

Da sich vor allem Schulmediziner mit Honig und Bienenprodukten als Medizin ohne Beipackzettel in ihren Forschungen beschäftigt haben, ist es ganz interessant, mal einen Blick auf die Ergebnisse dieser Untersuchungen zu werfen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen müssen alle konstatieren, dass diese Produkte zumindest nicht schlechter abgeschnitten haben, als deren ‚Kollegen‘ aus der Pharmaindustire. Man muss zudem die entstehenden Nebenwirkungen, die Medikamente nun mal mit sich bringen, betrachten. Dann gibt es eigentlich nur deutliche Vorteile bei der Behandlung mit Honig und Bienenprodukten. Ausgenommen sind selbstverständlich absolut akute Notfälle. Es ist nicht immer klar und nachvollziehbar, wer diese Studien finanziert hat. Möglicherweise gibt es ein verstärktes Interesse an deren konkreten Ergebnissen. Dennoch gibt es hier doch nachfolgend einige Einsatzgebiete in der Medizin, in denen es gehäuft eine Vielzahl von Untersuchungen gegeben hat. Wir stellen nach und nach einige vor.

Medizin ohne Beipackzettel für die Wundheilung

Wundheilung: seit den 1990ern werden immer wieder Forschungsergebnisse veröffentlicht, die die hervorragenden Eigenschaften des Bienenhonigs bei Heilungsprozessen von chronischen, schlecht heilenden (Brand)wunden, Liegewunden bei langer Bettlägrigkeit (Dekubitus) und durch Strahlentherapie ausgelöste Wunden bestätigen. Über 500 derartige Studien sind allein seit dem Jahr 2000 in verschiedenen wissenschaftlichen, meist medizinischen englischsprachigen Zeitschriften abgedruckt worden, alle ausnahmslos mit positiven Resultaten.

Man behandelt Brandwunden mit Honig als aufgelegtes Pflaster. Gegen das Weißwerden der Brandwundränder nimmt man Zwiebel, die man mit Honig mischt und auflegt.
Alternativ : 100g Weihrauch mit 100g Honig vermengen und die Wunde einsalben.

Sonstige Wunden: Gleiche Teile Honig und Weihrauch gründlich mischen. Ein Stück hochwertiges Naturleinen mit der Mischung bestreichen und die Wunde damit bedecken, einige Tage wiederholen. Alternativ: 100 g Honig 50 g Bienenwachs 10g getrockneten Koriander, gemahlen oder zerrieben. Alles gut vermischen und als Pflaster auflegen, einige Tage wiederholen.
Mit Medizin ohne Beipackzettel kann man einige gesundheitliche Probleme einfach lösen.
Natürlich ist Honig nicht nur gesund, sondern hilft auch für die Schönheit und Pflege.

 

Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

Honigrezepte für die Schönheit und die Pflege

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Ein natürliches Antibiotikum – Manukahonig

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Köstliche Honigsorten zum täglichen Verzehr

Köstliche Honigsorten zum täglichen Verzehr

Hier sind einige köstliche Honigsorten beschrieben, von denen Du manche sicher noch nicht probiert hast.

Sonnenblumenhonig

Die Sonnenblume scheint stets wie eine Parabolantenne auf den jeweiligen Stand ihrer Namensgeberin ausgerichtet zu sein, deren Kraft sie in Biophotonen speichert. Mit den Sonnenblumenkernen essen wir also Licht. Sonnenblumenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, zu denen auch die essentiellen Fettsäuren gehören. Sie sind echte Aktivposten, die u.a. am Aufbau sämtlicher Membranen beteiligt sind. Die Arbeitsgemeinschaft Biene/Sonnenblume spielt dabei eine wichtige Rolle. Eine Tinktur aus den frischen Blütenblättern der Sonnenblume soll als Fiebermittel bei Malaria selbst dann noch Hilfe bringen, wenn hohe Dosen von Chinin versagen. Köstliche Honigsorten beginnen mit der Sonnenblume.

köstliche Honigsorten

Daher eignen sich die Blütenblätter – als Tee zubereitet zusammen mit Lindenblüten verabreicht – auch als Grippemittel. Der Tee stärkt die Widerstandskraft und senkt Fieber. Das Ganze zusätzlich mit Sonnenblumen- und Lindenhonig verstärkt, und Ihr Körper ist gut gewappnet gegen den nächsten grippalen Infekt. Sonnenblumenhonig ist auffallend goldgelb und zähflüssig; ihm wird eine verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Edelkastanienhonig

Edelkastanienhonig, vornehmlich aus Nektar der männlichen, kerzenartigen Blütenstände, bleibt dank seines hohen Fruktosegehaltes lange zähflüssig und kristallisiert nur langsam. Er enthält reichlich Pollen und jede Menge Enzyme sowie Inhibine. Das sind Hemmstoffe, die schädliche Bakterien bekämpfen. Der Kastanienhonig ist sehr verträglich, stärkt den Kreislauf, verbessert die Durchblutung und hilft körperliche Schwäche zu überwinden. Geschmack und Aroma sind kräftig-herb und zuweilen penetrant und etwas bitter. Die Farbe ist braun, rotbraun bis dunkelbraun. Köstliche Honigsorten schliessen Edelkastanienhonig sicher ein. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Kirschblütenhonig

Kirschblütenhonig ist eine seltene heimische Honigart mit einem süßen, intensiv-blumigen Aroma. Die Kirschbäume sind nach dem langen kalten Winter sehr wichtig für die Bienen, um ihre Völker aufzubauen. Aus dieser ersten Tracht bereiten die Bienen einen milden Honig. Die feine Note im Nachgeschmack erinnert an Mandeln. Das ist nicht verwunderlich, da Kirschen wie Mandeln zu den Rosengewächsen gehören.

Lindenhonig

Bienen sammeln den Blütennektar von allen Lindensorten. Bei uns meist von der Sommerlinde und mit zwei Wochen Verspätung, aber um so reichlicher von der Winterlinde. Hier sollte ich erwähnen, dass der Lindenblütenhonig – oder genauer der Lindenhonig – so etwas wie eine Zwitterstellung einnimmt. Es dürfte sich dabei in aller Regel nicht um reinen Blütenhonig handeln. Den Bienen ist es dabei egal, ob sie den Honig aus Blütennektar oder aus Honigtau gewinnen. Honigtau ist das, was saugende Insekten nach Lindensaftgenuss wieder ausschwitzen. Die Bienen bedienen sich daran gern bereits während der Blütezeit von Juni bis Juli, auf jeden Fall aber danach. Er hat eine beruhigende und entspannende Wirkung und wird als sehr wohltuend bei Stresskopfschmerzen und Nervosität empfunden. Ihm wird eine wärmende und antiseptische Wirkung nachgesagt. Das macht ihn bei Husten und Erkältungen mit und ohne Fieber zu einem idealen Mittel. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Mehr köstliche Honigsorten

Eichenhonig

Eichenwaldhonig ist sehr selten und kann nur bei idealen Wetterbedingungen geerntet werden. Die Eichen produzieren, nach regenreichen Tagen mit direkt darauf folgender Hitzeperiode, ein Exkret, das sich an Blättern und Früchten ablegt. So kann an so manchen heißen Sommertagen auch eine Eiche honigen und zuckersüße Tröpfchen zu Boden fallen lassen. Bienen sammeln die Blattsekrete und verarbeiten diese zu einem sehr dunklen Honig. Ein malziger Beigeschmack verfeinert diesen kulinarischen Genuss und macht Eichenhonig zu einer echten Besonderheit unter den köstlichen Honigsorten. Dieser spezielle Honig besitzt, wie die meisten Waldhonige, einen dunkelbraunen Farbton. Er besticht durch seine flüssige Konsistenz und seinen geringen Anteil an Traubenzucker. Der bekannteste Eichenhonig stammt nicht aus Deutschland, sondern wird in den alten Korkeichenwäldern der spanischen Region Extremadura gewonnen, dem Überwinterungsgebiet der Kraniche. Echter Eichenwaldhonig passt hervorragend zu stark aromatischen Käsesorten sowie zu gegrillten oder gebratenen Gemüsesorten. Honigkenner wissen ihn vor allem wegen seines Geschmacks zu schätzen. Denn dieser vermittelt Intensität, Beständigkeit und Stärke – genau wie die Eichen unserer Wälder.Quelle: nearBees

Fichtenhonig

Der Honig aus den Baumsäften der gemeinen Fichte hat stets eine flüssige Konsistenz. Das liegt an einem Ungleichgewicht zwischen den Zuckerarten Glukose und Fruktose im Honig. Blütenhonige besitzen fast immer einen hohen Anteil an Traubenzucker, weshalb der Nektarhonig aus Blüten relativ schnell auskristallisiert.

Dagegen überwiegt im Waldhonig das Verhältnis zum Fruchtzucker und so bleibt Fichtenhonig teilweise bis zu einem Jahr flüssig, ohne grobe Zuckerkristalle zu bilden. Die Konsistenz von Waldhonig ist immer abhängig von den Anteilen an Blütennektar im Honig. Die Farbe des Fichtenhonigs kann von rotbraun bis dunkelbraun variieren, sticht aber durch ihren bräunlichen Farbton immer unter den anderen, helleren Honigsorten hervor. Besonders charakteristisch ist der Geschmack des Fichtenhonigs. Er zeichnet sich durch eine kräftige Würze mit malzigem Beigeschmack aus. Quelle: nearBees

Tannenhonig

Tannenhonig ist ein Honigtauhonig. Er ist geschmacklich etwas ganz Besonderes und er ist rar. Es gibt nur wenige große Tannenbestände in Deutschland. Damit ist nur in manchen Jahren  der Befall von Blattläusen so stark, dass es zu einer ausreichenden Honigtautracht kommt. Aufgrund seines hohen Fruktose- und niedrigen Glukosegehaltes bleibt der Tannenhonig flüssig. Er ist ein typischer Honigtauhonig. Quelle: die Honigmacher

Waldhonig

Waldhonig wird vornehmlich aus Honigtau gewonnen, der klebrig-süßen Hinterlassenschaft von Blattläusen. Darin findet sich der enzymatisch aufbereitete Saft von Nadel- und Laubbäumen wie etwa Fichten und Eichen. Im kräftig-würzigen, fast malzigen Waldhonig sind sehr viele Mineralien, vor allem Kalium und Eisen enthalten. Doch auch Spurenelemente und Harzanteile machen ihn zur Wundpflege besonders geeignet. Waldhonig wirkt entzündungshemmend, z.B. bei Erkrankungen der Atemwege wie Husten und Erkältungen allgemein. Aber auch als Stärkungsmittel bei schwacher Abwehr, schwachen Nerven und was sonst noch so gestärkt werden muss, ist er sehr geeignet. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Lavendelhonig

Lavendelhonig ist ein klar durchscheinender, intensiv-würziger Honig mit edler Bitternote. Genau wie die angenehm duftenden Blüten, aus denen er gemacht wurde, wirkt Lavendelhonig krampflösend und schmerzlindernd. Das gilt besonders bei Kopfschmerzen, aber auch bei Migräne und Erkältungen. Er ist hilfreich bei Nervosität und Stress. Der besondere Tipp: Gönnen Sie sich ein Lavendelbad und trinken dabei mit Lavendelhonig gesüßten Lavendeltee. Das ist Entspannung pur. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Blütenhonig

Blütenhonig oder auch Blütenmischhonig ist die gängige Bezeichnung von meist dunkelgelben bis hellbraunen Honigen. Ihre genaue Herkunft kann nicht von einer bestimmten Trachtpflanze abgeleitet werden. Er ist eine Mischung aus verschiedenen Sorten. Doch das wertet ihn nicht unbedingt ab. Im Idealfall vereinigt er alle guten Eigenschaften der einzelnen Sorten. Blütenhonig, manchmal auch einfach Bienenhonig genannt, ist in der Regel der Honig, der im Supermarkt zu finden ist. Er ist ein preiswerter und guter Allround-Honig zur universellen Verwendung in der Küche. Er ist aber ohne weiteres auch in der Hausapotheke sowie in Kosmetik und Bad einzusetzen. Dementsprechend vielseitig sind auch die medizinischen Einsatzgebiete, bei denen er Unterstützung verspricht: Antriebslosigkeit, Durchblutungsstörungen, allgemeine körperliche Schwäche, Erkältungen und Leberbeschwerden. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs.

Löwenzahnhonig

Löwenzahnhonig hat in Anlehnung an die Blüten, aus denen er stammt, eine intensive goldgelbe Farbe, natürlich auch wegen seines hohen Pollenanteils. Als Honig mit beachtlichem Traubenzuckergehalt liefert er schnelle Energie. Er besitzt einen typischen, hoch aromatischen Geschmack.  Die Heilwirkungen des Löwenzahns erklären sich aus seiner Stimulation der Nieren- und Leberaktivitäten, was wiederum einen günstigen Einfluss auf das Bindegewebe ausübt, das dadurch stärker durchblutet wird und sich von allerlei dort abgelagertem Unrat befreien kann. Löwenzahnhonig wird ebenfalls bei Verdauungsstörungen, Leber- und Gallenblasenbeschwerden und zur Blutreinigung empfohlen. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Kleehonig

Der Wiesenklee oder Rotklee wird auch Futterklee genannt, denn er wird gern als Viehfutter angebaut. Der Volksmund spricht auch vom Honigklee. Von Mai bis September bildet er eine üppige Bienenweide. Sein Aroma ist nicht sonderlich aufregend, weshalb er wohl auch von Kindern und Menschen geschätzt wird, die der typisch aromatische Honiggeschmack eher abschreckt. Der häufigste Rohstofflieferant für den Kleehonig ist aber der Weißklee, der in der Volksmedizin auch gegen Rheuma und Gicht verwendet wird. Kleehonig ist cremig, weiß-gelblich bis hellbeige und schmeckt mild-weich und einfach lecker. Er kristallisiert schnell, fein und gleichmäßig, was bereits andeutet, dass sein Glukose- also Traubenzuckeranteil entsprechend hoch ist – er wird deshalb von Sportlern als rascher Energielieferant sehr geschätzt. Andererseits wird ihm aber auch eine beruhigende Wirkung, besonders bei Babys und Kleinkindern zugeschrieben. Sicherlich finden sich in ihm die Stoffe wieder, die schon im Klee enthalten sind und die gegen Schleimhautentzündungen verschiedenster Art, auch im Darm, wirken und ihn zudem besonders geeignet zur Wundbehandlung machen. Kleehonig hilft bei Unruhe, Verdauungsbeschwerden und unterstützt die Leberfunktion. Er wirkt krampf- und schleimlösend. Probleme mit dem Wasserlassen treibt er ebenfalls aus. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Fenchelhonig

Fenchel, ein Doldengewächs wie auch der Anis, an den auch sein Aroma leicht erinnert, findet in der Küche als Tee, Gewürz oder Gemüse vielseitig Verwendung. Schon Säuglinge lernen ihn häufig als Tee zur Beruhigung kennen oder auch in seiner Honigvariante, wenn sich die ersten Zähne durch das Zahnfleisch schieben. Fenchelhonig beugt Schmerz und Entzündung vor. Da Fenchelhonig speziell für Kleinkinder angeboten wird, dürfte seine Anwendung auch bei Babys unbedenklich sein. Fenchelhonig wirkt beruhigend auch bei Unruhe im Darm und tut sehr gut bei Husten und Heiserkeit. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Herculeshonig

Herculeshonig vereinigt das Beste aus dem Bienenstock. Neben frischen Blütenpollen ergänzen Gelee Royale und Propolis das Produkt. Es versteht sich von selbst, dass es ein Bio-Produkt ist – also ohne jede Umweltbelastung und ohne Schadstoffe. Während Blütenpollen ein sehr hochwertiges Eiweiß und fast alle Vitamine enthalten, die der Körper braucht, ergänzt Gelee Royale diesen Honig mit den gleichen Vitaminen, insbesondere den Vitamin B-Komplex incl. Vitamin B 12 in noch konzentrierterer und gelöster Form sowie Wachstumshormone und den Neurotransmitter Acetylcholin. Propolis, das auch als natürliches Antibiotikum bezeichnet wird, vervollständigt diesen Honig mit seiner Wirksamkeit gegen Viren, Bakterien und Pilze.

Rapshonig

Die endlosen gelben Rapsfelder üben auf Bienen eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Alles, was ihnen traditionell im Frühsommer um die Ölsaatfelder angeboten wird, ignorieren die Bienen, weil sie nur noch für Raps schwärmen. Rapshonig schmeckt fein-süß, mild, frisch und dezent aromatisch. Er kristallisiert rasch und ist dann fast weiß, meist aber auch ganz schön hart, es sei denn, der Imker hat ihn durch Rühren zu einem Cremehonig verarbeitet. 

Mit seinem hohen Traubenzuckergehalt ist er ein rascher Energielieferant. Als besonderen gesundheitlichen Gewinn bei Rapshonig können wir seine Fähigkeit verbuchen, entspannend zu wirken und Beschwerden zu lindern. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Thymianhonig

Thymian, den der Volksmund auch Immenkraut nennt, enthält ätherisches Öl mit reichlich Thymol und anderen Wirksubstanzen. Die Haupteinsatzgebiete von Aufbereitungen aus dem blühenden Thymiankraut befinden sich im Atem– und im Verdauungstrakt. Ein französischer Chirurg verwendet vorzugsweise Thymianhonig zur Wundversorgung, häufig ohne zu nähen. Die schon erwähnte Bad-Tee-Honig-Kombination (ein Thymianbad nehmen und gleichzeitig mit Thymianhonig gesüßten Thymiantee trinken) bietet sich gerade beim Thymian an. Bei Husten (auch Keuchhusten) sowie bei Nervenschwäche, Rheuma und Darmbeschwerden erfährt man Entspannung und gleichzeitig Kräftigung. Aber auch Thymianhonig allein ist schon wirkungsvoll. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Heidehonig

Heide, Erika oder Calluna sind verschiedene Bezeichnungen für einen ausdauernden Zwergstrauch, der die ausgedehnten Heidelandschaften z.B. in Norddeutschland und in anderen europäischen Ländern bedeckt. Wenn das Heidekraut blüht, fliegen die Bienen einen Nektar ein, der den Rohstoff für einen außergewöhnlichen Honig bildet. Er hat eine rötlich-gelbe bis braune Farbe, einen herb-aromatischen Geschmack und besitzt üblicherweise eine schmalzig-geleeartige Konsistenz. Das mag daran liegen, dass Heidehonig einen ziemlich hohen Wassergehalt aufweist und daher auch nicht ganz einfach zu handhaben ist. Die Zeit der Erikablüte liegt im Herbst, also wenn die Sonnenscheindauer bereits merklich abgenommen hat, und die Temperaturen gewöhnlich nicht allzu hoch ausfallen. Den richtigen Zeitpunkt zum Schleudern des Honigs abzupassen, verlangt dem Imker viel Fingerspitzengefühl ab, weshalb Heidehonig oft gepresst wird oder mit seiner natürlichen Verpackung als Waben- oder Scheibenhonig verkauft wird. In der Volksmedizin des Mittelalters und in Sebastian Kneipps Schriften wird das Heidekraut als vorzügliches Mittel zur Blutreinigung sowie bei Blasen- und Nierensteinen, Rheuma und Gicht angepriesen. Und, wie könnte es anders sein, wirkt Heidehonig ebenfalls bei Blasen-, Nieren- und Prostatabeschwerden. Des Weiteren weist er einen hohen Eisengehalt auf, was seinen günstigen Einfluss auf Herz und Kreislauf sowie auf die Blutbildung und damit auf die Energieversorgung des Körpers teilweise erklärt. Entlastung für das Herz bringt auch seine harntreibende Wirkung. Seine Herkunft lässt ebenfalls einen hohen Gehalt an Kalzium und Kieselsäure erwarten. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Honigrezepte für die Schönheit und die Pflege

Honigrezepte für die Schönheit und die Pflege

Honigrezepte – Reinigende Honig-Heilerde-Maske

Eines der Honigrezepte ist wunderbar für die Haut: 2 El naturreinen Honig im Wasserbad vorsichtig erwärmen, sodass er flüssig wird. Nicht über 40° erwärmen! 1 El Heilerde hineinrühren.  Anschließend so viel abgekochtes, abgekühltes Wasser hinzufügen, bis eine streichfähige Masse entsteht. Auf das Gesicht auftragen, dabei aber Augen- und Mundpartien aussparen. Die Maske dann 20 Minuten einwirken lassen und danach mit viel Wasser abwaschen. Die Maske hilft gut bei unreiner Haut. Anschließend die Haut eincremen.

Honigmassage

Eine Massage mit Bienenhonig entspannt, macht eine zarte Haut, regt die Durchblutung an und sorgt zusätzlich – nach Meinung der Traditionellen Tibetischen Medizin – für eine Entgiftung des Körpers. Dadurch können unter anderem Leberleiden, Nieren- und Blasenbeschwerden, Magen-Darm-Störungen, Rheuma, Immunschwäche und Nasennebenhöhlenerkrankungen geheilt werden. Für die Massage ausreichend Honig leicht erwärmen und die gewünschte Körperregion mindestens 30 Minuten lang massieren. Den Honig abspülen und die entsprechende Körperregion dann unbedingt gründlich eincremen.

Honigrezepte für die Schönheit

Honigrezepte – Honigfestiger für glänzendes Haar

1 Tl naturreinen Honig in 1/2 l lauwarmes Wasser einrühren und auch 1 Spritzer Obstessig dazugeben. Haare dann waschen und anschließend den Festiger im Haar verteilen. Haar frottieren und dann wie gewohnt frisieren.

Bienengift in Kosmetik und Medizin

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Wellness mit Honig zur Entspannung

Wellness mit Honig zur Entspannung

Wellness mit Honig

Milch und Honig – das wusste schon Kleopatra – sind herausragende Schönheitsmittel. Die ägyptische Pharaonin, die zuerst Julius Cäsar und später Marcus Antonius mit ihrer Schönheit becircte, badete darin. Sie verwendete jedoch Eselsmilch statt Kuhmilch. Dass das natürliche Schönheitsmittel vor allem im 20. Jahrhundert in Vergessenheit geriet, ist eine Folge der industriellen Kosmetikherstellung und ihrer Möglichkeiten. Milch und Honig sind also ideal für Schönheit und Wellness!

Zurück zur Natur

Erst als der Ruf ‚zurück zur Natur‘ seit Ende der 60er Jahre überall in der westlichen Welt erscholl und mit ihm Naturkosmetik zum neuen Trend wurde, besann man sich auch wieder des Honigs für die Wellness. Das hatte zur Folge, dass nun Honig-Milch-Seifen, Honigcremes und Honigduschlotionen die Supermarkt- und Parfümerieregale überschwemmen. Mit Naturkosmetik haben diese Produkte meist nicht viel gemein, auch wenn die Werbung meist den Spruch ‚enthält Bienenhonig‘ verwendet. Die geringen Spuren eines solch aufbereiteten Honigs können für die Gesundheit und Schönheit kaum etwas tun.

Selbstgemachte Honigkosmetik

Die meisten Honigkosmetikprodukte enthalten lediglich Duftstoffe, die den Anschein erwecken sollen, als enthielten sie Honig. Wer die unverfälschte Wirkung von Honig nutzen möchte, der sollte seine Honig-Kosmetik selbst zubereiten. Man soll sie regelmäßig anwenden und den Produkten Zeit lassen, zu wirken. Deutscher Imkerhonig aus der Region ist ausländischen Produkten vorzuziehen, denn er enthält sekundäre Pflanzenstoffe, und Pollen, die der Körper kennt. Biopropdukte sollten zudem Basis der Kosmetik sein. Die Haut kann dann die Nährstoffe des Honigs optimal verwerten, ohne dabei anderweitig belastet zu werden.

Vitamine und Mineralstoffe

Doch es ist nicht allein die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen, die die innerliche und äußerliche Anwendung von Honig zu einem solch effektiven Schönheitsmittel macht.  Es ist natürlich auch seine antibakterielle Wirkungsweise. Sie hilft beispielsweise, Hautunreinheiten zu beseitigen und ihnen vorzubeugen. Zudem ist Honig in der Lage, den Kollagen-Stoffwechsel zu beeinflussen, wodurch abgestorbenes Gewebe abgebaut und die Zellerneuerung angeregt wird.

Zarte und strahlende Haut

Äußerlich angewendet, werden die verhornten oberen Hautschichten sanft abgetragen und die Haut wird zart und strahlend. Generell sollte man nach der äußeren Anwendung von Honig die Haut eincremen.  Der Honig entzieht Wasser – nicht nur den zu zerstörenden Bakterien, sondern auch der Haut. Cremes auf Basis von Bienenwachs sind eine perfekte Ergänzung. Es ist nicht nur die Haut, die man mit Honig pflegen kann. Auch die Haare profitieren von den wertvollen Lipiden und Aminosäuren des Honigs. Mit Hilfe von Honig-Shampoos und -Spülungen wird das Haar wieder weich und gesund. Honiganwendungen für die Haare kann man auch ganz leicht selbst herstellen, wie z.B. Honigfestiger für glänzendes Haar.

Imker werden ist nicht schwer

Imker werden ist nicht schwer

Imker werden, ist nicht schwer, Imker sein dagegen eher.  Der einfachste Weg ist jedoch hierfür der Beitritt zu einem Imkerverein, wo man die erforderlichen Informationen erhält. Du musst wissen, dass die Berufslaufbahn unbedingt eine Ausbildung zum Tierwirt/in erfordert, die in der Regel drei Jahre dauert. Nach Ablegen einer Prüfung bist Du dann Imkergehilfe. Nach drei Jahren Berufspraxis kannst Du eine Prüfung zum Imkermeister ablegen. Die Statistik zeigt, dass 80% der Bienenvölker allein bei Hobbyimkern stehen. Sie haben jeweils zwei bis fünf Völker und sind somit für die Bienenhaltung und -pflege von großer Bedeutung.

Hier kann man Imker werden

Die Imkerausbildungen für Hobbyimker, die Imkerverbände und Bieneninstitute in Deutschland  anbieten, sind je nach Verband unterschiedlich organisiert. Meistens werden sie hier in Blockveranstaltungen angeboten, die halbtage- oder tageweise absolviert werden können. Je nach Imkerverein gibt es für eine komplette Schulung mehrere Blockeinheiten. Eine Ausbildung zum Hobby-Imker lässt sich infolgedessen gut nebenbei absolvieren und auch individuell einteilen. bee-my.world bietet ebenfalls in Kürze Kurse an, die Du online absolvieren kannst.

Imker werden ohne Angst vor Bienen
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Auch Kinder können Imker werden
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