Bienenerzeugnisse, die wir alle kennen

Bienen erzeugen eine ganze Reihe von Produkten, die uns alle geläufig sind. Außer Honig sind das Wachs, Pollen, Propolis, Gelée Royale, Bienengift, das in der Medizin verwendet wird und Bienenstockluft. Viele dieser Produkte werden weiterverarbeitet zu Nahrungsergänzungsmitteln, Naturkosmetik oder Naturheilmitteln. Wir werden im Laufe der Zeit viele Rezepturen für alle Produkte einpflegen, damit Sie nicht endlos danach suchen müssen. Einige finden Sie schon hier.

Bienenprodukte, die wir lieben

Honig ist ein Bienenerzeugnis aus Nektar, Honigtau oder aus beiden gemischt, vermengt mit körpereigenen Stoffen der Bienen, das nach Entzug von Wasser und dem Umtragen in ihren Waben entsteht. Er ist wohlschmeckend als Nahrungsmittel und gesund als Medizin. Welche Sorten es gibt, lesen Sie hier.
Bienenwachs: Die Biene besitzt auf der Bauchseite des Hinterleibes vier paarig angeordnete Wachsspiegel, womit sie bei guten Trachtverhältnissen Wachs produziert. Sie schwitzt das Bienenwachs in flüssiger Form aus, das dann in Verbindung mit Luft zu kleinen Plättchen erstarrt. Die Wachsproduktion ist bei 13 -18 Tage alten Bienen am höchsten. Sie bilden eine sogenannte Bautraube, bei der die Bienen sich aneinander ketten, 

Wachs schwitzen und durch Kneten, Kauen und Formen ein neuer Bau entsteht. (Quelle: Imkereiprodukte, Wolfgang Oberrisser) Bienenwachs wird in der Industrie für die Herstellung von kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, sowie zur Kerzenproduktion genutzt.

Biene bei der Arbeit

Pollen: Blütenpollen sind die männlichen Keimzellen der Blütenpflanzen und werden in den Staubgefäßen produziert. Um 15 Milligramm Pollen zu gewinnen, müssen die Bienen rund 80 Blüten befliegen. Ein Bienenvolk sammelt pro Jahr ungefähr 40 – 60 Kilogramm Pollen.
Sie sind eine reiche Quelle für hochwertiges Eiweiß und Fette, sowie für Vitamine und Spurenelemente.

Biene beim Pollenflug

Propolis: Da in einem Bienenstock die Insekten auf engem Raum bei etwa 35° C und hoher Luftfeuchtigkeit zusammenleben, herrschen dort ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Krankheiten. Deshalb dient Propolis den Bienen zum Abdichten von kleinen Öffnungen, Spalten und Ritzen sowie gleichzeitig dazu, in den Stock eingeschleppte oder vorhandene Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen in ihrer Entwicklung zu hemmen. Bestenfalls werden sie sogar abgetötet. Hierzu werden verschiedene Oberflächen, wie beispielsweise das Innere der Wabenzellen für die Brut, mit einem hauchdünnen Propolisfilm überzogen. Im Bienenstock vorhandene, von den Bienen nicht entfernbare Fremdkörper oder Unrat werden ebenfalls mit diesem Stoff abgekapselt. (Quelle: Wikipedia)

Zur Gewinnung von Propolis werden die Harze aus Blütenknospen von Sträuchern und Bäumen verarbeitet. In der Heilkunde hat es sich insbesondere als Krebs Begleittherapie bewährt.

Gelée Royale:  Weiselfuttersaft oder Bienenköniginnenfuttersaft, ist der Futtersaft, mit dem die Honigbienen ihre Königinnen aufziehen. Ein Bienenprodukt aus einem Gemisch aus den Sekreten der Futtersaftdrüse und der Oberkieferdrüse der Arbeiterinnen werden die Bienenlarven während der ersten drei Larvenstadien gefüttert und erhalten dadurch einen enormen Wachstums- und Entwicklungsschub. Die Arbeiterbiene erhält danach nur noch Pollen und Honig. Die Königinnenlarve hingegen wird bis zum Zeitpunkt der Verdeckelung ihrer Zelle mit diesem Weiselfuttersaft gefüttert. Er gilt durch seine zellregenerierende Kraft als Jungbrunnen für die Menschen.

Bienenstockluft: enthält ätherische Öle und Pflanzenstoffe. Sie wirken antibakteriell und beruhigen die Atemwege.

Bienengift: Bienen produzieren in zwei schlauchförmigen Giftdrüsen im Hinterleib in ihrer ‚Stockphase‘ (nach dem Schlupf und vor ihrer Rekrutierung als Sammelbiene) die Komponenten des Giftes, eine wasserklare Flüssigkeit. Verantwortlich sind hierfür die saure und die alkalische Giftdrüse. Durch Erweiterung der Drüsen gelangen die beiden sich in ihrer Wirkung ergänzenden Sekrete zur Aufbewahrung in die Giftblase. Hauptbestandteil ist Melittin. Die Giftblase ist bei Jungbienen zunächst entsprechend leer und wird bei Bienen im Laufe ihrer Entwicklung im Innendienst gefüllt. Am meisten Gift besitzen deshalb die Bienen während ihres Wächterdienstes am Ende ihrer ‚Innendienstlaufbahn‘ und kurz vor oder während der Aufnahme ihres Sammeldienstes. (Quelle: www.immenkorf.de)

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