Belag auf Bienenwachskerzen

Belag auf Bienenwachskerzen

Belag auf Bienenwachskerzen

Das Ausblühen des Wachsfetts tritt erst nach einer gewissen Zeit ein. Häufige Temperaturwechsel scheinen es zu fördern. Bei einer konstanten Temperatur von über 15,5°C tritt der Belag erst nach Monaten auf. Ähnlich wie beim Kristallisieren des Honigs hat dies keinerlei Auswirkung auf die Qualität, sondern ist vielmehr ein Qualitätsmerkmal. Der Belag ist ein Beweis dafür, dass die Kerze aus reinem Bienenwachs besteht und wird von vielen auch als besonders schön empfunden. Wenn Sie lieber keine weiße ‚Patina‘ haben möchten, setzen Sie Bienenwachskerzen mit strukturierter Oberfläche vorsichtig dem warmen Luftstrom aus einem Fön oder einer Heißluftpistole aus. Das ausgeblühte Wachsfett löst sich daraufhin auf, erscheint aber nach einigen Wochen erneut. Reiben Sie gerade, glatte Bienenwachskerzen mit einem weichen Tuch ab. Durch die Wärme, die dabei entsteht, schmelzen die Verfärbungen ebenfalls ein und es entsteht ein seidiger Glanz. Ein Glanzspray oder Glanzlack aus dem Fachhandel verhindert den Belag über lange Zeit oder gänzlich, trübt aber zumindest für gewisse Zeit den Duft und ist ein Fremdstoff an einem ansonsten reinen Naturprodukt. Wenn der anfängliche Eigengeruch dieser Mittel nach einiger Zeit verschwindet, duftet die Kerze wieder nach Bienenwachs.

Bienenwachstherapie als Alternative bei Erkältungen

Bienenwachstherapie als Alternative bei Erkältungen

Bienenwachstherapie

Eine ebenfalls nicht unangenehme Bienenproduktanwendung ist die Bienenwachstherapie.
Zur Linderug von Husten, Erkältungen, Erkältungs- und auch von Entzündungsschmerzen der Muskeln und Sehnen und degenerativen, traumatischen Gelenkserkrankungen wird Bienenwachs alleinig oder mit Propolis (5-10%-Anteil) angereichert, genutzt. Beim Erwärmen nimmt das Wachs Wärme auf. Diese wird dann beim Einsatz auf dem Körper an das Gewebe abgegeben. Die Haut ist einerseits in der Lage, Wachswirkstoffe aufzunehmen. Andererseits zieht sie gleichzeitig Gift- und Schlackenstoffe und andere Abfallprodukte aus dem Gewebe heraus.  Somit kann man folgerichtig von einer Heilwirkung beim Wachseinsatz sprechen. Auf der anderen Seite führt aber die sich entwickelnde Eigenwärme des Körpers bei einer Wickelanwendung zu Heilungsprozessen.

Wachsplatten zur Wundbehandlung

Um Wachs einsetzen zu können, haben Sie zumindest zwei Möglichkeiten. Entweder benutzen Sie Wachsplatten, wie sie auch vom Imker für Mittelwände benutzt werden. Diese kann man in Zubehörläden der Imker in 1 kg-Paketen als fertig konfektionierte Plattenware, auch in Bioqualität kaufen. Alternativ besorgen Sie sich entsprechende Blockware, vor allem dann, wenn Sie flüssiges Wachs nutzen wollen. Die Firma Wickel & Co. beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Bienenwachs und dem gesamten dazugehörenden Equipment. Sie hat seitdem in diesem Bereich eine ganze Reihe von Patenten erhalten. Besonders erwähnenswert ist, dass dieses Bienenwachs absolut frei von Rückständen bzw. chemischen Stoffen ist, die eigentlich nicht ins Wachs hineingehören. Eine Wachsplatte lässt sich vorsichtig leicht erwärmen, ohne dass sie schmilzt. Dann  legt man sie sofort auf die zu behandelnde Körperstelle und deckt sie mit einem guten Baumwoll-, Nessel- oder Leintuch ab. Damit hält die Wärme sich länger.

Flüssiges Wachs als Alternative

Wollen Sie das Wachs verflüssigen, muss es im Wasserbad schmelzen. Solange es noch warm ist, gießt man es 2-3 cm hoch in flache Gefäße. Das Wachs geht sehr schnell vom flüssigen in den festen Zustand über. Deshalb sollte es solange es noch warm ist, auf den Körper aufgebracht und mit einem Tuch abgedeckt werden.
Oder: Tauchen Sie Mullkompressen in das verflüssigte Wachs, legen diese anschließend, leicht abgekühlt, auf die kranke Stelle. Danach decken Sie sie mit einem Tuch ab.
Die Behandlungen sollten etwas 15 – 20 Minuten dauern.
Möchten Sie ein Wachspflaster herstellen, schneiden Sie ein Stück Nessel- oder Leinentuch auf die benötigte Form und Größe zu. Tauchen Sie es dann in das geschmolzene Wachs und fügen Propolis hinzu. Nach dem Abkühlen wird dieses Stück erneute leicht erwärmt, dann für 12 – 24 Stunden auf die kranke Stelle aufgebracht. Decken Sie auch bei dieser Behandlung die Stelle mit einem Tuch ab.

Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

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