bee-my.world

Wir begrüßen Euch herzlich auf unserer brandneuen Web-Seite!

Bee-my.world ist eine Plattform zur Vernetzung von Imkern und Bienenfreunden aus aller Welt, die hier in von Experten geleiteten Workshops ihre Probleme und Fragen aufarbeiten. Hier ist eine Austauschbörse entstanden, die eine Philosophie reflektiert, die ein Grundbaustein unserer Welt ist. An deren erster Stelle wird die Biene stehen. Wir freuen uns über intensive und zahlreiche Beteiligung – denn nur so kann diese Idee mit Leben gefüllt werden!
Wir wünschen Euch viel Vergnügen und hoffen, wir können Euch hier ein paar Denkanstöße geben.

Ihr werdet sehen, dass es Spaß macht, uns hier zu folgen. Unkompliziert sollte es sein, und das ist uns gelungen. Heute haben wir nachstehende Portale aktiviert:

Wiki
das schnelle Lexikon

Blog
Berichte – Veröffentlichungen – Fazits

Forum
Meinungen – Informationen – Diskussionen

Ticket
effiziente Bearbeitung – schnelle Zuordnung – kurzer Dialog Zur Unterstützung gibt es zusätzlich zum Ticket einen chat-support und einfache Hilfen, belegt mit Fotos und Videos

Ab 1.8. gibt es den Directory, die Diaspora social networks und beekeepers worldwide

Zum 1.9. aktivieren wir den Multishop und beginnen mit der Vorbereitung der Bee-conference.

Ab 1.10. planen wir die online Imkerkurse, zu denen man sich jetzt schon über das Ticket anmelden sollte, damit wir die Teilnehmer entsprechend einteilen können.

Was und bewegt

Was uns bewegt und wofür wir uns einsetzen, seht Ihr auf diesem Video. Wir arbeiten mit einem sinnvollen und vernünftigen Konzept, das uns Schritt für Schritt  zu Lösungen führt, die für uns alle einen Mehrwert bedeuten. Dazu gehören unsere Technologien, unsere Dienstleistungen und unsere Plattformen. Wenn Ihr unten weiter lest, versteht Ihr den Sinn und Zweck unserer Mission. Wir möchten auf friedlichem Wege erreichen, dass das Verständnis für unsere Umwelt zunimmt und unser natürliches Verhältnis zur Flora und Fauna wieder hergestellt wird. Nur so können wir den nahenden Katastrophen entgegenwirken.

Internationale Bienenkonferenz Berlin

Auf der ersten Internationalen Bienenkonferenz waren wir als bee-my.world mit vier Mitarbeitern vertreten. Schade ist, dass es uns trotzdem nicht gelungen ist, alle Beiträge zu hören. So ist es natürlich allen gegangen. Bei einer Kapazität von 400 Plätzen sind von vorne herein nur die Schnellsten zum Zuge gekommen. Wir haben überlegt, wie es möglich gemacht werden kann, dass alles für jeden zugänglich ist – ohne Zeitaufwand, ohne Kosten und ohne Verschwendung von Ressourcen. Unser Lösungsvorschlag ist die online bee-Conference.

Was wir gehört haben, ist hier zusammengefasst.

Am Anfang war die Biene…

Für jeden, der die Natur liebt, ist die Imkerei ein vernünftiges Hobby und evtl. sogar ein sinnvoller Beruf. Sie bietet Tierliebhabern wie Landwirten, Wissenschaftlern wie Forschern ein umfassendes Betätigungsfeld, das dringend einer größeren Beachtung bedarf.

Medien berichten über die Problematik der Bienen durch Umweltbelastung und fehlende Biodiversität. Imker helfen in Zusammenarbeit mit Landwirten diesen Problemen entgegenzuwirken. Wissenschaftler nutzen die Erfahrungen der Imker für ihre Arbeit, und Forscher entwickeln Strategien zur Bekämpfung von Bienenschädlingen und -krankheiten.

Die Erfahrungswerte aus der Arbeit aller Beteiligten zusammenzuführen, haben wir uns zur Aufgabe gemacht. Wir wollen helfen, die Kommunikation zu zentralisieren, damit jeder den Nutzen aus dem Wissen von allen ziehen kann.

Es ist nicht sehr schwierig, Informationen zu vermitteln; diese aber so zu verpacken, dass daraus eine Kampagne wird, die die Gesellschaft einbindet, ist eine Ambition. Das leise Summen, das wir bereits im Bezug auf nachhaltige Lebensform und ‚zurück zur Natur‚ vernehmen, muss zu einem unüberhörbaren Geräusch werden, das uns so lange stört, bis wir es endlich beachten und in unserer Lebensführung etwas verändern. Wir wollen bereits Kinder im Kindergarten und in der Schule über die Biene für das Umweltverhalten sensibilisieren, damit die Erde weiterhin ein Lebensraum mit Qualität bleibt. Dieser Funke wird von den Kindern auf die Familien überspringen, und unsere Kampagne hat ihren Zweck erfüllt.

Jeder, der hier einen noch so kleinen Beitrag leistet, hilft allen Bienenfreunden bei der Arbeit und sorgt für den Schutz der Bienen und unserer Umwelt. Wir freuen uns, wenn Ihr unsere Dienste nutzt und hoffen auf rege Beteiligung.

Konzepte

simplify-my-office

Der Weg zur Umsetzung unserer ambitionierten Ziele heißt ’simplify-my-office‘ (smo).  smo bedeutet, mit wenigen Personen eine Aufgabe in einem Bruchteil der Zeit zu bewältigen, die üblicherweise benötigt wird. Durch die Kombination von Open-Source und eigener Programmierung wurde eine Infrastruktur geschaffen, mit der alle Beteiligten gleichzeitig ihre Arbeit übersichtlich und effizient erledigen können. Diese Infrastruktur ist eine Basis für jeden Computernutzer, mit deren Hilfe sinnlose ‚Zeitfresser‘ beim täglichen PC-Umgang eliminiert wurden. Da große Projekte nun mal zeitaufwendig sind und viele voneinander abhängige Abläufe erfordern, war diese Zeit auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren; denn Zeit ist Leben… Durch die Synchronisierung der Beteiligten und die Automatisierung vieler Schritte in der Verwaltung,  ist diese Möglichkeit von einem genialen Programmierer geschaffen worden. Wir setzen nur Anwendungen ein, die auch für wenig erfahrene Computernutzer leicht zu handhaben sind und führen mit Videos und einfach formulierten Hilfen (Tutorials) durch  die Seiten.

 Portale

Diaspora

Zum Thema ‚Erleichterung‘ gehört auch, der Netzverdrossenheit der Nutzer entgegenzuwirken. Viele Anwender fühlen sich verunsichert aus Sorge vor Datenmissbrauch. Auch dafür hat bee-by.world eine Lösung anzubieten.  Freiheit im Netz bedeutet:
Keine zentralen Server – Statt die Daten aller Nutzer auf riesigen Servern von großen Organisationen zu sammeln, können lokale Server (“Pods”) überall auf der Welt aufgesetzt werden. Du entscheidest, auf welchem Pod du dich anmeldest – vielleicht ist es Dein lokaler Pod – und Du kannst Dich nahtlos mit der weltweiten Gemeinschaft von diaspora* verbinden.
Anonymität – Du kannst bei diaspora* sein, wer immer Du willst. Anders als bei manch anderen Netzwerken musst Du nicht deine echte Identität verwenden. Du suchst dir aus, auf welche Weise Du mit wem interagierst. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Außerdem ist diaspora* freie Software, die Dir die Freiheit gibt, sie zu nutzen, wie Du es wünschst.
Privatsphäre – Auf diaspora* sind Deine Daten dein Eigentum. Du überträgst keine Rechte irgendeinem Unternehmen oder einem Dritten, der sie benutzen könnte. Bei diaspora* sind Deine Freunde, Gewohnheiten und Inhalte Dein Ding… nicht unseres! Zudem suchst Du aus, wer sehen kann, was Du teilst, indem Du Aspekte benutzt. Quelle: https://diasporafoundation.org/

Das ist unseres Erachtens der richtige Weg, sich im Netz zu bewegen. Wie es funktioniert, siehst Du in diesem Video

Privatsphäre, Anonymität, keine zentralen Server

Ticket

Um Dir helfen zu können, bitten wir Dich, ein Ticket zu erstellen. Für eine kurzfristige Bearbeitung ist ein Ticket effizienter als eine E-Mail. Wir können damit zielorientierter auf Deine Fragen und Wünsche eingehen. Zu jedem Hilfethema muss ein individuelles Ticket erstellt werden,  um die verschiedenen Personengruppen optimal zu unterstützen und Deine Anfrage an den entsprechenden Mitarbeiter zu richten. Damit ersparen sich alle die Zeit unnötigen Weiterleitens und Durchfragens. Die Ticket-Plattform unterstützt auch den direkten Chat mit dem bee-my.world Team.

Ticket

effiziente Bearbeitung, schnelle Themenzuordnung, kurzer Dialog

Directory

Unser Directory ist ein Verzeichnis von alternativen Einrichtungen, das von Euch gern ergänzt werden kann. Hier findet man alles zu einem umweltbewussten Lebensstil – angefangen bei Dorfläden bis hin zu ökologischen Veranstaltungen oder Imkerkursen.

Directory
Verzeichnis ohne Suchmaschine
Einkaufen
Urlaub
Veranstaltungen
Lernen

Multishop

Für jeden Imker ist es möglich, bei uns einen eigenen Shop einzurichten. Dabei geht es nicht um die Devise ‚Geiz ist geil‘, sondern um ein faires Angebot. Der Mindestpreis für 500 Gramm Honig muss daher angemessen sein. 

Einkaufen, Verkaufen, Kommissionieren

Für den eigenen Shop benötigen wir ein Logo und eine kurze Vita des Imkers, sowie eine Preisliste. Wer keinen eigenen Shop haben möchte, kann seine Artikel als Kommissionsware über unseren Multishop (Bazar) verkaufen. Wie auf nebenstehenden Beispielbildern zu sehen, kann dazu jeder Artikel personalisiert werden. Dafür erheben wir eine kleine Gebühr. Benötigt wird eine kurze Vita des Imkers und ein Qualitätsnachweis für den Honig (oder für Biohonig ein entsprechendes Zertifikat).

Shop

Blog

Wir werden in unseren Blogs alle Informationen veröffentlichen, die Euch bei Eurer Arbeit mit den Bienen unterstützen können. Du findest hier Veranstaltungstermine,  Ratschläge zu aktuellen Fragen, Berichte uvm.

Blog

Berichte, Veröffentlichungen, Fazits

Wiki

Wir haben ein Wiki eröffnet, um allen gleichermaßen vielfältige Informationen zukommen lassen zu können, ohne sich durch Google klicken zu müssen. Viele Links sind hier hinterlegt.

Wiki
das schnelle Lexikon

Forum

Ein bee-my.world Forum schafft die Möglichkeit des Informationsaustausches und der Diskussion zu allen Themen rund um die Biene. Erfahrungen, Meinungen und Ratschläge sind hier von allen willkommen. Nur mit Eurer Hilfe wird es eine lebendige Plattform.

Forum

Meinungen, Informationen, Diskussionen

Projekte und Produkte

Tec-Hives

Die Tec-Hives sind reine Messstationen. Alle Messwerte, die durch die Sensoren erfasst werden, werden dreimal pro Stunde auf der SD Karte festgehalten und jeweils zwischen 23.00 Uhr und 2.00 Uhr an den bee-my.world Server gesendet. Von hier aus holt sich der Cluster die Daten und berechnet die Populationsdynamik mit Hilfe von Algorithmen. Die aufbereiteten Daten werden an der Server zurückgesendet. Über die  Monitoring App auf dem Server sieht der Imker dann eine visualisierte Darstellung der Daten in Form von interaktiven Diagrammen – welche es dem Anwender erleichtern soll, die Vorgänge auf einen Blick zu erfassen.

Woraus besteht eine Messstation? 

Tec-Hive

Patenschaften

Hier erklären wir Dir, was bei uns eine Patenschaft umfasst: Generell unterscheiden wir zwischen aktiven und passiven Paten. Aktive beteiligen sich zu 25% (150,–€) oder 50% (300,– €) an einem Bienenstock  (Beute) und sind damit auch für seine Hege und Pflege mitverantwortlich. Eine Beute kann also bis zu vier Paten haben. Passive Patenschaften nennen wir Spenden, mit denen man sich finanziell beteiligt, aber nicht aktiv mitarbeitet. Eine aktive Patenschaft bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung nicht nur für die Bienen, sondern für ein Stück Natur, indem Du hilfst, die Biodiversität zu erhalten und damit die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen zu sichern. Du lernst als Pate, mit den Bienen umzugehen und deren Wichtigkeit zu schätzen. Nach einem Jahr kannst Du entscheiden, ob Du Deine Patenschaft erneuern, oder eigene Bienenstöcke haben möchtest.

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Eh Da-Flächen

Eh Da-Flächen sind in der Landschaft vorhandene Flächen, die weder landwirtschaftlich, noch ökologisch genutzt werden und auch für den Siedlungsbedarf nicht relevant sind – sie sind ‚eh da‘. Die Flächenverwertung dieser Bereiche soll für den Lebensraum blütensuchender Insekten, also auch der Wild- und Honigbienen, gestaltet werden, um eine höhere Biodiversität zu schaffen. Das IfA (Institut für Agrarökologie) hat 2012-14 eine bundesweite Potenzialstudie durchgeführt, die besagt, dass sich die vorhandene Menge an Eh Da-Flächen auf 3-6% der Gesamtfläche von Deutschland beläuft, die einen wenig diversen bis schlechten floralen Zustand aufweist. Eh Da-Flächen sind meist kleinräumig, können aber trotzdem einen nennenswerten prozentualen Anteil einer Agrarlandschaft einnehmen. In erster Linie sind hier die Kommunen gefragt. Wo kann man Eh Da-Flächen anlegen?

Kinder und die Imkerei

Bee-my.world wird Schulprojekte durchführen, um Kindern die Bienen und ihre Bedeutung nahezubringen. Es gibt in vielen Schulen schon Bienenprojekte, die wir mit einem Bausatz für Insektenhotels unterstützen möchten. Aus dem Restholz der von uns produzierten Bienenstöcke stellen wir diese Bausätze zusammen, um den Gedanken der Nachhaltigkeit auch hier einzubringen. Die Initiative ‚Kinder helfen Bienen‘ , die im Landkreis Weilheim/Schongau in Oberbayern ins Leben gerufen wurde, ist uns hier ein Anstoß gewesen. Wir nehmen gerne Ideen dazu von Euch entgegen und würden uns freuen, wenn Ihr uns Tipps gebt, welche Schulen hier teilnehmen möchten.

Monitoring

Das Bienen Monitoring System von bee-my.world umfasst um einiges mehr, als was Du von diesen Systemen bisher kennst. Es ist klar, dass hierüber der Zustand und das Verhalten von Bienen in und um ihre Bienenstöcke visualisiert wird. Wie umfangreich sind aber diese Beobachtung und welche sind wirklich sinnvoll? Das bee-my.world Monitoring spiegelt einen großen Teil des Mikrokosmosses eines Bienenstocks wider. Mit Hilfe von Kameras wird das Verhalten der Bienen unter verschiedenen und wechselnden Bedingungen festgehalten. Die Messung von Daten zu Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Gasentwicklung, usw. im Bienenstock zeigt, wie sich das Verhalten der Bienen in Relation dazu verändert. Auch der Schädlingsbefall wird ermittelt

Alternative Projekte

Welche Möglichkeiten haben wir, durch alternative Projekte der Umwelt und damit unserer Lebensqualität Stabilität zu geben? Die Menschen stellen sich diese Frage immer dann, wenn eine direkte Bedrohung ihre Bequemlichkeit zu stören droht. Es ist unserer Meinung nach an der Zeit, dieses Thema zum Leitfaden unseres täglichen Lebens zu machen. In unserem Blog ‚Minimalismus‚ erzählen wir von Kleinigkeiten, die schon eine große Wirkung haben, wenn wir sie nur beachten würden. Betrachten wir die Bienen, die hier im Mittelpunkt stehen, gibt es schon eine ganze Reihe von alternativen Projekten, die den Lebensraum dieser wichtigen Nutztiere sicherer machen können. Eines solcher alternativen Projekte wäre beispielsweise die Stadtimkerei.  

Kampagnen

bee-Conference

Um Bienenkonferenzen und -symposien weniger aufwendig zu machen, hat bee-my.world die webbasierte bee-Conference ins Leben gerufen. Weniger aufwendig bedeutet, keine Kosten für Anreise, Übernachtung und Catering und keine unnötige Umweltbelastung. Fachleute aus Wissenschaft, Forschung und Themenbereichen der Imkerei werden hier ihre Vorträge halten und für die web-Conference zur Verfügung stellen. Bee-my.world erstellt das Material und organisiert diese online bee-Conference als Prototyp für alle, die als zukünftige Initiatoren solcher Veranstaltungen alle Beiträge jederzeit und für alle Interessenten voll umfänglich zugänglich machen wollen. Unser Team wird Interviews mit Referenten filmen, in denen die Beiträge – wie bekannt – mit Folien vorgestellt werden. Diese werden in einer Art ‚Vorkonferenz‘ veröffentlicht, damit Fragen gestellt werden können. Das Material wird dann einschließlich der Antworten in die Hauptkonferenz einbezogen. Das heißt, es wird eine ‚lebendige‘ Konferenz und nicht eine passive Vortragsreihe. 

Online-Imkerkurse

Bee-my.world wird in Zusammenarbeit mit Imkern und/oder -vereinen online Video-Imkerkurse für angehende Imker anbieten. Dieses Modul gilt als Ergänzung (nicht Ersatz) zu gewerblichen Ausbildungen, und für Hobbyimker, die ihre Zeit einteilen müssen. Damit stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr ausführliche Informations- und Schulungswerkzeuge zur Verfügung. 

beekeeper-world-wide

beekeeper-world-wide ist eine Kampagne, die bee-my.world initiiert hat, um alle Imker weltweit miteinander zu vernetzen. Nur auf diese Weise können wir die Problematik aller erfahren und gemeinsam nach Lösungen suchen. Wir sammeln alle Informationen von Imkern – angefangen bei Fotos von ihren Bienenstöcken mit ihrer Geschichte, Bienenbestand, Trachtverhalten, Schädlinge bis hin zu Erfahrungen im Umgang mit der Varroamilbe. Alles wird bei bee-my.world veröffentlicht und – wenn erforderlich auch übersetzt – damit ein erfolgreicher Erfahrungsaustausch stattfinden kann.

Themen

Die Varroa Milbe

Die Art ist durch einen markanten Sexualdimorphismus ausgezeichnet. Die Männchen sind erheblich kleiner und schmaler, von eher dreieckig-tropfenförmiger Gestalt, ihre Beine sind im Verhältnis zur Körpergröße deutlich länger. Sie sind schwächer sklerotisiert und hellgelb gefärbt. 80% aller Varroamilben sind weiblich, nur sie verlassen die Brutwabe und treten damit in Erscheinung, während die Männchen nach der Begattung dort verbleiben und sterben. Wie bei den meisten Milben ist der Körper der Varroamilbe in zwei Abschnitte geteilt, die Idiosoma und Gnathostoma genannt werden. 

Das Gnathostoma, an dem die Mundwerkzeuge sitzen, ist relativ klein und auf die Bauchseite zwischen die Hüften (Coxen) des ersten Beinpaars verlagert, es ist bei Betrachtung von oben nicht sichtbar. Das Idiosoma ist auf der Rückenseite von einem ungeteilten, stark sklerotisierten Schild bedeckt, der rotbraun gefärbt ist. Auf der Bauchseite sitzen mehrere ebenfalls rotbraune Ventralschilde, die durch Nähte miteinander verbunden sind. Der Rückenschild des Weibchens ist queroval und deutlich breiter als lang, er ist dicht mit Borsten (Setae) bedeckt

Bienensterben

Bienensterben ist ein Thema, das wegen der Begrifflichkeit schon umstritten ist. Wir reden über die Tatsache, dass Bienen sterben, ohne dass wir viel dagegen tun können. Es gibt überraschend wenig Konsens in der Frage nach dem Ursprung. Die Gründe, die berücksichtigt werden müssen, sind vielfältig. Klimawandel, Schädlinge, Pestizide und Mangel an Biodiversität werden als potenzielle Faktoren für das Phänomen der Bienenmortalität genannt. Es ist wahrscheinlich das Zusammenspiel aller aufgeführten Komponenten. Bienensterben historisch: katastrophale Verluste der westlichen Honigbiene sind im Laufe der Geschichte zu verschiedenen Zeiten und auf der ganzen Welt aufgetreten. So kam es zum Beispiel in den Vereinigten Staaten im Jahre 1868 in Kentucky zu bedeutenden Bienensterben, zudem an vielen Orten Anfang des 20. Jahrhunderts und erneut in den 1960er und 1970ern. Vor mehr als 100 Jahren wurden erhebliche Verluste an Bienen in den Vereinigten Staaten der „Isle of Wight“ -Krankheit zugeschrieben, die auch als Bienenwurmsyndrom bezeichnet wurde. Dieses Syndrom trat zum ersten Mal auf der Isle of Wight, einer Insel vor der Südküste Englands, auf, und einige Experten behaupteten, dass sie die einheimische britische Unterart, die dunkle europäische Biene, fast ausgerottet hätten, obwohl diese Bienen andernorts in Europa häufig blieben.

Führende Insektenforscher zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts versuchten herauszufinden, was hinter diesen Bienentod steckte, und im Jahre 1921 wurde die Ursache gefunden: eine Milbe, die die Tracheen (Trachealmilbe) angreift. Die Symptome, die diese Milben verursacht, stimmen jedoch nicht mit den Symptomen überein, die bei den Bienen beobachtet wurden. Neuere Bienentodesfälle: Die meisten Schlagzeilen haben die Bienentodesfälle mit kommerziell gehaltenen Honigbienen verursacht. Während der Wintersaison 2002/03 gab es ungewöhnlich hohe Verluste. Durchschnittlich 30% aller Völker sind ums Leben gekommen. Im Jahr 2006 mussten viele Bienenzüchter in den USA feststellen, dass die meisten Bienen verschwunden waren, als sie zu ihren Bienenstöcken zurückkehrten. In diesem Zusammenhang wurde zum ersten Mal Kolonie-Kollapsstörung (CCD) verwendet. Auch die Bestände vieler anderer Bienenarten weltweit sind in den letzten 50 Jahren zurückgegangen. Da diese Bienen in freier Natur leben und nicht in Bienenstöcken gehalten werden, war ihr Verschwinden weniger sichtbar. (Quelle: Die Biene, Noah Wilson-Rich) Viele Behandlungsmethoden von Krankheiten und Schädlingen werden vorgeschlagen, aber eine ganzheitliche Sicht ist kaum zu finden. Nur die Befürworter der ganz natürlichen Bienenzucht ergreifen die Komplexität des Ganzen. Erfahren Sie mehr über Schädlinge und Krankheiten, die die Bienen bedrohen.

Biodiversität

Biodiversität oder biologische Vielfalt bezeichnet gemäß der UN-Biodiversitäts-Konvention (Convention on Biological Diversity, CBD) „die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter unter anderem Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören“. (Quelle: Wikipedia) Viele Tier- und Pflanzenarten der Agrarlandschaft sind selten geworden. Dieser Rückgang der biologischen Vielfalt ist in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt und betrifft die unterschiedlichsten Organismen – Blütenpflanzen, Bienen, Schmetterlinge oder viele Vögel. Was lässt sich gegen diesen Verlust von Biodiversität tun? Es gibt eine Vielzahl von Maßnahmen, zum Beispiel die Ausweisung von Naturschutzgebieten oder bestimmte,

meist extensive, landwirtschaftliche Bewirtschaftungsweisen. Zur Schaffung von mehr gesundem Lebensraum für die Bienen wünschen wir uns von den Landwirten mehr Blühstreifen, in denen Honig- und Wildbienen auch noch im Sommer ihre Nahrung finden können. Monokulturen, wie z.B. endlose Rapsfelder, schwächen die Tiere und machen sie anfällig für Schädlingsbefall. Die Kommunen sollten noch stärker als bisher etwa Kreisel und Straßenböschungen (Eh Da-Flächen) bienenfreundlich bepflanzen. Und auch in privaten Gärten sollte man auf eine solche Bepflanzung Wert legen und auf Pflanzenschutzmittel möglichst verzichten. Das Thema Eh Da-Flächen wird in unserem Blog näher erläutert.

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