Wie wird Propolis gesammelt und verarbeitet?

Wie wird Propolis gesammelt und verarbeitet?

Wie wird Propolis gesammelt und verarbeitet?

Propolis wird seit Tausenden von Jahren als Heilmittel in der Volksmedizin geschätzt, findet in jüngster Zeit aber auch in Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel und als Komponente von Autowachs und Instrumentenlacken. Den Grundstoff für Propolis – Baum. und Knospenharz – sammeln die Bienen zwischen Frühling und Frühsommer. Die Tiere verschließen damit alle Ritzen und Spalten im Stock, die Schädlingen wie dem Kleinen Beutenkäfer, Wachsmotten und Ameisen als Versteck dienen können. Mit einem sehr engmaschigen Gitter können Sie Bienen zur Bildung von dieses Stoffes anregen. Anbieter von Imkereibedarf haben spezielle ‚Propolisgitter‘ im Programm. Sie ähneln dem Absperrgitter zwischen Honig- und Brutraum, sind aber wegen der engen Schlitze unpassierbar für Bienen. Sie können das Gitter auch selbst aus 6 mm dickem Sperrholz herstellen, in das Sie 3 mm breite Schlitze sägen. Legen Sie das Propolisgitter direkt unter den Innendeckel auf die oberste Zarge. Die Propolismenge kann von Volk zu Volk variieren. Die Menge, mit der die Bienen Zargen abgedichtet haben, wird abgeschabt. Legen Sie ein provisorisches Gitter über eine Wanne oder ein anderes großes Gefäß und stellen Sie die Zarge darauf. Schaben Sie dann die Zarge mit dem Stockmeißel sauber. Wachs, Holzsplitter und Propolis fallen in die Wanne. Wenn alle Zargen gesäubert sind, füllen Sie Wasser in die Wanne. Wachs und Holzsplitter schwimmen oben, Propolis sinkt zu Boden. Es wird gesammelt, getrocknet und gelagert.

Ein natürliches Antibiotikum – Manukahonig

Ein natürliches Antibiotikum – Manukahonig

Manukahonig wird aus diesen Blüten gewonnen.

Eine unscheinbare rosa bis pinkfarbene Blüte liefert den Nektar zu einem Bienenhonig, dessen nachgewiesene äußerst antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirksamkeit maßgeblich zur Rehabilitation des Honigs als Heilmittel beigetragen hat. Die Rede ist von der Blüte des Manukastrauchs, einem Myrtengewächs mit dem lateinischen Namen ‚Leptospermum scoparium‘, der in Neuseeland und in kleinen Teilen Australiens beheimatet ist.
Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, wissen seit Jahrhunderten um die Heilwirkung der Rinden, Blätter und Samen des immergrünen Strauchs und verwenden auch den aus seinen Blüten gesammelten Bienenhonig für Wundauflagen ebenso wie bei Magen-Darm-Erkrankungen – schon immer mit hervorragenden Ergebnissen.
Neuseeländische Mediziner orientierten sich an den Maori-Traditionen und begannen vor rund 20 Jahren mit Manukahonig-Experimenten an nicht heilenden, antibiotikaresistenten Wunden. Was dann passierte, erschien den Medizinern selbst beinahe wie ein Wunder: Einhergehend mit einer natürlichen, guten Wundreinigung durch den Honig, bildeten sich die vorher unheilbaren Wunden und Geschwüre zunehmend zurück und heilten schließlich ab. Klinische Studien und Versuchsreihen schlossen sich den Experimenten an und heute ist das Geheimnis um die Wirkung des Honigs zumindest in Teilen gelüftet. In ‚herkömmlichen‘ Bienenhonig wirken verschiedene Faktoren keim- und virenhemmend. Einerseits wird den Bakterien durch die hohe Zuckerkonzentration osmotisch Wasser entzogen, sie trocknen aus und sterben ab. Andererseits setzen die Bienen dem Honig Enzym Glucooxidase bei. Das wird beim Zuckerabbau nach und nach in Wasserstoffperoxid umgewandelt, ein Mittel, das schädliche Keime, Viren und Pilze gleichermaßen im Wachstum hemmen kann und in der Medizin schon lange eingesetzt wird.
Zudem wirken noch weitere, wahrscheinlich aus den Pflanzen stammende und daher sehr unterschiedlich konzentrierte, nicht-peroxid wirkende Inhibine im Honig antiseptisch. Sie reagieren, anders als die Glucooxidase, weniger empfindlich auf Wärme, Licht und lange Lagerung, weshalb der Honig seine Heilwirkung auch unter ungünstigen Bedingungen nicht gänzlich verliert. Im neuseeländischen Manukahonig aber ist Glucooxidase nicht enthalten, dort wirkt ein anderer Stoff, der wiederum in einheimischen Honigen nicht und in australischem Teebaumhonig in nur geringer Konzentration vorkommt: Methylglyoxal.
Obwohl Manukahonig ebenfalls ein Produkt der Zuckerverstoffwechslung ist, ist seine keimhemmende Wirkung etwas 100-fach größer als die unseres einheimischen Honigs. Gleichzeitig ist er völlig unempfindlich gegen Wärme und Licht. Für medizinische Anwendungen werden aufgrund der unterschiedlichen Wirkweisen häufig beide Honige miteinander verschnitten – sozusagen zu einem ‚Breitbandantibiotikum‘ – und, um jede Verunreinigung auszuschließen, mit Gammastrahlen bestrahlt.

Quelle: Das große Buch der Bienen

Rezept zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Rezept zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

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Rezept zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die therapeutische Behandlung mit Honig und Meerrettich basiert auf einer alten Tradition der Volksmedizin und kann von Patienten angewendet werden, die unter einer schmerzhaften Herzdurchblutung (Ischiämie) mit Angina Pectoris leiden.
Für die Zubereitung schält und reibt man den Meerrettich, so viel, dass man einen Esslöffel damit füllen kann. Dann mischt man den geriebenen Meerrettich mit einem Esslöffel Akazienhonig, bis man eine homogene Masse erhält. Die Masse muss dunkel und kühl gelagert werden. Die Zubereitung wird mit einem Teelöffel jeden Morgen eine Stunde vor dem Frühstück langsam verzehrt, bis die zubereitete Menge aufgebraucht ist.
Da Honig den scharfen Geschmack von Meerrettich dämpft und Meerrettich wiederum den allzu süßen Geschmack von Honig, hat die Mischung einen angenehmen Geschmack.
Es gibt immer mehr Hinweise, dass Lebensmittel, die reich an Flavonoiden sind, und Imkereierzeugnisse wie Propolis, Bienenpollen und Bienenbrot nach einiger Zeit der Einnahme das Risiko des Auftretens von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern, und zwar durch Beseitigen von freien Radikalen, die im Zusammenhang mit Arteriosklerose gehäuft auftreten. Auf den Speiseplan gehören Lebensmittel, die sehr reich an Flavonoiden sind wie Brokkoli, Karotten, schwarze Johannisbeeren, Grapefruit, weiße Zitronen, Granatäpfel, dunkle Schokolade, Sojabohnen, Orangen, Äpfel, Tomaten und Zwiebel sowie die genannten Bienenprodukte.
Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

JUST DO IT

Imkereiprodukte bei Herz-Kreislauf Erkrankungen

Imkereiprodukte bei Herz-Kreislauf Erkrankungen

Imkereiprodukte bei Herz- Kreislauf-Erkrankungen

Im Tierexperiment wurde nachgewiesen, dass aus dem Bereich Imkereiprodukte die Verabreichung eines konzentrierten Propolisextraktes den Blutdruck senken kann. So ganz nebenbei führt es zur Aufrechterhaltung eines konstanten Blutzuckerspiegels. Die Dihydroflavonoide in der Propoliszusammensetzung verstärken die Bildung von kleinsten Blutgefäßen, den sogenannten Blutkapillaren – eine Tatsache, die unter Umständen gerade bei Herzerkrankungen lebenserhaltend sei kann – und können zur Senkung der Blutfette beitragen.
Bioflavonoide, wie z.B. Quercetin, Rutin und Hesperedin, sind entscheidend für die Stärkung der Kapillaren und die Regulierung ihrer Durchlässigkeit. Diese Verbindungen verstärken die Wirkung von Vitamin C zur Bewahrung des Kollagens, des sogenannten interzellulären Zements. Dieselben Flavonoide sind zusammen mit Vitamin C bei Bluthochdruck hilfreich und reparieren auch Blutungen und Risse des Bindegewebes und der Kapillaren. Der Mangel an diesen Nährstoffen in der Nahrung kann zur Entstehung von Krampfadern, zur Tendenz von leichten Blutungen und/oder zum Auftauchen roter Flecken auf der Haut führen.
In seiner Veröffentlichung ‚The Homocysteine revolution‘ aus dem Jahr 1997 weist Killmer McCully nach, dass die eigentliche Wundentstehung bei Arteriosklerose durch eine Reihe von Ereignissen hervorgerufen werden, die durch einen Mangel von Pyridoxin (Vitamin B6) und eine Erhöhung der Konzentration von Homocystein (toxisches Abbauprodukt der Methionin-Aminosäure) verursacht werden. In Anwesenheit von Pyridoxin hat die Aminosäure Homocystein keine bekannten toxischen Wirkungen. Da Methionin eine Aminosäure ist, die täglich über Lebensmittel zu sich genommen werden muss, ist die Empfehlung McCullys, Lebensmittel mit einem hohen Vitamin B6-Gehalt und einem niedrigen Methionin-Gehalt auf den Speiseplan zu setzen. Die vorrangigen Lebensmittel, die ein richtiges Verhältnis B6 zu Methionin besitzen, sind Bananen (40:1), Karotten (15:1) und Zwiebeln (10:1).
Aus dieser Sicht hat Pollen ein Verhältnis von 400:1, was ihn besonders auszeichnet, eine hervorragende Rolle bei der Ernährung von Patienten mit koronaren Herzkrankheit zu spielen. Ebenso korreliert ein Mangel an Vitamin E mit Herz-Kreislauferkrankungen, und zwar unabhängig von Rauchgewohnheiten, hohem Blutdruck, einem entgleisten Fettstoffwechsel und sogar dem Körpergewicht. Beobachtungsergebnisse deuten an, dass Patienten mit einer hohen Veranlagung zu korronarer Herzkrankheit von der grundsätzlichen Gabe des Vitamin E bzw. einer Vitamin E-reichen Ernährung profitieren können. Pollen enthält eine große Menge an Vitamin E. Positive Einflüsse auf das Herz-Kreislauf-System und auf den Kreislauf (Anämien, Bluthochdruck, Arteriosklerose) sind auch bei der Einnahme von Gelée Royale zu verzeichnen.

Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

Imkereiprodukte

Bienenwachstherapie als Alternative bei Erkältungen

Bienenwachstherapie

Eine ebenfalls nicht unangenehme Bienenproduktanwendung ist die Bienenwachstherapie.
Zur Linderug von Husten, Erkältungen, Erkältungs- und Entzündungsschmerzen der Muskeln und Sehnen und degenerativen, traumatischen Gelenkserkrankungen wird Bienenwachs alleinig oder mit Propolis (5-10%-Anteil) angereichert, genutzt. Beim Erwärmen nimmt das Wachs Wärme auf, die dann beim Einsatz auf dem Körper an das Gewebe abgegeben wird. Die Haut ist einerseits in der Lage, Wachswirkstoffe aufzunehmen und andererseits Gift- und Schlackenstoffe und andere Abfallprodukte aus dem Gewebe herauszuziehen, so dass von einer Heilwirkung beim Wachseinsatz gesprochen werden kann. Auf der anderen Seite führt aber die sich entwickelnde Eigenwärme des Körpers bei einer Wickelanwendung zu Heilungsprozessen.
Um Wachs einsetzen zu können, haben Sie zumindest zwei Möglichkeiten: Entweder benutzen Sie Wachsplatten, wie sie auch vom Imker für Mittelwände benutzt werden. Diese kann man in Zubehörläden der Imker in 1 kg-Paketen als fertig konfektionierte Plattenware, auch in Bioqualität kaufen, oder Sie besorgen sich entsprechende Blockware, vor allem dann, wenn das Wachs verflüssigt werden soll. Eine Alternative bietet die Firma Wickel & Co., die sich seit über 20 Jahren mit Bienenwachs und dem gesamten dazugehörenden Equipment beschäftigt und in diesem Bereich eine ganze Reihe von Patenten erhalten hat. Besonders erwähnenswert ist, dass dieses Bienenwachs absolut frei von RÜckständen bzw. chemischen Stoffen ist, die eigentlich nicht ins Wachs hineingehören. Eine Wachsplatte lässt sich vorsichtig leicht erwärmen, ohne dass sie schmilzt, wird dann sofort auf die zu behandelnde Körperstelle gelegt und mit einem guten Baumwoll-, Nessel- oder Leintuch abgedeckt, damit die Wärme sich länger halten kann.
Wollen Sie das Wachs verflüssigen, muss es im Wasserbad geschmolzen werden und solange es noch warm ist 2-3 cm hoch in flache Gefäße gegossen werden. Das Wachs geht sehr schnell vom flüssigen in den festen Zustand über. Deshalb sollte es, solange es noch warm ist, aus dem Gefäß genommen und auf den Körper aufgebracht und mit einem Tuch abgedeckt werden.
Oder: Tauchen Sie Mullkompressen in das verflüssigte Wachs, legen diese anschließend, leicht abgekühlt, auf die kranke Stelle und decken sie mit einem Tuch ab.
Die Behandlungen sollten etwas 15 – 20 Minuten dauern.
Möchten Sie ein Wachspflaster herstellen, schneiden Sie ein Stück Nessel- oder Leinentuch auf die benötigte Form und Größe zu, tauchen es in das geschmolzene Wachs und fügen Propolis hinzu. Nach dem Abkühlen wird dieses Stück erneute leicht erwärmt, dann für 12 – 24 Stunden auf die kranke Stelle aufgebracht und mit einem Tuch abgedeckt.

Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

Honig bei Infektionen der Atemwege

Honig bei Infektionen

Die bekannteste und am weitesten verbreitete Anwendung von Honig bei Infektionen, besonders im Bereich von Bronchialerkrankungen, also Husten, Schnupfen, Heiserkeit, ist das bewährte Hausmittel: warme Milch mit Honig. Hier liegt die Betonung auf dem Wörtchen ‚warm‘, denn die Milch sollte nicht wärmer als 35 – 40 Grad sein, da ansonsten alle Enzyme und heilsamen Inhaltsstoffe des Honigs durch die zu große Hitze zerstört würden.
In einer schon recht betagten Studie aus dem Jahre 1970 wurden über 500 Patienten mit chronischer Bronchitis sowie ca. 300 Asthmaerkrankte folgender Behandlung unterzogen: Die Atemwege wurden über die Schleimhäute mit einem Honigzerstäuber behandelt, zusätzlich erhiletn die Patienten Honig zum langsamen Auflösen im Mund. Über 400 der Brochitispatienten waren nach 14 Tagen nahezu beschwerdefrei, etwa 270 der Asthmapatienten verspürten nach gleicher Behandlung eine deutliche Zustandsverbesserung.
Allein in den letzten 10 Jahren beschäftigten sich etwa 30 Untersuchungen mit diesem Thema. Amerikanische Studien aus den Jahren 2010 und 2011 stellten bei an Keuchhusten erkrankten Kindern eine konservative Behandlung mit pharmazeutischen Produkten der Therapie mit Honig gegenüber und zeigten, dass mit Honig deutlich bessere Heileffekte zu erzielen waren als mit herkömmlichen Methoden, und dies, wie schon oft betont, ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Zudem verbesserte sich die Schlafqualität der erkrankten Kinder und deren Eltern. Eine sehr ‚einfache‘, aber äußerst effektive Methode, Erkrankte mit Produkten aus dem Bienenstock bekannt zu machen und diese einzusetzen, ist das sogenannte Porpolair-Gerät, in dem Propolis und/oder Propolis-Aerolsole verdampft und in die Raumluft abgegeben werden. Die so angereicherte Luft erinnert ein wenig and die Bienenstockluft, macht das Atmen dort viel freier und fördert das Wohlbefinden der Patienten mit Atemwegskrankheiten.
Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

Apilarnil – das unbekannteste Bienenprodukt

Apilarnil – Hormone gegen Erschöpfung

Apilarnil ist das am wenigsten bekannte Bienenprodukt und wurde von dem rumänischen Apitherapeuten Nicolae V. Iliesiu entdeckt.
Es handelt sich bei hier um ein Extrakt des gesamten Inhalts von 7 Tagen alten Drohnenzellen, d.h. es werden sowohl die 7 Tage alten Drohnenlarven, als auch die in den Zellen befindlichen Nährstoffe wie Honig, Pollen und Propolis verwendet. Zur Herstellung werden die Zellen im Ganzen zerkleinert, homogenisiert, gefiltert und gefriergetrocknet. Bei -5 bis -20 Grad ist es mehrere Monate haltbar.

Die chemische Zusammensetzung

Wie Gelée Royale besteht auch Apilarnil zu 65 – 75% aus Wasser, der Rest aus Trockensubstanzen, Proteinen, Kohlenhydraten, Lipiden (Fetten), Hormonen, 19 verschiedenen Aminosäuren, den Vitaminen A, B1, B2, B6, C, D sowie Mineralstoffen und Spurenelementen wie Calcium, Phosphor, Zink, Selen, Eisen.

Anwendungen

Insgesamt ähneln die Inhaltsstoffe denen des Gelée Royale, doch der hohe Anteil an männlichen Hormonen lässt andere Indikationen zu. Davon abgesehen, dass das Produkte wegen seiner Nährstoffe, Vitamine und Sexualhormone eine Art Kraftfutter für Mensch und Tier darstellt, eignet es sich wegen seiner leichten Verdaulichkeit besonders für kranke und geschwächte Menschen als Energiespender. Wie die von Nicolae Iliesiu, der das Apilarnil vor mehr als 30 Jahren entdeckte, in seinem 1991 in Rumänien erschienenen Buch ‚Apilarnil‘ veröffentlichten, in verschiedenen rumänischen Kliniken erarbeiteten Studien zeigen, gibt es darüber hinaus Heilerfolge mit Apilarnil (das oft in Kombination mit anderen Bienenprodukten angewandt wird) bei:

  • allen Arten von Erschöpfungszuständen
  • Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Gicht
  • Fettleibigkeit
  • durch den Alterungsprozess hervorgerufene mentale und emotionale Depressionen
  • Immunsystemschwächen (Infektionen, grippale Infekte)
  • Beeinträchtigung des neuro-vegetativen Systems
  • Potenzstörungen
  • Funktionsstörungen des endokrinen Systems
  • WechseljahrbeschwerdenQuelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch
Bienengift

Bienengift

Bienengift, medizinisch Apitoxin, ist das Gift der Honigbienen, eine Mischung verschiedener Sekrete. Es wird als Insektenstich mit einem Giftstachel dem Gegner eingespritzt. Eine Honigbiene kann etwa 0,1 mg Gift verspritzen. Bienengift ist sauer (pH 4,5–5,5) und hat eine gelblich-opalisierende Farbe. Mithilfe von Drahtstromfallen wird das Gift auch für medizinische Zwecke gewonnen. Ein Bienenstich ruft eine lokale Entzündung und eine mehr oder weniger starke Schwellung hervor. Der Schmerz kann durch Kühlen gelindert werden. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht erst nach vielen Stichen; es sollen sogar erst mehrere hundert Stiche lebensgefährlich sein.

Eine Gefahr für die Gesundheit besteht erst nach vielen Stichen; es sollen sogar erst mehrere hundert Stiche lebensgefährlich sein. Dagegen kann schon ein einziger Stich im Hals- und Rachenraum lebensbedrohend werden, denn es droht Erstickungsgefahr durch Zuschwellen der Atemwege. In einem solchen Fall sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden. (Stiche in Hals- und Rachenraum werden eher von Wespen verursacht, da diese durch Nahrungsmittel angelockt und versehentlich verzehrt werden können.)

Bienengift

Eine besondere Gefährdung besteht für Menschen, die an einer Insektengiftallergie leiden: Für sie kann selbst ein einzelner unbehandelter Stich tödliche Folgen haben. Allergologen schätzen die Häufigkeit der Insektengiftallergien auf 1 Prozent der Bevölkerung. Bienengift ist eine komplexe Mischung verschiedener Proteine und kleiner Moleküle. Hauptbestandteil mit etwa 50 Prozent ist Melittin, das auch das Hauptallergen des Bienengifts ist. Phospholipase A2 (zu etwa 12 Prozent enthalten) ist ein Enzym, das die hydrolytische Spaltung von Phospholipiden katalysiert und so Zellmembranen angreift. Apamin (2 Prozent), ein weiterer Bestandteil, ist als Nervengift bekannt. Hyaluronidase (2 Prozent) erweitert die Blutgefäße und ihre Durchlässigkeit und bewirkt somit eine Ausbreitung der Entzündung. Weitere Proteine sind das Mastzellen-degranulierende Peptid (2 Prozent) und Tertiapin, zwei Neuropeptide, sowie Secamin, das keine pathologischen Wirkungen hat. Als Allergene wirken neben dem Melittin (Api m 3) die Phospholipase (Api m 1), die Hyaluronidase (Api m 2) und weitere enthaltene Proteine. Kleine Moleküle im Bienengift sind Histamin (0,1 bis 1 Prozent), Dopamin und Noradrenalin. Alarmpheromone (4 bis 8 Prozent) signalisieren anderen Bienen, dass eine aus ihrem Volk angegriffen wurde und sie sich für die Abwehr vorbereiten sollten. (aus Wikipedia) Medizinisch findet Bienengift Verwendung zur Hypersensibilisierung gegen eine Insektengiftallergie, s ist Bestandteil eines Präparates zur Behandlung von Rheuma, Ischias, Hexenschuss, Sportverletzungen und Kälteschäden. Ausserdem wird es verwendet zur Stimultation des lokalen Muskelaufbaus und findet in der Homöopathie Verwendung als Bestandteil diverser Präparate. In der Kosmetik wird es als Alternative zu Botox eingesetzt.

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