Schulimkerei mit bee-my.world

Schulimkerei mit bee-my.world

Schulimkerei

bee-my.world hat mit der Imkerei in Schulen begonnen. Das erste eigene Projekt der Schulimkerei findet an der Adolf-Kußmaul Grundschule in Graben-Neudorf statt. Kinder der vierten Klasse nehmen hier an einer Bienen AG teil, die ihnen ein Gefühl dafür gibt, mit Bienen umzugehen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass sie keine Angst vor Bienenstichen haben müssen, wenn sie sich den Tieren richtig nähern. Sie lernen auch über die Bedeutung der Bienen für unser tägliches Leben. Zur Schulimkerei gehört nämlich auch, zu erfahren, welche Lebensmittel uns ohne Bienen nicht zur Verfügung stünden. Die Grundkenntnisse der Imkerei werden bei der Schulimkerei vermittelt und damit ein Verantwortungsgefühl für die Umwelt und Respekt vor der Natur. Hier, wie später auch an anderen Schulen, ist es das gesetzte Ziel, dass die Kinder an Bienenstöcken praktisch den Umgang mit Bienen selbst erforschen. Damit werden sie sowohl ihren ökologischen, als auch den ökonomischen Nutzen erkennen. Wir finden Blühflächen, die sich für die Anlage von bienenfreundlichen Blumenwiesen anbieten. Damit zeigen wir den Kindern, wie sie zu größerer Biodiversität beitragen können. In theoretischen Unterrichtsstunden werden die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Buch- und Internetrecherchen an Aufgaben herangeführt, die sie dann in der Praxis lösen. Umweltbewusstsein gehört zu den wichtigsten Themen für die Zukunftsgestaltung der Kinder. bee-my.world wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, denn Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung muss ein zentrales Anliegen für junge Menschen werden. Man kann nicht früh genug damit beginnen.

Richtige Wintervorräte sind überlebenswichtig

Richtige Wintervorräte sind überlebenswichtig

Hat das Bienenvolk genug Vorräte für den Winter?

Bereits ab August beginnt die Aufzucht der langlebigen ‚Winterbienen‘, die bis zum Frühling im Bienenstock bleiben. Völker mit etwa 5000 Winterbienen überwintern meist gut, wenn sie ausreichende Wintervorräte haben. Bringen Sie also Jungbienen bis Ende Juli auf 5000 Exemplare. Die Population von Altvölkern sollte etwas höher sein, denn sie sind weniger brutfreudig. Nach der Honigernte müssen Sie das Bienenvolk auf den Winter vorbereiten. Überfüttern Sie s jedoch nicht, sonst besteht die Gefahr, dass zu wenig Platz für die Aufzucht der Winterbienen ist.
Prüfen Sie die Pollenvorräte und stellen Sie sicher, dass ausreichender proteinhaltiger Futtervorrat für die Brut eingelagert wurde. In der Regel reichen zwei Rähmchen mit Pollenzellen in der Brutraumzarge aus.
Ein Volk braucht je nach Größe 18 – 22 kg Honig als Wintervorrat. Manche Imker überlassen den Bienen diese Menge an Honigrähmchen, statt nach der Honigernte mit Zuckersirup zu füttern. Bei der Zufütterung sind fertiger Zuckersirup aus dem Fachhandel oder selbst gemachter Sirup gebräuchlich.
Mischen Sie unbedingt Nahrungsergänzungsmittel dazu. Füttern Sie keinesfalls fermentierten Honig oder Rohrzucker – sie führen zu Durchfall. Auch Honig oder Pollen unbekannter Herkunft sind als potentielle Krankheitsüberträger tabu. Bis Anfang Oktober sollte die Fütterung erledigt sein, damit die Bienen den Zuckersirup durch Trocknung haltbar machen können.
Bestimmen Sie zum Abschluss die Varroa-Population, behandeln Sie bei Befall, verengen Sie das Flugloch und stellen Mausefallen auf.

Wie sieht der ideale Schleuderraum aus

Wie sieht der ideale Schleuderraum aus

Wie sieht der ideale Schleuderraum aus?

Wer Honig ernten will, muss einen geeigneten Raum zur Verfügung haben., wo der Honig aus den Waben geschleudert und weiter verarbeitet wird. Sauberkeit und Hygiene sind hier oberstes Gebot. Neben einem Stromanschluss zum Betreiben der Schleuder ist besonders auch die Versorgung mit heißem Wasser notwendig, sodass der Raum und die Arbeitsgeräte leicht gesäubert werden können.
Der Raum sollte so hell wie möglich sein. Ideal ist ein abwaschbarer oder gefliester Boden, von dem sich Propolis- und Honigrückstände leicht entfernen lassen. Streichen Sie am besten auch die Wände mit wasserfester Farbe. Versuchen Sie, den Raum zum Schutz vor räuberischen Bienen möglichst bienendicht zu machen. Kommerzielle Imker brauchen eine Laderampe und eine breite Tür, um die schweren Honigraumzargen auf einer Sackkarre in den Raum zu schieben.
Mit der Zahl der Bienenvölker steigt auch der Aufwand. Für Neuimker mit wenigen Bienenvölkern reicht am Anfang noch die Küche oder ein vergleichbares Zimmer. Die Arbeit mit Waben und Honig ist jedoch eine klebrige Angelegenheit. Daher richten sich die meisten Imker früher oder später einen Ruam ein, der ausschließlich zur Honigverarbeitung genutzt wird. Da Honig ein Lebensmittel ist, müssen jedoch auch Hobbyimker, die keine Möglichkeit haben, einen festen Schleuderraum einzurichten, in jedem Fall auf Sicherheit und lebensmittelsaubere Arbeitsflächen achten.

Imkereiprodukte bei Herz-Kreislauf Erkrankungen

Imkereiprodukte bei Herz-Kreislauf Erkrankungen

Imkereiprodukte bei Herz- Kreislauf-Erkrankungen

Im Tierexperiment wurde nachgewiesen, dass aus dem Bereich Imkereiprodukte die Verabreichung eines konzentrierten Propolisextraktes den Blutdruck senken kann. So ganz nebenbei führt es zur Aufrechterhaltung eines konstanten Blutzuckerspiegels. Die Dihydroflavonoide in der Propoliszusammensetzung verstärken die Bildung von kleinsten Blutgefäßen, den sogenannten Blutkapillaren – eine Tatsache, die unter Umständen gerade bei Herzerkrankungen lebenserhaltend sei kann – und können zur Senkung der Blutfette beitragen.
Bioflavonoide, wie z.B. Quercetin, Rutin und Hesperedin, sind entscheidend für die Stärkung der Kapillaren und die Regulierung ihrer Durchlässigkeit. Diese Verbindungen verstärken die Wirkung von Vitamin C zur Bewahrung des Kollagens, des sogenannten interzellulären Zements. Dieselben Flavonoide sind zusammen mit Vitamin C bei Bluthochdruck hilfreich und reparieren auch Blutungen und Risse des Bindegewebes und der Kapillaren. Der Mangel an diesen Nährstoffen in der Nahrung kann zur Entstehung von Krampfadern, zur Tendenz von leichten Blutungen und/oder zum Auftauchen roter Flecken auf der Haut führen.
In seiner Veröffentlichung ‚The Homocysteine revolution‘ aus dem Jahr 1997 weist Killmer McCully nach, dass die eigentliche Wundentstehung bei Arteriosklerose durch eine Reihe von Ereignissen hervorgerufen werden, die durch einen Mangel von Pyridoxin (Vitamin B6) und eine Erhöhung der Konzentration von Homocystein (toxisches Abbauprodukt der Methionin-Aminosäure) verursacht werden. In Anwesenheit von Pyridoxin hat die Aminosäure Homocystein keine bekannten toxischen Wirkungen. Da Methionin eine Aminosäure ist, die täglich über Lebensmittel zu sich genommen werden muss, ist die Empfehlung McCullys, Lebensmittel mit einem hohen Vitamin B6-Gehalt und einem niedrigen Methionin-Gehalt auf den Speiseplan zu setzen. Die vorrangigen Lebensmittel, die ein richtiges Verhältnis B6 zu Methionin besitzen, sind Bananen (40:1), Karotten (15:1) und Zwiebeln (10:1).
Aus dieser Sicht hat Pollen ein Verhältnis von 400:1, was ihn besonders auszeichnet, eine hervorragende Rolle bei der Ernährung von Patienten mit koronaren Herzkrankheit zu spielen. Ebenso korreliert ein Mangel an Vitamin E mit Herz-Kreislauferkrankungen, und zwar unabhängig von Rauchgewohnheiten, hohem Blutdruck, einem entgleisten Fettstoffwechsel und sogar dem Körpergewicht. Beobachtungsergebnisse deuten an, dass Patienten mit einer hohen Veranlagung zu korronarer Herzkrankheit von der grundsätzlichen Gabe des Vitamin E bzw. einer Vitamin E-reichen Ernährung profitieren können. Pollen enthält eine große Menge an Vitamin E. Positive Einflüsse auf das Herz-Kreislauf-System und auf den Kreislauf (Anämien, Bluthochdruck, Arteriosklerose) sind auch bei der Einnahme von Gelée Royale zu verzeichnen.

Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

Imkereiprodukte
Köstliche Honigsorten zum täglichen Verzehr

Köstliche Honigsorten zum täglichen Verzehr

Hier sind einige köstliche Honigsorten beschrieben, von denen Du manche sicher noch nicht probiert hast.

Sonnenblumenhonig

Die Sonnenblume scheint stets wie eine Parabolantenne auf den jeweiligen Stand ihrer Namensgeberin ausgerichtet zu sein, deren Kraft sie in Biophotonen speichert. Mit den Sonnenblumenkernen essen wir also Licht.
Sonnenblumenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, zu denen auch die essentiellen Fettsäuren gehören, sind echte Aktivposten, die u.a. am Aufbau sämtlicher Membranen beteiligt sind. Die Arbeitsgemeinschaft Biene/Sonnenblume spielt dabei eine wichtige Rolle. Eine Tinktur aus den frischen Blütenblättern der Sonnenblume soll als Fiebermittel bei Malaria selbst dann noch Hilfe bringen, wenn hohe Dosen von Chinin versagen.

eine köstliche Honigsorten

Daher eignen sich die Blütenblätter – als Tee zubereitet zusammen mit Lindenblüten verabreicht – auch als Grippemittel: Stärkung der Widerstandskraft vereint mit Fiebersenkung. Das Ganze zusätzlich mit Sonnenblumen- und Lindenhonig verstärkt, und Ihr Körper ist gut gewappnet gegen den nächsten grippalen Infekt.
Sonnenblumenhonig ist auffallend goldgelb und zähflüssig; ihm wird eine verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Edelkastanienhonig

Edelkastanienhonig, vornehmlich aus Nektar der männlichen, kerzenartigen Blütenstände, bleibt dank seines hohen Fruktosegehaltes lange zähflüssig und kristallisiert nur langsam. Er enthält reichlich Pollen und jede Menge Enzyme sowie Inhibine. Das sind Hemmstoffe, die schädliche Bakterien bekämpfen. Der Kastanienhonig ist sehr verträglich, stärkt den Kreislauf, verbessert die Durchblutung und hilft körperliche Schwäche zu überwinden. Geschmack und Aroma werden als kräftig-herb und zuweilen als penetrant und etwas bitter beschrieben. Die Farbe ist braun, rotbraun bis dunkelbraun. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Kirschblütenhonig

Kirschblütenhonig ist eine seltene heimische Honigart mit einem süßen, intensiv-blumigen Aroma. Die Kirschbäume sind nach dem langen kalten Winter sehr wichtig für die Bienen, um ihre Völker aufzubauen. Aus dieser ersten Tracht bereiten die Bienen einen milden Honig. Die feine Note im Nachgeschmack erinnert an Mandeln. Das ist nicht verwunderlich, da Kirschen wie Mandeln zu den Rosengewächsen gehören.

Lindenhonig

Bienen sammeln den Blütennektar von allen Lindensorten, bei uns meist von der Sommerlinde und mit zwei Wochen Verspätung, aber um so reichlicher von der Winterlinde. Hier sollte ich erwähnen, dass der Lindenblütenhonig – oder genauer der Lindenhonig – so etwas wie eine Zwitterstellung einnimmt. Es dürfte sich dabei in aller Regel nicht um reinen Blütenhonig handeln, da es den Bienen egal ist, ob sie den Honig aus Blütennektar oder aus Honigtau gewinnen.
Honigtau ist das, was saugende Insekten nach Lindensaftgenuss wieder ausschwitzen. Die Bienen bedienen sich daran gern bereits während der Blütezeit von Juni bis Juli, auf jeden Fall aber danach. Er hat eine beruhigende und entspannende Wirkung und wird als sehr wohltuend bei Stresskopfschmerzen und Nervosität empfunden. Ihm wird eine wärmende und antiseptische Wirkung nachgesagt, was ihn bei Husten und Erkältungen mit und ohne Fieber zu einem idealen Mittel macht. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Eichenhonig

Eichenwaldhonig ist sehr selten und kann nur bei idealen Wetterbedingungen geerntet werden. Die Eichen produzieren, nach regenreichen Tagen mit direkt darauf folgender Hitzeperiode, ein Exkret, das sich an Blättern und Früchten ablegt. So kann an so manchen heißen Sommertagen auch eine Eiche honigen und zuckersüße Tröpfchen zu Boden fallen lassen. Bienen sammeln die Blattsekrete und verarbeiten diese zu einem sehr dunklen Honig. Ein malziger Beigeschmack verfeinert diesen kulinarischen Genuss und macht Eichenhonig zu einer echten Besonderheit unter den Honigsorten.
Dieser spezielle Honig besitzt, wie die meisten Waldhonige, einen dunkelbraunen Farbton. Er besticht durch seine flüssige Konsistenz und seinen geringen Anteil an Traubenzucker. Der bekannteste Eichenhonig stammt nicht aus Deutschland, sondern wird in den alten Korkeichenwäldern der spanischen Region Extremadura gewonnen, dem Überwinterungsgebiet der Kraniche.
Echter Eichenwaldhonig passt hervorragend zu stark aromatischen Käsesorten sowie zu gegrillten oder gebratenen Gemüsesorten. Honigkenner wissen ihn vor allem wegen seines Geschmacks zu schätzen. Denn dieser vermittelt Intensität, Beständigkeit und Stärke – genau wie die Eichen unserer Wälder.Quelle: nearBees

Fichtenhonig

Der Honig aus den Baumsäften der gemeinen Fichte hat stets eine flüssige Konsistenz. Das liegt an einem Ungleichgewicht zwischen den Zuckerarten Glukose und Fruktose im Honig. Blütenhonige besitzen fast immer einen hohen Anteil an Traubenzucker, weshalb der Nektarhonig aus Blüten relativ schnell auskristallisiert.

Dagegen überwiegt im Waldhonig das Verhältnis zum Fruchtzucker und so bleibt Fichtenhonig teilweise bis zu einem Jahr flüssig, ohne grobe Zuckerkristalle zu bilden.
Die Konsistenz von Waldhonig ist immer abhängig von den Anteilen an Blütennektar im Honig. Die Farbe des Fichtenhonigs kann von rotbraun bis dunkelbraun variieren, sticht aber durch ihren bräunlichen Farbton immer unter den anderen, helleren Honigsorten hervor. Besonders charakteristisch ist der Geschmack des Fichtenhonigs. Er zeichnet sich durch eine kräftige Würze mit malzigem Beigeschmack aus. Quelle: nearBees

Tannenhonig

Tannenhonig ist ein Honigtauhonig. Er ist geschmacklich etwas ganz Besonderes und er ist rar. Es gibt nur wenige große Tannenbestände in Deutschland und nur in manchen Jahren ist der Befall von Blattläusen so stark, dass es zu einer ausreichenden Honigtautracht kommt. Aufgrund seines hohen Fruktose- und niedrigen Glukosegehaltes bleibt der Tannenhonig flüssig. Er ist ein typischer Honigtauhonig. Quelle: die Honigmacher

 

Waldhonig

Waldhonig wird vornehmlich aus Honigtau gewonnen, der klebrig-süßen Hinterlassenschaft von Blattläusen. Darin findet sich der enzymatisch aufbereitete Saft von Nadel- und Laubbäumen wie etwa Fichten und Eichen. Im kräftig-würzigen, fast malzigen Waldhonig sind sehr viele Mineralien, vor allem Kalium und Eisen enthalten. Doch auch Spurenelemente und Harzanteile machen ihn zur Wundpflege besonders geeignet. Waldhonig wirkt entzündungshemmend, z.B. bei Erkrankungen der Atemwege wie Husten und Erkältungen allgemein, aber auch als Stärkungsmittel bei schwacher Abwehr, schwachen Nerven und was sonst noch so gestärkt werden muss. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Lavendelhonig

Lavendelhonig ist ein klar durchscheinender, intensiv-würziger Honig mit edler Bitternote. Genau wie die angenehm duftenden Blüten, aus denen er gemacht wurde, wirkt Lavendelhonig krampflösend und schmerzlindernd besonders bei Kopfschmerzen, auch Migräne und Erkältungen. Er ist hilfreich bei Nervosität und Stress. Der besondere Tipp: Gönnen Sie sich ein Lavendelbad und trinken dabei mit Lavendelhonig gesüßten Lavendeltee. Das ist Entspannung pur. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Blütenhonig

Blütenhonig oder auch Blütenmischhonig ist die gängige Bezeichnung von meist dunkelgelben bis hellbraunen Honigen, deren genaue Herkunft nicht von einer bestimmten Trachtpflanze abgeleitet werden kann. Blütenhonig ist eine Mischung aus verschiedenen Sorten. Doch das wertet ihn nicht unbedingt ab. Er vereinigt im Idealfall alle guten Eigenschaften der einzelnen Sorten.
Blütenhonig, manchmal auch einfach Bienenhonig genannt, ist in der Regel der Honig, der im Supermarkt zu finden ist. Ein preiswerter und guter Allround-Honig zur universellen Verwendung in der Küche, aber ohne weiteres auch in der Hausapotheke sowie in Kosmetik und Bad einzusetzen. Dementsprechend vielseitig sind auch die medizinischen Einsatzgebiete, bei denen er Unterstützung verspricht: Antriebslosigkeit, Durchblutungsstörungen, allgemeine körperliche Schwäche, Erkältungen und Leberbeschwerden. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs.

Löwenzahnhonig

Löwenzahnhonig hat in Anlehnung an die Blüten, aus denen er stammt, eine intensive goldgelbe Farbe, natürlich auch wegen seines hohen Pollenanteils. Als Honig mit beachtlichem Traubenzuckergehalt liefert er schnelle Energie. Er besitzt einen typischen, hoch aromatischen Geschmack. 
Die Heilwirkungen des Löwenzahns erklären sich aus seiner Stimulation der Nieren- und Leberaktivitäten, was wiederum einen günstigen Einfluss auf das Bindegewebe ausübt, das dadurch stärker durchblutet wird und sich von allerlei dort abgelagertem Unrat befreien kann. Löwenzahnhonig wird ebenfalls bei Verdauungsstörungen, Leber- und Gallenblasenbeschwerden und zur Blutreinigung empfohlen. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Kleehonig

Der Wiesenklee oder Rotklee wird auch Futterklee genannt, denn er wird gern als Viehfutter angebaut. Der Volksmund spricht auch vom Honigklee. Von Mai bis September bildet er eine üppige Bienenweide. Sein Aroma ist nicht sonderlich aufregend, weshalb er wohl auch von Kindern und Menschen geschätzt wird, die der typisch aromatische Honiggeschmack eher abschreckt.
Der häufigste Rohstofflieferant für den Kleehonig ist aber der Weißklee, der in der Volksmedizin auch gegen Rheuma und Gicht verwendet wird. Kleehonig ist cremig, weiß-gelblich bis hellbeige und schmeckt mild-weich und einfach lecker. Er kristallisiert schnell, fein und gleichmäßig, was bereits andeutet, dass sein Glukose- also Traubenzuckeranteil entsprechend hoch ist – er wird deshalb von Sportlern als rascher Energielieferant sehr geschätzt. Andererseits wird ihm aber auch eine beruhigende Wirkung, besonders bei Babys und Kleinkindern zugeschrieben.
Sicherlich finden sich in ihm die Stoffe wieder, die schon im Klee enthalten sind und die gegen Schleimhautentzündungen verschiedenster Art, auch im Darm, wirken und ihn zudem besonders geeignet zur Wundbehandlung machen. Kleehonig hilft bei Unruhe, Verdauungsbeschwerden und unterstützt die Leberfunktion. Er wirkt krampf- und schleimlösend. Probleme mit dem Wasserlassen treibt er ebenfalls aus. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Fenchelhonig

Fenchel, ein Doldengewächs wie auch der Anis, an den auch sein Aroma leicht erinnert, findet in der Küche als Tee, Gewürz oder Gemüse vielseitig Verwendung. Schon Säuglinge lernen ihn häufig als Tee zur Beruhigung kennen oder auch in seiner Honigvariante, wenn sich die ersten Zähne durch das Zahnfleisch schieben. Fenchelhonig beugt Schmerz und Entzündung vor. Da Fenchelhonig speziell für Kleinkinder angeboten wird, dürfte seine Anwendung auch bei Babys unbedenklich sein. Fenchelhonig wirkt beruhigend auch bei Unruhe im Darm und tut sehr gut bei Husten und Heiserkeit. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Herculeshonig

Herculeshonig vereinigt das Beste aus dem Bienenstock. Neben frischen Blütenpollen ergänzen Gelee Royale und Propolis das Produkt. Es versteht sich von selbst, dass es ein Bio-Produkt ist – also ohne jede Umweltbelastung und ohne Schadstoffe. Während Blütenpollen ein sehr hochwertiges Eiweiß und fast alle Vitamine enthalten, die der Körper braucht, ergänzt Gelee Royale diesen Honig mit den gleichen Vitaminen, insbesondere den Vitamin B-Komplex incl. Vitamin B 12 in noch konzentrierterer und gelöster Form sowie Wachstumshormone und den Neurotransmitter Acetylcholin. Propolis, das auch als natürliches Antibiotikum bezeichnet wird, vervollständigt diesen Honig mit seiner Wirksamkeit gegen Viren, Bakterien und Pilze.

Rapshonig

Die endlosen gelben Rapsfelder üben auf Bienen eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Alles, was ihnen traditionell im Frühsommer um die Ölsaatfelder angeboten wird, ignorieren die Bienen, weil sie nur noch für Raps schwärmen. Rapshonig schmeckt fein-süß, mild, frisch und dezent aromatisch. Er kristallisiert rasch und ist dann fast weiß, meist aber auch ganz schön hart, es sei denn, der Imker hat ihn durch Rühren zu einem Cremehonig verarbeitet. 

Mit seinem hohen Traubenzuckergehalt ist er ein rascher Energielieferant. Als besonderen gesundheitlichen Gewinn bei Rapshonig können wir seine Fähigkeit verbuchen, entspannend zu wirken und Beschwerden zu lindern. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Thymianhonig

Thymian, den der Volksmund auch Immenkraut nennt, enthält ätherisches Öl mit reichlich Thymol und anderen Wirksubstanzen. Die Haupteinsatzgebiete von Aufbereitungen aus dem blühenden Thymiankraut befinden sich im Atem- und im Verdauungstrakt. Ein französischer Chirurg verwendet vorzugsweise Thymianhonig zur Wundversorgung, häufig ohne zu nähen.
Die schon erwähnte Bad-Tee-Honig-Kombination (ein Thymianbad nehmen und gleichzeitig mit Thymianhonig gesüßten Thymiantee trinken) bietet sich gerade beim Thymian an. Bei Husten (auch Keuchhusten) sowie bei Nervenschwäche, Rheuma und Darmbeschwerden erfährt man Entspannung und gleichzeitig Kräftigung. Aber auch Thymianhonig allein ist schon wirkungsvoll. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Heidehonig

Heide, Erika oder Calluna sind verschiedene Bezeichnungen für einen ausdauernden Zwergstrauch, der die ausgedehnten Heidelandschaften z.B. in Norddeutschland und in anderen europäischen Ländern bedeckt. Wenn das Heidekraut blüht, fliegen die Bienen einen Nektar ein, der den Rohstoff für einen außergewöhnlichen Honig bildet. Er hat eine rötlich-gelbe bis braune Farbe, einen herb-aromatischen Geschmack und besitzt üblicherweise eine schmalzig-geleeartige Konsistenz. Das mag daran liegen, dass Heidehonig einen ziemlich hohen Wassergehalt aufweist und daher auch nicht ganz einfach zu handhaben ist.
Die Zeit der Erikablüte liegt im Herbst, also wenn die Sonnenscheindauer bereits merklich abgenommen hat, und die Temperaturen gewöhnlich nicht allzu hoch ausfallen. Den richtigen Zeitpunkt zum Schleudern des Honigs abzupassen, verlangt dem Imker viel Fingerspitzengefühl ab, weshalb Heidehonig oft gepresst wird oder mit seiner natürlichen Verpackung als Waben- oder Scheibenhonig verkauft wird.
In der Volksmedizin des Mittelalters und in Sebastian Kneipps Schriften wird das Heidekraut als vorzügliches Mittel zur Blutreinigung sowie bei Blasen- und Nierensteinen, Rheuma und Gicht angepriesen. Und, wie könnte es anders sein, wirkt Heidehonig ebenfalls bei Blasen-, Nieren- und Prostatabeschwerden. Des Weiteren weist er einen hohen Eisengehalt auf, was seinen günstigen Einfluss auf Herz und Kreislauf sowie auf die Blutbildung und damit auf die Energieversorgung des Körpers teilweise erklärt. Entlastung für das Herz bringt auch seine harntreibende Wirkung. Seine Herkunft lässt ebenfalls einen hohen Gehalt an Kalzium und Kieselsäure erwarten. Quelle: Detlef Mix – Die Heilkraft des Honigs

Multishop für Imker und Naturfreunde

Multishop für Imker und Naturfreunde

Unseren Multishop haben wir eingerichtet für Imker, die bei bee-my.world einen eigenen Shop einstellen möchten. Dabei geht es nicht um die Devise ‘Geiz ist geil’, sondern um ein faires Angebot. Der Mindestpreis für 500 Gramm Honig muss daher angemessen sein. Für den eigenen Shop benötigen wir ein Logo und eine kurze Vita des Imkers, sowie eine Preisliste.

Honig im Multishop verkaufen mit eigenem Logo

Wer keinen eigenen Shop haben möchte, kann seine Artikel bei uns als Kommissionsware über unseren Multishop verkaufen. Dafür erheben wir eine kleine Gebühr. Benötigt wird eine kurze Vita des Imkers und ein Qualitätsnachweis für den Honig (oder für Biohonig ein entsprechendes Zertifikat).

made@home – Hausgemachtes mit Tradition

made@home – Hausgemachtes mit Tradition

In der Kategorie made-at-home bietet bee-my.world Artikel an, die nach überlieferten Rezepten oder nach eigenen Ideen mit natürlichen Materialien erstellt wurden. Um Traditionen zu erhalten, die die Werte unserer Gesellschaft ausmachen, müssen kleine Familienunternehmen unterstützt und gefördert werden. bee-my.world möchte dazu seinen Beitrag leisten. Diese Waren müssen nicht über den Multishop gekauft werden, sondern verfügen über eine unabhängige ‘Abteilung’.

Herz made-at-home
Pesto made-at-home

Ob selbst gebastelt, genäht, gebacken oder gekocht – alles wird unter ‚made-at-home‘ angeboten. Nutze unsere Plattform als Verkäufer und als Käufer. Du unterstützt damit unsere Philosophie der Nachhaltigkeit.

Biodiversität und Ernährung – Teil 2

Biodiversität und Ernährung – Teil 2

Prof. Dr. Walter S. Sheppard von der Washington State University behandelte den Status der Biodiversität bei der Westlichen Honigbiene, der Apis mellifera. Seit 2008 ist in den USA der Import von Genpools der Honigbienen erlaubt. Diese kommen hauptsächlich aus Deutschland, Italien und Slowenien, seit 2015 auch aus Kazakhstan. Neue Züchtungen entstehen durch Mikrosatelliten in der DNA und Allelen durch Import von Genpools und kryokonservierten Spermien. Er hat ausführlich über die Ergebnisse referiert und nachstehende Schlussfolgerung gezogen:

Die Honigbienen aus der ‘Alten Welt’ (sprich Europa) sind eine wertvolle Quelle genetischer Vielfalt für Brutzwecke im Importland.

Die Nutzung von kryokonservierten Spermien und der Verkauf von Genpools an Züchter von Königinnen, die dann  an die Imker weiterverkauft werden, kann einen wichtigen Einfluss auf die Bienenpopulation haben.

SmartBees waren das Thema von Prof. Dr. Kaspar Bienefeld vom LIB (Länderinstitut für Bienenkunde). Hier ging es um das Europäische Projekt zur Erhaltung der gefährdeten Unterarten der Honigbiene.

Durch Züchtungen werden die Honigbienen resistent gegen die Varroa Milbe, produzieren mehr Honig  und sind nicht aggressiv. Unter www.beebreed.eu kann man Einzelheiten zu diesem Thema erfahren, dass auch einige Problematiken birgt und teilweise umstritten ist.

Innerhalb der LIB gibt es mehrere Arbeitsgruppen, die sich intensiv mit Züchtungen beschäftigen. Es gibt die

  • Breeding Group (Brut)
  • Diversity Group (Diversität)
  • Extension Group
  • Pathology Group

Angeblich soll es positive Ergebnisse aus diesen Züchtungen geben. Wer sich damit auseinandersetzt, sollte sich selbst eine Meinung bilden.

Am zweiten Tag wurde von  Dorothee J. Lüken vom  LAVES Institut für Bienenkunde in Celle, die Frage nach dem Einfluss des Standortes auf die Gesundheit von Honigbienen Völkern behandelt.Die Anzahl der Völker am Bienenstand und die „Bienendichte“ im Bereich des Sammelradius beeinflussen die Verbreitung von Krankheiten und damit auch die Vitalität der einzelnen Bienenvölker. Der Gesundheitszustand der Einzelbienen kann diesen Effekt durch Verflug noch verstärken .Neben Pflanzenschutzmaßnahmen spielt für die Entwicklung von Bienenvölkern die Nahrungsverfügbarkeit eine entscheidende Rolle. Die Landschaftsstruktur im Flugkreis der Bienen ist von großer Wichtigkeit. Das LAVES Institut prüft verschiedenen Standortbedingungen der Völker und ermittelt regelmäßig deren Entwicklung, Honig- und Polleneintrag und der Krankheitsstatus. Die entnommenen  Pollenproben werden auf ihre pflanzliche Herkunft und Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht, so dass Aussagen über die Qualität der verfügbaren Nahrung an den verschiedenen Standorten getroffen werden. Einzelheiten zu den neusten Studien findet Ihr unter:

https://www.gruenebundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/themen_az/tierschutz/Bienenstudie_2017.pdf

Der letzte Vortrag zum Thema Biodiversität und Ernährung wurde von Prof. Dr. Teja Tscharntke von der Georg-August-Universität in Göttingen gehalten. Sie sprach über Bedeutung und Management von Bienen für die Landwirtschaft.

Niemand von uns konnte leider diesen Vortrag hören. Wir haben aber zu diesem Thema im Internet unter https://www.uni-goettingen.de/de/203247.html im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten viele Abhandlungen gefunden.

Biodiversität und Ernährung – Teil 1

Biodiversität und Ernährung – Teil 1

   Das Thema wurde begonnen von Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle. Er berichtete über die Arbeit der IPBES (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) Die Aufgabe von IPBES ist es, auf Anfrage von Regierungen, multilateralen Umweltabkommen, UN-Institutionen und anderen relevanten Entscheidungsträgern im Bereich der Biodiversität und Ökosystemfunktionen wissenschaftliche Informationen zu liefern. Das Institut hat vier Hauptaufgaben:

wissenschaftliche Informationen für politische Entscheidungsträger zu identifizieren und zu priorisieren sowie die Gewinnung relevanten Wissens zu unterstützen;

regelmäßig die Kenntnisse über Biodiversität und Ökosystemfunktionen sowie über deren Wechselbeziehungen zu begutachten;

politisch relevante Instrumente und Methoden aufzuzeigen, um die Formulierung und Umsetzung politischer Maßnahmen zu unterstützen;

den Bedarf an Kapazitäten und Aktivitäten zu priorisieren, die zu einer besseren Vernetzung von Wissenschaft und Politik beitragen.

Die IPBES gibt  zur Unterstützung politischer Entscheidungen einen jährlichen Policy Report heraus, der unter http://www.ipbes.net/resources/publications/13 nachgelesen werden kann (leider nur in englisch)

Wichtiges hier allgemein verständlich:

da 90% aller Pflanzen abhängig sind von der Bestäubung, ist die Basisernährung auf Dauer gefährdet. Auch Vitamin A, Eisen und Folsäure als Nahrungsergänzung sind von der  Bestäubung abhängig.

  • Was sind die Gefahren für die Bestäuber?
  • Nutzungsänderung der Anbaugebiete
  • Intensive Bewirtschaftung mit Monokulturen
  • Pestizide
  • Gentechnisch veränderte Kulturen
  • Pathogene und Seuchen
  • Klimawandel
  • invasive Schädlinge

Die IPBES gibt  zur Unterstützung politischer Entscheidungen, die zur Bekämpfung dieser Gefahren beitragen, einen jährlichen Policy Report heraus, der unter http://www.ipbes.net/resources/publications/13 nachgelesen werden kann (leider nur in englisch)

Über den Einfluss des Klimawandels auf die Pflanzen-Biodiversität wurde von Dr. Mari Moora von der Universität Tartu in Estland gesprochen. Sie hat anhand von Bildbeispielen deutlich gemacht, wie die Vegetation auf den Klimawandel reagiert. Die arktischen und alpinen Lebensräume nehmen ab, Bewaldung nimmt zu, nichtblühende Pflanzen nehmen zu und reduzieren so Blühpflanzen, die für die Bestäubung erforderlich sind.

Organismen reagieren auf den Klimawandel mit Anpassung, Rückzug oder Sterben. Die Wechselwirkung von Klimawandel und Veränderung der Landschaft ist der Verlust von Lebensräumen.

Der nächste Beitrag von Dr. Roswitha Baumung von der FAO (Food and Agriculture Organisation) in Rom handelte vom weltweiten Verlust der Biodiversität in der Tierzucht im Allgemeinen. Institutionen wie CGRFA,(Commission on Genetic Resources for Food and Agriculture und DAD-IS (Domestic Animal Diversity Information System) beschäftigen sich mit der Erhaltung von tier genetischen Ressourcen. Besonders in der DAD-IS findet man Kernaussagen zu diesem Thema, wie z.B. die Bedeutung landwirtschaftlicher Nutztiere, die Anpassung an Umwelt Herausforderungen und die Problematik zu exotischen Rassen, die durch Inzucht die Biodiversität reduzieren. Mehr dazu unter https://en.wikipedia.org/wiki/DAD-IS

Auch hier stellte sich die Frage zu den Daten der Population, für deren Erfassung die Politik sich nicht zuständig fühlt, da deren Wichtigkeit nicht erkannt wird.

Schlussfolgerung:

  • Bienen und andere Bestäuber sind ein wichtiger Besandteil der tiergenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschft.
  • Bedrohungen überschneiden sich
  • Überschneidung von Erfahrungen
  • Globales Monitoring sollte eingeführt werden mit der Herausforderung einer zentralen Datenerfassung
  • Zunehmendes Bewusstsein für diese Probleme ist dringend erforderlich
Leben ohne Fleisch hilft der Umwelt

Leben ohne Fleisch hilft der Umwelt

Fleischkonsum schadet der Umwelt in vielerlei Hinsicht: Klimawandel, Ressourcenverschwendung und Artensterben. Wer Fleisch und andere tierische Produkte meidet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Arten- und Umweltschutz. Die sogenannte Nutztierhaltung und die damit verbundene Futtermittelproduktion tragen wesentlich zum Klimawandel und Artensterben bei. Sie belasten Luft, Böden sowie Gewässer und beanspruchen unnötig große Mengen an Energie, Fläche und anderen Ressourcen. Die Umweltbelastung allein durch den Fleischkonsum in Deutschland ist immens. Ein Leben ohne Fleisch wäre also ein nennenswerter Beitrag für die Umwelt und für unsere eigene Gesundheit.

Der Fleischkonsum in Deutschland

Rund 60 Kilogramm Fleisch isst jeder Bundesbürger in Deutschland im Durchschnitt pro Jahr. Im Laufe seines Lebens summiert sich das für jeden Einwohner auf über 1.000 für den Verzehr geschlachtete Tiere – Fische und andere Meerestiere nicht mitgerechnet. Insgesamt sterben noch weitaus mehr Tiere in Folge der industriellen „Nutztierhaltung“ und Fischerei als allein durch Schlachtung und Fang. Abgesehen von unerwünschten „Nebenprodukten“ wie männlichen Küken in der Ei-Produktion oder dem Beifang auf dem Meer sind die intensive Land- und Fischereiwirtschaft für den Tod von weiteren Milliarden Tieren verantwortlich. Denn beide schädigen massiv die Umwelt und zerstören oder beeinträchtigen damit den Lebensraum etlicher Arten, beispielsweise von Amazonas-Flussdelphinen, Feldhamstern und Wildbienen. Die Produktion tierischer Lebensmittel hat daher auch einen bedeutenden Anteil am Artensterben. In einem Artikel von Vebu.de kann man über die Ursachen des Klimawandels im Zusammenhang mit dem Fleischkonsum lesen. Quelle: https://vebu.de/tiere-umwelt/umweltbelastung-durch-fleischkonsum/

Leben ohne Fleisch
Gemüse ist gesünder
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