Honig bei Infektionen

Die bekannteste und am weitesten verbreitete Anwendung von Honig bei Infektionen ist das bewährte Hausmittel: warme Milch mit Honig. Besonders im Bereich von Bronchialerkrankungen, also bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit ist es anwendbar. Hier liegt die Betonung auf dem Wörtchen ‚warm‚. Die Milch sollte nämlich nicht wärmer als 35 – 40 Grad sein. Ansonsten würden demzufolge alle Enzyme und heilsamen Inhaltsstoffe des Honigs durch die zu große Hitze zerstört.

Eine Studie – betagt aber nicht widerlegt

In einer schon recht betagten Studie aus dem Jahre 1970 wurden über 500 Patienten mit chronischer Bronchitis sowie ca. 300 Asthmaerkrankte folgender Behandlung unterzogen. Die Atemwege wurden über die Schleimhäute mit einem Honigzerstäuber behandelt. Zusätzlich erhielten die Patienten Honig zum langsamen Auflösen im Mund. Über 400 der Brochitispatienten waren nach 14 Tagen nahezu beschwerdefrei. Gleichzeitig verspürten etwa 270 der Asthmapatienten nach gleicher Behandlung eine deutliche Zustandsverbesserung.
Allein in den letzten 10 Jahren beschäftigten sich etwa 30 Untersuchungen mit diesem Thema. Amerikanische Studien aus den Jahren 2010 und 2011 stellten bei an Keuchhusten erkrankten Kindern eine konservative Behandlung mit pharmazeutischen Produkten der Therapie mit Honig gegenüber. Sie zeigten, dass mit Honig deutlich bessere Heileffekte zu erzielen waren als mit herkömmlichen Methoden. Wichtig nochmals zu betonen: ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Zudem verbesserte sich die Schlafqualität der erkrankten Kinder und deren Eltern.

Propolair

Eine sehr ‚einfache‘, aber äußerst effektive Methode, Erkrankte mit Produkten aus dem Bienenstock bekannt zu machen und diese einzusetzen, ist das sogenannte Propolair-Gerät, in dem Propolis und/oder Propolis-Aerolsole verdampft und in die Raumluft abgegeben werden. Die so angereicherte Luft erinnert ein wenig an die Bienenstockluft. Sie macht das Atmen dort viel freier und fördert so gleichzeitig das Wohlbefinden der Patienten mit Atemwegskrankheiten.
Quelle: Medizin ohne Beipackzettel von Friedrich Hainbuch

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